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Frederics Blog

Triathlon-Bundesliga Runde 2

 

Ein Wochenende Rennpause war nach meinen Wettkampfblock schon wieder mehr als genug, so ging es weiter nach Düsseldorf zur zweiten Runde der 1. Triathlon-Bundesliga. Düsseldorf war eigentlich schon immer ein ganz gutes Pflaster für mich, wahrscheinlich wegen der technisch anspruchsvolleren Radstrecke, so freute ich mich sehr auf das Rennen.

Dieses Jahr sollte dort auch wieder die Deutsche Meisterschaft der U23/Elite über die Sprintdistanz stattfinden, jedoch ist es für mich persönlich einfach keine echte Deutsche Meisterschaft, wenn dort internationale Athleten an den Start gehen, da die Renndynamik bei Rennen mit Windschattenfreigabe, stark von der Gruppenzusammensetzung abhängt und diese wiederum durch die internationalen Topstarter gegenüber einem echten Meisterschaftsrennen mit ausschließlich deutschen Startern massiv verzerrt wird. So ging ich auch nicht so vorbereitet in den Wettkampf wie vielleicht manch anderer deutscher Athlet und für mich persönlich war die Bundesligaplatzierung und vor allem die Teamplatzierung deutlich wichtiger.

Da ich am Freitag abend vor dem Rennen noch den Abiball meiner Schwester im Chiemgau besuchte, flog ich am nächsten Morgen von München nach Düsseldorf. Immerhin war so die Reise deutlich entspannter als es eine 7 stündige Autofahrt auf massiv staugefährdeten Strecken gewesen wäre.

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Titelverteidigung geglückt

 

Nach meinem Sieg mit Streckenrekord beim Rothsee Triathlon im vergangenen Jahr und meinem deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz am Wochenende zuvor spürte ich einen gewissen Druck auch dieses Jahr wieder den Rothsee Triathlon zu gewinnen. Zwar ist mir solch ein Druck keineswegs unangenehm, sondern motiviert mich nochmal extra, aber ein Blick auf die Starterliste ein paar Tage vor dem Rennen verriet, dass es alles andere als einfach werden sollte. Sebastian Neef hatte eine deutlich bessere Form als im Vorjahr, was er beim Triathlon in Kallmünz schon unter Beweis stellte, wo er meinen Trainingskollegen Marchelo Kunzelmann ordentlich distanzierte. Auch Neef’s Teamkollege und extrem starker Radfahrer Roman Deisenhofer stand auf der Liste und zu guter letzt hat Johnny Zipf nachgemeldet, der sich zwei Wochen vorher mit einem Europa Cup Podium die Welt Cup Quali holen konnte. Da war spätestens klar, mit wem ich nicht vom Rad steigen durfte, denn im Laufen ist mir Zipf noch um einiges voraus und die recht hügelige Strecke auf dem Rad sollte seiner leichten Figur auch ziemlich entgegen kommen.

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Deutscher Meister!

Bis 10 Tage vor dem Rennen war überhaupt noch nicht klar, ob ich bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Ingolstadt überhaupt an den Start gehen werde. Grund dafür war der Europa Cup in Weert, welcher zugleich der Qualifikationswettkampf für die Elite EM in Glasgow Anfang August war. Auch dieser fand am 10. Juni statt und da es auch noch eine Olympische Distanz war hat es mich schon sehr gereizt dort zu starten. Zwar hatte ich mich etwas zu spät gemeldet und war erst auf der Warteliste für Weert, wäre aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit mit der letzten Aktualisierung sieben Tage vor dem Rennen noch auf die Startliste gerutscht und wenn man mal auf der Startliste steht, muss man auch starten, sonst gibt dies Sanktionen sowohl seitens der DTU, als auch der ITU.

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Saisonauftakt Triathlonbundesliga im Kraichgau

Die Deutsche Triathlon Bundesliga überrascht mich jedes Jahr wieder aus Neue. Mir ist zwar bewusst, dass es dort sehr schnell zur Sache geht und selbst Welt- und Europa Cups teilweise leichter sind, aber trotzdem habe ich das alles immer noch unterschätzt.

Mein Heimatteam aus Grassau hat sich wegen Starter- und Geldproblemen Ende letzten Jahres endgültig aufgelöst und ist nun nur noch in der Regionalliga am Start. So hieß es für mich ein neues Team zu finden. Nach zahlreichen Anfragen habe ich mich letztendlich für Witten entschieden, da dort auch die Lehmann Brüder und zahlreiche andere Ungarn sind, ist es für mich ja schon fast wie ein Heimteam wink

Der erste Wettkampf stand vergangenes Wochenende wie jedes Jahr in Bad Schönborn in Kraichgau an.

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Sprint, Sprint und nochmal Sprint

 

 

Man muss ja bekanntlich an seinen Schwächen arbeiten. Ich würde jetzt zwar nicht direkt behaupten, dass die Sprintdistanz meine Schwäche ist, aber je länger die Distanz, desto besser ist es für mich, das hat sich in den letzten beiden Jahren schon herauskristallisiert. Vielleicht ist es ja auch nur Einbildung oder alle anderen sind einfach besser, je kürzer es ist. Wahrscheinlich ein bisschen von Allem 😉

Jedenfalls startete ich meinen Mai/Juni Wettkampfblock mit drei Sprintdistanzen in 8 Tagen. Klingt nach viel, aber ist in der Summe immer noch weniger als eine einzige Mitteldistanz 😉

Der erste der drei Wettkämpfe war die Ungarische Meisterschaft im Team. Schon zum dritten mal trat ich dort mit dem Verein aus Tiszaújváros an und das Ziel war die Titelverteidigung.

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Podiumfinish beim Profidebüt Challenge Riccione

Bereits am Mittwoch der Rennwoche reiste ich mit meinem Trainingspartner und Freund Julian Erhardt mit dem Auto an die Adria, nach Riccione. Am Tag darauf wurden wir erstmal mit sehr schlechtem Wetter begrüßt, so besichtigten wir die Strecken gleich unter harten Bedingungen. Die Wettervorhersage für den Renntag war Gott sei Dank sehr gut, denn die Abfahrten wären bei Nässe mit dem Rad kein Spaß geworden.

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Meine erste Mitteldistanz (Vorbericht zur Challenge Riccione)

Um mich selber auch wieder ein bisschen in den Rennmodus zu bringen, schreibe ich mal hier ein kurzes Update bzw. einen kleinen Vorbericht zu meiner ersten Mitteldistanz am kommen Sonntag.

Die letzten 2,5 Wochen seit dem Europa Cup in Melilla waren nahezu perfekte Trainingswochen. Weder mein gesundheitliches Befinden noch das Wetter machten mir bei irgendeiner Trainingseinheit einen Strich durch die Rechnung.

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Europa Cup Melilla

Der erste Triathlon der Saison 2018 ist schon wieder Geschichte, aber leider ist dieser nicht so gelaufen wie erhofft.

Am Freitag flog ich bereits mit meinem Vater von München über Madrid nach Melilla, eine kleine spanische Enklave an der Küste Marokkos. Unser zweiter Flieger war allerdings ein sehr Kleiner mit Propellern statt Triebwerken, jedoch waren wir nicht die einzigen Triathleten mit Fahrradtasche, die nach Melilla wollten. Mit uns waren circa 20 Triathleten in diesem Flieger und alle Fahrräder mitzunehmen war unmöglich. Schon beim Wegrollen konnte ich meine Fahrradtasche von weitem erkennen und hoffte es wenigstens am nächsten Tag nachgeschickt zu bekommen.

Der Wettkampf sollte erst Sonntag um 18 Uhr abends stattfinden, also war der Samstag zum Streckencheck, Wettkampfbesprechung, Speicher füllen, aber hauptsächlich zur Erholung da. Das Fahrrad bekam ich dann Gott sei Dank mittags und hatte noch genügend Zeit es nach dem Zusammenbauen auszuprobieren.

Nun aber zum Wettkampf selbst:

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Die Saison kommt in Fahrt

Nachdem ich mir letzten Oktober mein Schlüsselbein gebrochen hatte und die Saison frühzeitig beenden musste, war der Fokus den Winter über die verlorene Grundlage wieder aufzubauen, um eine erfolgreiche Basis für die nun anstehende Saison zu schaffen. Dies ist mir bis jetzt sehr gut gelungen und die ersten Trainingslager und Laufwettkämpfe sind bereits hinter mir.

Gemeinsam mit dem Bayerischen Triathlon Kader konnte ich im Februar in Colonia St. Jordi auf der spanischen Insel Mallorca einige wichtige Kilometer sammeln. Nur eine Woche später fanden in Ruhstorf an der Rott die Bayerischen Meisterschaften im Crosslauf statt.

Als jüngster Starter in der Elite erreichte ich das Ziel der 5km langen Strecke auf dem vierten Platz.

Leider musste ich das Training kurz darauf krankheitsbedingt eine Woche pausieren. Seit zwei Tagen trainiere ich nun wieder und morgen finden bereits die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Ohrdruf (Thüringen) statt, wo ich in der U23 an den Start gehen werde. Da man als Triathlet meistens sowieso schlecht gegen die besten Laufspezialisten aussieht, geht es für mich hauptsächlich um ein gutes Teamergebnis mit LAC Quelle Fürth.

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