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Krippenspiel und Bescherung am Heiligabend 2008 Frohe Weihnachten Omi und Opi ;-)
Schwimmseminar in Bad Endorf Am 24./25 Januar werde ich gemeinsam mit Garvin Krug ein Schwimmseminar für Fortgeschrittene in Bad Endorf halten. Übernachtung kann man buchen. Nähere Infos folgen. Mehr zum Ablauf des Seminars und den Voraussetzungen könnt ihr auch unter www.technik-coach.de nachlesen ! Natürlich liegt ein Schwerpunkt darin euch beizubringen, wie ihr euch bei engen Startlinien am Schwimmstart von mir fern haltet ;-) ;-)
Frederic kommt jährlich nach der Triathlonsaison erst so richtig in Fahrt. Motiviert absolviert er seine Lieblings-Herbstlauf-Wettkämpfe. Wie erwähnt, wurde er schon beim Grassauer Straßenlauf 2. Vor einigen Wochen konnte er beim Bergener Schüler-Waldlauf seinen Titel "Chiemgauer-Meister" verteidigen. Seinen besten Wettkampf jedoch absolvierte er am letzten Sonntag, beim Hochplatten-Berglauf. Dort blieb er, auf der schwierigen und stetig ansteigenden 1,6 km langen Strecke (vom Nebel in die Sonne) den 14-jährigen Mitkonkurrenten auf den Fersen und lief als Gesamtdritter ins Ziel. Obwohl es beim Hochplatten-Schülerlauf keine Altersklassen-Wertungen gab, konnte Frederic einen, von ihm so heißbegehrten, Pokal mit nach Hause nehmen. Motiviert startet er jetzt ins Training für die nächste Saison.......auch wenn das Cervelo P4 für ihn noch in weeeiiiiter Ferne ist ;-)
Schimmel im Hause Funk! Es ist nicht zu fassen ! Ich denke, dass es sich schon längere Zeit angedeutet hat. Manche Leute ziehen aus, wenn Schimmel ins Haus kommt, vor allem auch die Nachbarn. Wenn die Menschen zu eng aufeinander leben, ziehen die Auswirkungen des Schimmels schnell in andere Häuser und Wohnungen. Zum Glück müssen wir gerade im Bezug auf diesen Punkt keine Angst haben. Es wird fast nichts in andere Wohnungen und Häuser ziehen. Dafür wohnen wir abgelegen genug ;-) Aber wir kommen leider nicht mehr aus. Wahrscheinlich müssen wir lernen, damit zu leben. Ab und an hielt ich meinen Mittagsschlaf auf der Couch. Damit ist nun Schluss ! Es ist nicht gut für den Organismus, vor alem die Ohren können anfangs unter Schimmel-Exposition leiden...! Na gut, dafür wird dann die Couch geschont ! Wir haben alle Fünf schon begonnen, den Schimmel zu bearbeiten. Mal sehen, wie weit wir im Laufe der Jahre kommen und wie ausdauernd wir im zukünftigen Umgang mit Schimmel sind. Der Sport, der Beruf, die Schule...all das kostet uns natürlich so viel Zeit, dass für die Bearbeitung eigentlich nicht viel Zeit bleibt. Aber nun ist der Schimmel da. Deshalb sollte auch Zeit dafür sein. Kürzen wir einfach den Schlaf um ein paar Stunden ;-) Schon in der Vorbearbeitung des Schimmels holte ich mir einen Muskelkater in den Unterarmen (Gott sei Dank konnte ich diesen letzte Woche während eines 3-tägigen Schullandheimaufenthaltes im Nationalpark Berchtesgaden mit meiner Klasse und der anderen 4. Klasse der Grundschule Übersee, auskurieren). Anna-Marie befasste sich schon eine Stunde außerhalb des Hauses mit dem Thema "Schimmel". Voller Elan kam sie zurück und ist in der Bearbeitung mittlerweile die Fleißigste und Ehrgeizigste. Harald dagegen ist der Fortgeschrittenste. Er hatte schon der Jugend 12 Jahre mit Schimmel im Elternhaus zu tun, bekam sogar wöchentlich in der Schimelbearbeitung Unterricht... Wir anderen geben uns alle Mühe mitzuhalten ! Ach ja, natürlich haben wir auch vom Schimmel in unserem Haus Fotos geschossen, damit ihr uns ein bisschen bedauern könnt ;-) ;-)
Bilder-Galerie vom Grassauer Straßenlauf Letzten Samstag war die SG Katek Grassau, unser
Heimatverein, Veranstalter des 2. Kathrein Halbmarathon. Wer wollte, konnte
anstatt des Halbmarathons auch die 10 km laufen, Kinder und Schüler 800 m bzw.
1600 m. Es verteilten sich ca. 200 Läufer auf die verschiedenen Distanzen.
Leider meinte es das Wetter nicht wirklich gut mit
Während ich mich überwiegend um die Organisation der Zielverpflegung kümmerte, war Harald als "Pressefotograf" auf der Strecke unterwegs. Die daraus resultierenden rund 384 Bilder sind jetzt alle online und auch in hoher Auflösung kostenlos "downloadbar".
Nach dem ich das erledigt hatte, setzte auch der Regen schon wieder ein, um die Parkplätze im Gelände und die Laufstrecke des Ironman UK auch richtig unter Wasser zu setzen. Der Regen hielt die ganze Nacht an.
Meine gesamte Familie begleitete mich nach Sherborne. Dort
kamen wir um ca. 4.30 Uhr in der Wechselzone an. Rad aufpumpen, Füßlinge über
die Radschuhe, Getränke ans Rad. Sonst gab es eigentlich nichts mehr zu tun. Um
6 Uhr sollte der Start sein. Alle ca. 1600 Athleten sollten direkt von der
Wechselzone um 5.40 Uhr zur Startlinie gehen. Das klappte dann auch. Nach und
nach schwammen alle die ca. 200m zur
Etwas durchgeforen versuchte ich nach dem Ewigkeiten später fallendem Startschuss um 6.29 Uhr dem Feld zu enteilen. Es gelang ganz gut und ich wunderte mich über den harmlosesten Schwimmstart meiner ganzen Langdistanz-Karriere. Die Arme waren gut. Technisch war das Schwimmen aufgrund des starken Windes und des unruhigen Wassers nicht ganz leicht. Ich hängte mich an 2 Jungs, die ein ordentliches Tempo schwammen. Nach 52:59 Minuten entstieg ich, als 3. Frau, dem Wasser. Die zwei zu schwimmenden Runden waren wirklich kurzweilig.
Im Wechselzelt überholte ich schon die 2. Frau und begab mich bei ca. 12 Grad
Außentemperatur auf Bella Comerford war erwartungsgemäß eine eigene Leistungsklasse, deshalb nahm ich sie bewusst nicht als Gegnerin war, sondern orientierte mich lieber an den anderen Athletinnen. Rachel Joyce (die schnellste Schwimmerin) lag beim Wechsel 4 Minuten vor mir. Ich wechselte also wieder als 3. Frau vom Radfahren zum Laufen. Nun erwartete mich eine weitere Herausforderung. Ein Marathon mit 600 Höhenmetern, und das nach bereits 6 Stunden Wettkampf! Zu Beginn der Laufstrecke ging es erst einmal quer
über eine Wiese, danach eine 4 km lange Steigung hoch und wieder runter, ein
Gefälle quer durch ein matschiges und steiniges Waldstück, auf einen
langgezogenen Weg durch Pfützen und tiefen Schlamm. Wenn man das geschafft
hatte, durfte man sich auf den engen Stadtkurs, der sich kurvig
dahinschlängelte, begeben. Und das Ganze dann drei Runden lang. Es kam also
keine Langeweile auf ;-) Mir ging es auch recht gut, ich konnte mein Tempo
aufnehmen und lief auf die Zweitplatzierte langsam auf. Nach 15 km sprang Rachel
Joyce plötzlich vor mir aus dem Klohäuschen. Das war ein Fehler !!!! Mit
Sichtkontakt doppelt motiviert konnte ich sie danach schnell überholen und 2
Minuten zwischen uns legen. Susanne Buckenlei und Monika Stadelmann liefen
später auch noch an ihr
Bella Comerford war wie oben bereits erwähnt eine eigene
Liga. Vielleicht sollte man zukünftig die Klasseneinteilung bei Ironman-Rennen
nochmal überdenken und verfeinern: statt Agegroupern und Pros vielleicht noch
die zusätzliche Sonderwertung "Team-TBB-Athleten", denn außer Comerford gewannen
am Wochenende auch noch bei den Ironman-Wettkämpfen in Wisconsin, Singapur,
Monaco fast ausschließlich "Team-TBB"-Athleten die Frauen- und Männerwertungen.
Aber weder Susanne
Heike kann es doch noch, auch noch mit 40! Beim gestrigen Ironman United Kingdem in Sherborne lief meine Frau nach 140,6 englischen Meilen und gut 10 Stunden Wettkampfdauer als bestplazierte Ausländerin als Gesatzweite ins Ziel So, wie man auf
Hawaii beim Ironman mehrere tausende Male den Anfeuerungsruf "Looking good" hört,
während man in
Der Rest der Funkfamily war gestern mächtig stolz, als gestern das weibliche Familienoberhaupt nach 3,8 km Scwimmen in mit 16° elendig kaltem Wasser, 180 km Radfahren auf bergiger und unglaublich windiger Radstrecke mit z.T. abartig grobem und Schlaglöcher übersäten Asphalt und schließlich noch 42 Kilometer zu Fuß, ebenfalls mit etlichen Höhenmetern und als Zugabe auch noch mit Crosslaufpassagen mit knöcheltiefem Schlamm gespickt in die Zielgerade abbog. Frederic, unser Großer, hat in den letzten Tagen die
Ironman-Qualifier-Zeitschrift, die jeder Teilnehmer mit den Startunterlagen bei
jedem Ironman weltweit ausgehändigt bekommt, ausführlichst gelesen um uns
erstens anschließend zu informieren, welche Zeitfahrräder ihm besonders
gefallen und er sich demzufolge zu Weihnachten wünscht
Vorbereitung auf den Ironman UK Mit Ende der letzten Woche war meine Vorbereitung auf den Ironman UK abgeschlossen. Ich habe es in den Ferien tatsächlich mehrere Male radelnd und laufend geschafft Kraftausdauereinheiten, lange Einheiten und Tempoeinheiten einzubauen. Da wird es doch nun möglich sein mal wieder einen Ironman zu finishen. Da mir das heiße Wetter auf den Langdistanzen der letzten Jahre (Roth 2004 und 2005, Podersdorf 2007)nicht immer wirklich zusagte, entschied ich mich sehr kurzentschlossen im April zur Abwechslung mal beim Ironman UK anzumelden. Das typisch englische Septemberwetter, das ich schon aus meinen geliebten englischen Kriminalromanen kenne ;-), soll mir hier hoffentlich entgegenkommen ;-). Am Dienstag, um 2.45 Uhr fuhren wir schon in Unterwössen los, um unser Auto außerhalb des Münchner Flughafens abzustellen und mit einem Shuttle zum Flughafen zu fahren. Die Maschine der Air Berlin startete pünktlich um 6.25 Uhr. Ich hatte zwar vor langer Zeit einen Direktflug nach London Stansted gebucht, dieser wurde jedoch aus Kostengründen gestrichen und wir wurden nun über Berlin/Tegel geleitet. Das Gepäck wurde jedoch durchgecheckt. In Berlin mussten wir bis 10 Uhr warten. Der Flug verzögerte sich noch einmal, da ein Problem mit einem Triebwerk auftrat. Wir waren schon zum Start auf der Bahn, als Rauch aus dem Triebwerk kam. Es beschwerten sich gleich ein paar Leute, die das gesehen hatten und forderten eine Umkehr. Der Pilot war sauer, fuhr aber zurück und ließ das Triebwerk checken. Es wurden Zündkerzen ausgewechselt. Eine junge Dame stieg sogar aus. Bei solchen Geschehnissen kommt man auch gleich ins Grübeln, vor allem, wenn man die Fliegerei so unangenehm findet wie ich. Erst um 11.30 Uhr ging es ab in die Luft und wir kamen mit ca. 1h15 Verspätung in England an. Unser Gepäck bekamen wir schnell wieder. Die Radkiste war völlig demoliert, aber zum Glück waren noch alle Sachen darin !! Mit einem gemieteten Passat Kombi begaben wir uns auf die Autobahn Richtung Süd-Westen, nach Lovington, einem kleinen Dorf nahe Yeovil/Somerset, ca. 20 Minuten nördlich von Sherborne/Dorset, dem Ort, an dem der Ironman ausgetragen wird. Hier sind wir in einem kleinen Cottage untergebracht. Richtig gemütlich !!!!! Die Kinder fühlen sich hier pudelwohl und könnten die ganzen Tag auf dem Riesentrampolin der Vermieter, die selbst 2 Jungs haben, verbringen. Anna-Marie hat sich auch gleich mit dem Nachbarmädchen angefreundet. Leider haben die englischen Kinder seit Dienstag wieder Schule, so dass unsere 3 wieder auf sich selbst gestellt sind und sich gegenseitig ärgern können ;-) Mittwochs bin ich gleich einen Teil der schwierigen Radstrecke abgefahren. Flachstücke gibt es auf diesen Kurs keine und mich erinnert die Strecke schon sehr an Lanzarote. Der Wind pfeift hier genauso und die Steigungen haben es in sich !!! Die Straßen ähneln eher unseren Schotterwegen in Deutschland ;-) Zum Glück ist die gesamte Radstrecke gesperrt, so ist es nicht schlimm, wenn man sich im Unterzucker mal auf die rechte Straßenseite begibt ;-) Regen gibt es seit Mittwoch !!! Aber darauf habe ich meine Familie schon daheim vorbereitet ;-) Gestern machten wir mit den Kindern einen Ausflug in das typisch englische Seebad Weymouth. Dort war dann auch gleich besseres Wetter ;-) Deshalb gab es dann auch gleich Eis zum Abwinken ;-) Heute durfte man zwischen 9 und 10 Uhr im Schlosssee auf der Ironman Schwimmstrecke schwimmen. Sonst ist es nicht erlaubt in diesem See zu schwimmen. Es gibt zweimal eine Trainingszeit und dann den Wettkampf. Der See ist nicht wirklich groß, d.h. es wird eng werden am Schwimmstart. Ich habe das Wasser also bei strömenden Regen auch gleich mal ausgetestet. Es hat ca. 17 Grad und die Schwimmstrecke ist flach ;-) Auf der Expo verkaufen sie hier viele Überschuhe, Ärmlinge und Beinlinge ;-) Kein Wunder !!!! Aber ich habe alles dabei und freue mich schon auf ein kühles Rennen !!!! Wenn es heute noch aufhört zu regnen, werde ich mein Material austesten. Morgen muss ich alles einchecken. Ansonsten muss ich mich bis Sonntag ausruhen. Um 6 Uhr geht es los !! Drückt mir die Daumen !! Bis dann !!!
Letzten Sonntag konnte ich als Gesamtsiegerin über die Mitteldistanz des Erlanger-Triathlons ins Ziel laufen. Nach langen Überlegungen stellten wir fest, dass ich dieses Rennen 1993 das letzte Mal gewinnen konnte. 15 Jahre später hat es also nach vielen zweiten Plätzen in Erlangen in den letzten Jahren endlich mal wieder für das oberste Treppchen gelangt! Schon um 7 Uhr Morgens mussten die Startunterlagen abgeholt werden. Um dies Zeit bekamen wir auch noch einen Parkplatz in einer Seitenstraße, nicht weit von der Wechselzone entfernt. Die Wechselzone war etwas nach vorne zur Straße verlegt worden, so dass man sich beim Radeln doch ca. 1 km sparen konnte. Nach all den Streckendiskussionen der letzten Woche über die Rekordzeiten in Klagenfurt, Roth und Frankfurt auf Triathlonszene.de und 3athlon.de ein heißes Eisen. Zum Glück wurden vorgestern in Erlangen keine Weltrekorde aufgestellt...;-) Schwimm- und Laufstrecke wurden jedoch dementsprechend verlängert. Nach den Startvorbereitungen, den üblichen Tratschen mit Bekannten und dem Einchecken des Rades sollte es um 9.10 Uhr auch schon los gehen. Startschuss fiel um 9.00 Uhr für die Kurzdistanz. Die Athleten schwammen 500
m weiter vorne im Kanal los, als die Athleten der Mitteldistanz. Die erste
Startgruppe der Mitteldistanz startete um 9.10 Uhr, darunter auch alle Frauen.
Ich befand mich gleich in der richtigen Gesellschaft der Top Ten Herren. Sven
Sundberg übernahm die Führung und schwamm davon. Ich konnte die Führung der
ersten Gruppe übernehmen. Nach 1000m mussten wir anfangen die letzten Athleten
der Kurzdistanz zu überholen. Der Rückweg glich eher einen Zick-Zack Kurs.
Nächstes Jahr feiert der Wettkampf seine 20. Austragung. Erlangen ist einer der best organisierten Wettkämpfe, die ich kenne. Hoffentlich ist Haralds Verletzung irgendwann einmal ausgestanden, dass wir dieses Rennen für die Saison 2009 beide wieder ins Auge fassen können !
Schlechinger Dorflauf Da stellt man sich auf einen ruhigen Freitag Nachmittag ein und dann kommt
doch wieder alles anders, als man denkt ;-) Als ich um 15 Uhr von der Schule,
mit Marc-Philipp im Schlepptau nach Hause kam, eröffnete mir mein Ältester, dass
er Lust hätte beim Schlechinger Dorflauf mitzumachen. Na gut !! Ich musste aber
noch schnell im Internet nachsehen, wann die Kinderläufe starteten. 17 Uhr.
Nachmeldungen bis 1 1/2 Stunden vor Start möglich. Schnell noch einkaufen, da
Anna-Marie ab spätestens 18 Uhr ihre Klassenabschlussfeier im Pausenhof der
Schule, mit anschließendem Zelten, haben sollte. Um 15.25 stieg ich auf das Rad
um Frederic in Schleching nachzumelden. Sind ja nur ca. 7 km nach Schleching.
Die Meldung klappte. Mit der Startnummer in der Trikottasche fuhr ich schnell
wieder heim. Dort eröffnete mir Anna-Marie, dass sie auch Lust hätte zu laufen
;-) Na schön ! Schnell ihre Tasche und die Übernachtungssachen für das Zelten
gepackt, ein paar Radflaschen in die Flaschenhalter unserer Räder getan, Harald
angetrieben - der für die Fotoausrüstung zuständig war -, Marci auf das Tandem
gesetzt und los ging´s. Wir kamen ca. 15 Minuten vor dem Wettkampf in Schleching
an. Genug Zeit für die Kinder sich warm zu laufen ;-) Marc-Philipp entschied
sich gegen einen Start, da er die Nacht zuvor gekränkelt hatte.
Frederic musste ca. 2km zurücklegen. Er führte das Feld immer wieder an,
kämpfte bis Motiviert gehen die Beiden nun in den Flintsbacher Triathlon, der schon am Sonntag stattfindet.
Sieg beim Karlsfelder Triathlon Heute hat es dann doch endlich mal wieder geklappt. Nach einigen zweiten und dritten Plätzen in diesem Jahr, konnte ich bei der Karlsfelder Traditionsveranstaltung über die Olympische Distanz als Gesamtsiegerin ins Ziel laufen. Dieses Jahr fand gleichzeitig auch der Ligawettkampf (Bayern- und
Regionalliga) in Karlsfeld statt. Die in der Liga startenden Männer wurden um
9.10 auf die Strecke geschickt, während alle Frauen (Liga und offene Wertung)
mit den Männern der offenen
Bei den Männern gab es erstmals einen Sieg eines Karlsfelder Athleten: Arthofer Christoph Karlsfeld war wieder einmal ein Reise wert. Top Organisation, klasse Finisherrucksack, tolle Preise ! Nach einem verregneten Morgen kam gegen 10 Uhr die Sonne durch und es wurde sogar noch ein richtiges Badewetter. Eben typisch Karlsfeld. Seit fast 20 Jahren, in denen wir fast jedes Jahr dabei waren kann ich mich nicht an einen einzigen Regenwettkampf erinnern. Die Pizza im Sportheim (klassische traditionelle Abrundung fast jedes Karlsfeld-Tri-Events)schmeckte den Kindern, wie immer, richtig gut, allerdings merkten unsere Kids kritisch (als erfahrene Triathlon-Zuschauer) das diesjährige Fehlen der Hüpfburg an ;-) !
Kitzbühel- im Rahmen des Kitzbühel BG
Triathlon Weltcups fand am Freitag, ab 14 Uhr am Schwarzsee ein
Schülertriathlon statt. Die Atmosphäre eines Triathlon Weltcups erleben, wie die
Stars, das wollten viele unserer Nachwuchsathleten, von der SG Katek Grassau. So
fuhren einige Eltern mit insgesamt 14 Triathleten in allen Altersklassen nach
Kitzbühel. Einige von ihnen sollten ihren ersten Triathlon absolvieren. Es bot
sich wirklich ein außergewöhnliches Bild.
Das wollten anscheinend viele Kinder erleben. Deshalb waren
die Starterfelder in den Alterklassen E-A dementsprechend groß. Pro Gruppe
hatten ca. 30 Schüler gemeldet. Vor dem Start der Schüler E (2001-2002) stellte
der Sprecher jedes einzelne Kind vor und ließ sie vor den Zuschauern kurz lang
laufen.
Am besten hat unseren Mädels das Cheerleader-Team gefallen. Die ca. 8 Mädchen sind wirklich ununterbrochen bauchfrei (und wir waren immerhin 5 Stunden vor Ort) herum gehüpft, haben die jeweils letzten Läufer ins Ziel begleitet und sonst gute Stimmung verbreitet. Nach dem Wettkampf wurde sogar das nachgeeifert.
Die Bilder des Wettkampfes könnt ihr unter folgendem Link ansehen: http://picasaweb.google.de/funkha/KitzbHel2008 Außerdem gibt es noch die Ergebnisse und viele Bilder unter: http://www.triathlon.kitz.net/kinder/de/die-gewinner-2008.html
Hier nun die Platzierungen unseres Nachwuchses:
Marc-Philipp Funk, 2002, E 8. Platz Lisa Niess, 1999, D 14. Platz Carlotta Boehme, 1999, D 18.Platz Anna-Marie Funk, 2000, D 24. Platz Amelie Gersten, 1999, D 25. Platz Melanie, Friedl, 1999, D 30. Platz Luca Landler, 1998, C 26. Platz Frederic Funk, 1997, C 5. Platz Laura Pfohl, 1996, B 7. Platz Paulina Böhme, 1996, B 20. Platz Carina Neuhauser, 1996, B 25. Platz Dominik Schmuck, 1996, B 5. Platz Stefan Aberger, 1996, B DNF Sandra Weber, 1993, A 7. Platz
Glückwunsch an alle !!
Es macht Spaß zu sehen, wie die Kinder Fortschritte machen und in das Wettkampfgeschehen hineinwachsen. Die Mehrzahl lernte erst vor einem halben Jahr das Kraulen (leider schwimmen die Kinder bis Schüler D im See meistens immer noch Brust) und ein geregeltes Lauf- bzw. Radtraining wurde von einigen zwar kurzfristig im Winter, aber doch erst seit 3 Wochen durchgeführt. Die Begeisterung der Kinder hat sich auch schon auf einige Eltern übertragen. Diese können gar nicht mehr genug von den Wettkämpfen bekommen und wollen schon am nächsten Wochenende nach Flintsbach zu einem weiteren Event fahren.
Schülertriathlon in Roth Anna-Marie
musste dringend ihr neues Triathlon-Outfit präsentieren. Deshalb bestanden
unsere 2 Großen darauf beim
Frederic schlug sich mit einem 6. Platz bei den Schülern B tapfer und war 2 min. schneller als letztes Jahr. .... und da waren sogar die Straßen noch trocken ;-)Anna-Marie
startete bei den Schülerinnen C. Sie schwamm auf der 50m Bahn erstmals die 100m
komplett Kraulschwimmend durch,
verließ als dritte das Wasser, verlor 2 Plätze beim Wechsel (???? ;-)...war
wahrscheinlich so kaputt ;-)) und kam dann aber erst als ca. 20. ins Ziel ???? Zuerst waren wir
etwas ratlos. Dann wurde aber schnell klar, dass auf der Radstrecke einiges
schief gelaufen war. Die meisten der nach dem Schwimmen noch hinter Anna-Marie
plazierten Kinder hatten aus Versehen nur 1 statt 2 Runden geradelt. In dieser Altersklasse fand deshalb keine Wertung statt. Schade !! In der ersten Runde lag Anna-Marie auf dem 5.Platz.
Aber
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Wann Start/Ziel
Genehmigungsnr: Veranstalter Rennleitung Distanzen
Teilnahme
Meldungen/Info:
Startgeld
Auszeichnungen
Siegerehrung
Hinweise
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Sonntag, den 16.9.2007 Start: Hallenbad Unterwössen Ziel: Sportplatz Unterwössen 2007-11-029 SV Unterwössen (http://www.jugend-svu.de) Heike Funk und Stefan Nothegger Jahrgänge 1992 bis 1994 (A): S 0,2 km – R 10km – L 3 km Jahrgänge 1995 bis 1997 (B): S 0,1 km – R 5,5km – L 1,5 km Jahrgänge 1998 und jünger (C): S 25 m – R 1 km – L 400 m Alle Kinder der obigen Altersklassen, die einmal Triathlonluft schnuppern wollen. Die Eltern bestätigen, dass ihr Kind für diesen Wettkampf ausreichend trainiert ist. Name, Jahrgang, Verein bis 13.9.07 an: heike@funkfamily.de, Nachmeldung möglich bis 1 h Stunde vor dem Start, Abholung der Startunterlagen bis 9 Uhr. 6 € auf Konto: Volksbank, BLZ 71160161, Kto: 6911030 Nachmelder: 10 € Jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt und eine Urkunde. Die ersten 3 jeder Altersklasse erhalten Pokale. Im Anschluss an den Wettkampf im Zielbereich. Ergebnislisten unter: http://www.jugend-svu.de Es findet eine Jahrgangswertung statt (Buben und Mädchen getrennt). Ablauf am Wettkampftag Bis 9 Uhr Startunterlagen abholen, 3 Tüten sind mitzubringen, Startnummernband, 3 Sicherheitsnadeln ! Es sind nur Mountainbikes erlaubt, keine Rennräder ! Fahrrad erst vor dem Gruppenstart in der Wechselzone abstellen, Wechseltüte 2 mit Laufschuhen (wer diese nach dem Radfahren wechselt) abgeben. Vor dem Wettkampf Aufwärmkleidung in die Wechseltüte 3 und ebenfalls abgeben. 9.45 Uhr Wettkampfbesprechung, Erläuterungen zum Wettkampf. 10.00 Uhr Start der ersten Gruppe (Jg. 1998 und jünger) Ca. 10.30 Uhr Start der zweiten Gruppe (Jg. 92-97) Gleich nach dem Schwimmen die Tüte mit der trockenen Kleidung aufnehmen, in der Wechselzone umziehen, zum Rad laufen und auf die Radstrecke. Anweisungen der Helfer sind Folge zu leisten ! Beim Radfahren besteht Helmpflicht! Es sind keine Flossen erlaubt ! Schwimmflügel sind erlaubt! Hilfe der Eltern beim Umziehen nur in der Schwimmflügelklasse ! Nach dem Radfahren das Rad abgeben und zum Laufen wechseln ! Im Ziel gibt es Getränke und Kuchen. Umkleiden sind vorhanden ! Siegerehrung ca. 1h nach dem letzten Läufer im Ziel. Am 15.9. besteht um 17 Uhr (Hallenbad) die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Streckenbesichtigung. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt! |
8.8.07 Zweimal Vize beim Erlanger Mitteltriathlon
Harald und ich konnte am Sonntag auf der Mitteldistanz in Erlangen jeweils den 2. Gesamtrang (jeweils 1. Platz AK 35) erreichen und zur Erleichterung der Kinder 4 Pokale mit nach Hause nehmen ;-)
Vor 7 Jahren waren wir das letzte Mal beim Mitteltriathlon in Erlangen gestartet. Dieses Jahr entschieden wir uns spät für das Rennen, bekamen aber noch einen Startplatz.
Obwohl wir wie immer zeitig am Wettkampfort waren, begann der der Tag hektisch. Harald hatte seinen Zeitnahmechip im Auto vergessen und bemerkte dies erst 15 min. vor dem Start. Die Wege zur Wechselzone sind in Erlangen bekanntlich seeeehr lang. Im 40 er Schnitt mit dem Rad zurück zum Auto, Chip holen, Neo an, zur Startlinie schwimmen...Startschuss 9:05 Uhr.
Mir machte das fehlende Einschwimmen anscheinend nichts
aus. Ich startete schnell und hängte mich nach kurzer Zeit einfach an die Füße
von Markus Forster. Zum Glück ! Irgendwie konnte ich an diesem Tag überhaupt
nichts sehen. Brille beschlagen, seltsame Lichtverhältnisse im Kanal. Harald
konnte leider meine Füße von Beginn an nicht halten und fand sich bald in der
Verfolgergruppe wieder, die ca. 1min 30 sek. nach mir aus dem Wasser kam. Das
Radfahren verlief prima, bisweilen sehr einsam. Meinen Schwimmvorsprung
vergeigte ich mir mit einer 4-minütigen Zeitstrafe, die mir ein Kampfrichter
aufbrummte, da ich mich nicht einfach überholen ließ. Wenn es nur wenigstens
eine Gruppe gewesen wäre, die da vorbei kam. Nein, es war ein einziger Athlet
aus der 2. Startgruppe und im Umkreis von 1km war auch kein weiterer Athlet zu
sehen. Was soll man machen, wenn man überholt wird und der Überholende schert
knapp vor einem wieder ein. Bremsen ??? Wenn die Kampfrichter sich mal so um die
diversen Gruppen kümmern würden, die am Sonntag auch (großteils unbehelligt) auf
der Strecke unterwegs waren!!! Na gut. Kurze Pause also nach dem Radfahren . Als
dritte Frau ging ich dann auf die Laufstrecke. Da ich ja erst einmal erholt war,
konnte ich schnell Susanne Buckenlei überholen. Dass ich an Isabella Jungfer
nicht mehr rankommen würde, war mir klar, da sie eine sehr starke Läuferin ist.
Susanne konnte ich Gott sei Dank während der gesamten Laufstrecke auf 200 m
Entfernung hinter mir lassen. Zum Glück gab es an jeder Verpflegungsstation Cola
;-) Nach 4h 23min finishte ich als 2.
Harald arbeitete sich auf dem Rad auf Platz 2 vor und gab diesen Platz auch beim Laufen nicht mehr ab, obwohl er einige Meter aufgrund von Krämpfen gehend verbringen musste.
Unsere größten Fans waren unsere Kinder, Angelika und
Martin. Schön war es eine Menge altbekannter Leute am Straßenrand und im Rennen
wieder zu treffen. Auch haben wir uns natürlich im Ziel wieder total
vertratscht, so dass wir die Räder so spät holten und ich dann meine
Siegerehrung knapp verpasste. Ups !
Erlangen ist immer eine Reise wert. Ein wirklich gut organisierter Wettkampf, mit vielen Helfern und perfekten Absperrungen auf der Radstrecke. Ich denke, wir werden in der AK 40 auch wieder dabei sein ;-) ;-)
Jetzt heißt es sich erholen und vielleicht doch noch in Podersdorf starten ;-)
Schlechinger Dorflauf und Kindertriathlon in Flintsbach am Inn
Letztes Wochenende hatten Harald und ich einmal
Wettkampfpause. Dennoch waren wir reichlich eingespannt. Am Freitag fand im
Nachbarort Schleching ein Kinderlauf statt. Frederic, sowie noch ca. 10 weitere
Kinder aus der Langlaufgruppe des SV Unterwössen nahmen, neben ca. weiteren 50
Kindern, teil. Die Altersklasse 1998 bis 1996 musste eine Strecke von 1800 m
zurücklegen. Von Beginn an in der
Spitzengruppe dabei, konnte sich unser Großer mit 2 anderen Schülern absetzen.
Nach
einer Sprintentscheidung wurde er 2. und konnte wiederholt mit einer Medaille,
einer Urkunde und einer Taschenlampe stolz nach Hause gehen.
Gleich 2 Tage später fuhr ich mit den Kiddis und mit dem
Auto zum Kindertriathlon im Rahmen des Uniqua Cups nach Flintsbach am Inn.
Harald kam mit dem Rad nach. Frederic, sowie Anna-Marie wollten an den Start
gehen. Marc-Philipp, dessen Altersklasse 2002 ja noch nicht gewertet wird,
verzichtete lieber darauf ;-) ("Ich mache nächstes Jahr lieber wieder in
Salzburg mit." - O-ton) Im Flintsbacher Freibad (als See angelegt)angekommen,
wurden die Strecken noch abgeradelt und abgejoggt. Die Kekse, die es in der
Startertüte gab, wurden natürlich vor dem Start auch noch verzehrt ;-)
Die
erste Startgruppe sollten dieses Mal die Jüngsten sein, darunter Anna-Marie.
Nach einer kurzen Wettkampfbesprechung ging es dann auch schon ins Wasser und an
die Startlinie. Das Starterfeld war bei den Mädels in diesem Alter noch recht
übersichtlich ;-) So etwas wünscht man sich doch glatt für die eigenen
Wettkämpfe. Aber wahrscheinlich muss man nur wieder ein wenig älter werden
;-).....
Nachdem Anna-Marie nach der 25 m Strecke als 3. aus dem
Wasser kam,
konnte
sie beim Radfahren (500m) und Laufen
(300m)den Platz erfolgreich verteidigen und finishte auch auf diesem
Stockerlplatz.
Diesmal gab es bei der Siegerehrung einen großen Pokal, eine Medaille und eine Urkunde. Seit diesem Erfolg ist Anna-Marie wieder ein Stück gewachsen ;-)
Zuhause angekommen, schrieb sie gleich etwas für die Homepage: (Anna-Marie hatte schon angefangen den Text abzutippen...aber so ist es viiiiieeel netter ;-))
Frederic ging ca. 1 1/2 Stunden später an den Start. Für
ihn galt es die Distanzen 0,1km - 1,6 km- 1,2 km zu bewältigen. In der
Startgruppe der Jungs gingen immer noch eine Menge Staffeln der umliegenden
Schulen mit an den Start. So war es auch in Frederics Startgruppe.
Zu
den 14 Einzelstartern kamen noch 23 Staffeln. Beim Schwimmstart konnte sich
Frederic leider nicht durchsetzen und wurde gnadenlos überschwommen (Hat er das
von seiner Mutter ;-) ??? Aber ich denke, Frederic wächst schon noch ;-)). Vor
lauter Geprügel kam er nicht einmal zum Kraulschwimmen...dabei kann er doch gar
kein Brust !!!!!! ;-) ;-) ;-)
Nun
gut...er kam ungefähr als 25. aus dem Wasser und konnte beim Radeln und vor
allem beim Laufen noch einige Athleten überholen. Leider nicht sehr viele von
den Einzelstartern ;-) Frederic war ziemlich enttäuscht. Als 12. erhielt er
trotzdem eine Urkunde und eine Medaille und war an diesem Tag um eine Erfahrung
reicher. Wird unser Großer etwa Duathlet ;-) ?? Von mir hat er das nicht ;-)
Schade, dass kein Schwimmverein hier in der Nähe ist, der mehr als einmal pro
Woche ein Training anbietet. Richtig Schwimmen lernen wäre für die Kinder schon
vernünftig. Auf mich hört ja keiner ;-)
Nach dem Wettkampf war erst einmal wieder der Spaß beim Rutschen und Plantschen groß.
Für die Kinder ist die Triathlonsaison zu Ende.
Harald und ich werden am Sonntag beim Erlanger Mitteltriathlon starten...und dann sehen wir weiter.
Für die Ferien gibt es Arbeiten rund um und im Haus. Vielleicht schaffen wir es auch einmal die homepage etwas auf Vordermann zu bringen. Presseartikel einscannen usw. Außerdem wollen wir natürlich mal wieder auf den Berg gehen. Die Kinder sind die ersten 3 Wochen fleißig im Ferienprogramm engagiert. Ich sehe schon, dass die 6 Wochen wieder wie im Flug vergehen und die Hälfte unseres Vorhabens nicht realisiert wurde.
Bis dann !
21.07.07 Zufriedene Gesichter beim Kindertriathlon und Sieg beim Tennengauer-Sprinttriathlon
Unsere 3 Kiddis nahmen gestern beim Kindertriathlon in
Kuchl/Österreich teil. Zirka 250 Kinder gingen ab 10 Uhr an den Start und
schwammen, radelten und liefen in verschiedenen Gruppen über die kurzen
Distanzen was das Zeug hielt. Es waren Stützräder und Schwimmhilfen erlaubt und
die kleinsten Triathleten bekamen sogar einen eigenen Helfer gestellt. Frederic
musste im Jahrgang 96/97 40m Schwimmen- 2 km Radfahren und 600 m Laufen. Er
konnte in einem starken Teilnehmerfeld 7. werden. Am Start und am Wechsel müssen
wir für diese kurzen Strecken noch mit ihm arbeiten ;-)
Es
war richtig stolz auf sich, weil er auf der 600 m langen Laufstrecke noch ein
Menge Kinder überholen konnte.
Marc-Philipp, als Jahrgang 2002, und Anna-Marie als
Jahrgang 2000 starteten gemeinsam in einer Gruppe, der Herzen-Gruppe. Beide
hatten einen Herzstempel am Oberarm. Vor dem Start ging es zum gemeinsamen
Aufwärmen. Nach dem Startschuss kraulte Anna-Marie über
die 15m lange Schwimmstrecke, während Marc-Philipp sich mit Brustzügen über
Wasser hielt ;-) In der Wechselzone ging es dann zu wie in einem Ameisenhaufen.
Jede Menge Kinder und Helfer liefen durcheinander, während die nervösen Eltern
von draußen auf ihre Kinder einredeten. Tapfer und lächelnd liefen beide nach
der 750 m langen Rad- und 200 m langen Laufstrecke durch das Ziel. Anna-Marie
als 5. und Marci als 25. Im Ziel gab es Käsebrote, Melone, Trinken und vieles
mehr. Jedes Kinder erhielt ein T-Shirt und eine lustige Urkunde. Damit durfte
sich jeder ein Paar Flip-Flops holen.
Nach dem ganzen Stress war Entspannung am
Bürgerau-See angesagt.
Die Kinder schwammen und sprangen ohne Pause ;-)
Harald war am Morgen nach Hallein geradelt und war
froh nach der "Pressearbeit" mal die Beine hochlegen zu können. Ich hatte mich
am Anfang der Woche entschieden bei dem Super-Sprint-Triathlon (0,3-15-3) am
Nachmittag zu starten. Nachdem ich Mitte der Woche noch ein schnelles
Wechseltraining absolviert hatte, leider mir aber vom Fußballspiel Lehrer gegen
9. Klasse Schüler einen tierischen Muskelkater zugezogen hatte - immerhin haben
die Lehrer 1:0 gewonnen (lag aber nicht an mir ;-)) - war ich skeptisch, ob ich
überhaupt Druck haben würde. Das Schwimmen war schrecklich, ich fand gar keinen
Rhythmus. Aufgrund der Hitze wurde nämlich auf den Neo verzichtet. Das war dann
doch irgendwie ungewohnt. Trotz allem wurde ich an Land gespült ;-) Als 2. Frau.
Beim Radeln konnte ich mich dann aber als Erstplatzierte absetzen und meinen
Vorsprung beim Laufen noch ausbauen.
Nach
46 min. war ich schon wieder im Ziel. Kurz aber heftig ! Heute habe ich schon
wieder Muskelkater ;-) Eigentlich hatte ich mir vorgenommen noch heim zu radeln.
Aber nach der Siegerehrung war es spät, die Kinder mussten noch ihre Gutscheine
aus der Starttüte beim MC einlösen und wir haben ja ein großes Auto, in das 5
Räder locker hineinpassen ;-)...... Ich war also schlichtweg zu faul ;-) Die
Ergebnisliste ist bald unter:
http://www.triathlon-bgl.de/ zu finden.
Wenn Harald und ich nun unsere nächsten Wettkampftermine einhalten wollen, sollten wir ab und zu lieber lang und ruhig trainieren. Meine Sprinterkarriere lege ich also lieber erst einmal auf Eis ;-) Aber Spaß macht es schon ! Nächstes Jahr wieder !
15.7.07 Wir können's auch bei Hitze!
Seit Dienstag vergangener Woche hatten Radio und Fernsehen ja schon euphorisch das "Super-Sommer-Wochenende" mit Temperaturen von mehr als 35°C angekündigt. Wir verfolgten den Wetterbericht eher mit gemischten Gefühlen, standen doch zwei Wettkämpfe auf unserer Agenda und in der Vergangenheit haben wir doch meist eher gemäßigte bis kühle Temperaturen bevorzugt. Vielleicht stimmt das ja gar nicht mehr und mit fortschreitendem Alter haben wir uns doch zu Hitze-Typen entwickelt...?
"Back to the roots" hieß es zunächst am Samstag Vormittag. In Bad
Endorf startete ich vor 17 Jahren bei meinem allerersten Triathlon und wie habe
ich diese
Berge auf der Rad- und Laufstrecke damals verflucht. Aber man gewöhnt sich ja an
alles. Diesmal startete Frederic dort bei seinem ersten Bad Endorfer Kinderduathlon 1km Laufen - 2,5km Radfahren- 500 m Laufen. Auch hier mussten die
Kinder nicht nur flach vor sich hinlaufen und - radeln, sondern quer über die
Wiese, über Schotterwege rund um einen Hochseilgarten. Schönes Ambiente, aber
gnadenlos heiß ! Frederic musste wieder einmal mit den 96ern starten, die alle
schon mit 26 Zoll Rädern am Start waren und zumindest 1 Kopf größer und stärker
waren ;-) Na gut, Frederic ist ja auch nicht der Größte ;-)
Den 1 km Lauf führte
er an und gab die Führung auch bis zur Wechselzone nicht mehr ab. Beim Radfahren
wurde er schnell eingeholt und kam als Vierter in die Wechselzone. Nach einem
flotten 500m Lauf kam unser Großer auch als Viertplatzierter ins Ziel. Deshalb
war die Überraschung bei der Siegerehrung umso größer, als die Veranstalter eine
Jahrgangswertung bei den Kindern machten. So hieß es 1. Frederic Funk, Jahrgang
1997. Er wurde reich beschenkt: Fußball, Gutschein für ein Spaßbad, Medaille,
Urkunde, T-Shirt mit den Unterschriften bekannter Wintersportler (leider kann
man die aber nicht lesen ;-) ;-)) Marc-Philipp war bei der Tombola die Glücksfee
und erhielt auch noch einen Ball ! Die nächsten Fußball-Matches sind gerettet !
Der Sprinttriathlon, für den ich mich kurzfristig gemeldet
hatte, war erst um 16 Uhr. Bis zum Start
konnten wir uns im Schatten am Pelhamer See
ausruhen. Die Wechselzone, sowie das
Ziel waren auch direkt am See, so dass Harald sich mit den Kiddis, im Hinblick
auf den Kurztriathlon am Sonntag, keinen Stress machen musste. Um 16 Uhr fiel
der Startschuss und alle keulten gleichermaßen los. Nach 50 m waren meine Beine
schon so übersäuert, dass ich am liebsten Tempo rausgenommen hätte. Aber ich
versuchte an der Spitzengruppe von 3 Mann dranzubleiben, was mir auch gelang und
konnte als 4. auf das Rad steigen. Da ich die Frauenkonkurrenz nicht kannte -
immerhin waren 2 Österreicherinnen dabei, die schnell aussahen - musste ich auch
auf dem Rad richtig Gas geben. Die erste Runde waren richtig hektisch und mein
Puls schien sich in irgendwelchen ungewohnten Höhen zu bewegen. Ich konnte mich
aber immer noch unter den Top Ten halten. Die zweite Runde fand ich meinen
Rhythmus und Druck. Dann war das Radfahren aber auch schon wieder vorbei und ab
ging es auf die wellige 5km Runde. Nachdem ich 500m gelaufen war, ließ Harald
einen mächtigen Schrei los. Ich dachte, die zweite Frau fuhr gerade in die
Wechselzone und schickte mich. Ich konnte noch 2 Männer überholen und lief nach
1h5 min ins Ziel als Erstplatzierte( Gesamt 12.) ins Ziel. Die zweite Frau kam 7
min. später, was mich überraschte. Harald meinte, er hätte einfach nur so
geschrien ;-) ;-) War ein schöner Tag. Wir kamen spät zurück, aber die Kinder
konnten nach der Siegerehrung noch ein paar weitere Bälle erhaschen ;-) Einen
weiteren Bericht und die Ergebnisliste gibt es unter:
http://www.bt-endorf.de/
Das Auto wurde dann Samstag Abend für den Sonntag nur schnell umgepackt. Frederics Mountainbike und mein Rennrad aus dem Kofferraum und Haralds Rad hinein ins Auto. Ich stand in Karlsfeld eigentlich, wie nahezu jährlich seit ca. 15 Jahren, auf der Startliste. Es war ja auch mein erklärter Lieblingswettkampf aufgrund des stimmungsvollen und trotz mittlerweile fast 700 Startern immer noch familiären Ambientes. Ich habe auch viel Spaß daran, mit richtig harter Konkurrenz ins Rennen zu gehen, auch wenn ich dabei, so wie zuletzt in Erding gegen Nicole Leder den kürzeren ziehe, aber mich im genannten Wettkampf immerhin gegenüber Katrin Esefeld behaupten konnte. Aber ich weigere mich, gegen mir suspekte Athletinnen zu starten, die eigentlich in der Männerkonkurrenz besser aufgehoben wären. Aber Harald hatte immerhin einen Titel zu verteidigen. Ich zweifelte auch im Gegensatz zu ihm selbst nicht daran, dass er es schaffen würde, da die Veranstalter die 48km lange Radstrecke auf die völlig flache Bundesstraße B471 verlegt hatten. Viele Athleten fanden die Strecke etwas monoton, mein Mann liebt solche Radstrecken ;-)
Um 9 Uhr fiel der Startschuss. Harald kam ca. 40 sek. nach
einer 7-köpfigen Spitzengruppe aus dem Wasser. Diese Gruppe zerfiel auf dem
langen Weg in die Wechselzone, so dass Harald auf dem Rad schon nach ca. 10
km
die Führung übernahm und auch bis ins Ziel nicht mehr abgab. Trotz flacher
Radstrecke
wurde in der Männerspitze richtig sauber gefahren. Die Zeitabstände waren zu
groß !! Nach 48 Radkilometern zeigte Haralds Tacho einen Schnitt von 43,6
km/h an. So schnell war er noch nie innerhalb eines Triathlons. Einen kurzen
Schreck bekam Harald nach ca. 2,5 km auf der Laufstrecke, als T. Vonach auf
dieser kurzen Strecke nach eigener Messung schon 1 min. seit der Wechselzone
Rad-Lauf gut gemacht hatte. Aber vielleicht hatte Harald aufgrund der großen
Hitze auch nur Halluzinationen ;-) ;-) Am Ende hatten sie fast die gleiche
Laufzeit, Harald sogar ein paar Sekunden schneller und somit nicht nur den
besten Bike-Split des Tages, sondern zum zweiten mal in seiner Karriere den
besten Laufsplit des Tages overall. Er konnte den Wettkampf mit 3 min. Vorsprung
gewinnen und hatte sich endlich mal wieder ein
extra
großes 3l-Glas Erdinger Alkoholfrei verdient ;-) ;-)
Der Rest des Tages verging mit ausgiebigem Ratschen im Zielbereich und am herrlich erfrischenden Karlsfelder See. Hier noch der Link zum Bericht auf Tri2b.de.
8.7.07 Erfolge beim Tegernseer-Taltriathlon
Im Moment haben wir viele Termine und die Jahreszeugnisse schreiben sich leider noch nicht von alleine. "Zum Glück" brauche ich mittlerweile schon fast ein ganze Woche, um mich von einer Kurzdistanz zu erholen, dass hierfür dann doch noch die Zeit bleibt ;-) Man wird halt nicht jünger ;-)
Letzten Sonntag konnte ich mich aber doch noch gegen die "Jugend" beim Tegernseer-Taltriathlon in Gmund am Tegernsee durchsetzen. Auf der neuen Strecke des Tegernseer-Taltriathlon konnten Harald und ich am Sonntag einen 2. bzw. 1. Platz in der Gesamtwertung feiern. Der Tegernsee war nach dem schlechten Wetter der letzten Woche stark abgekühlt, so dass bei der Jugend das Schwimmen flach fiel. Zu meinem Glück kann die Strecke quer durch den See nicht so einfach gekürzt werden, so dass diese doch recht lange 1500 m Strecke erfrischend von allen Athleten in Angriff genommen werden konnte. Als erste Frau und Gesamtdritte begab ich mich auf die Laufstrecke zur Wechselzone, die subjektiv gefühlte 3000m betrug ;-) In Wirklichkeit waren es ca. 500m. Ich schaffte es sogar Harald 20 sek. wegzuschwimmen. Ätsch ! Nach der Wechselzone hatte er mich aber schon wieder ;-) Die ersten 10km der Radstrecke gingen am See entlang zum Wendepunkt nach Tegernsee. Dort hieß es abbremsen und auf der engen Straße wenden. Der Rest der Strecke bestand aus einer Anzahl langgezogener Steigungen von 6-10 %. Abfahrten sind mir keine aufgefallen ;-) Das Wort "Tal"-triathlon bezog sich also nur auf die alte Strecke. Die Strecke war anspruchsvoll. Harald wechselte als Zweitplatzierter und ich als erste Frau, mit noch 4 Minuten Vorsprung. Sollte ja eigentlich genügen, denkt man sich da......aber jetzt kam da noch so ein kleiner 10km Berglauf nach Bad Wiessee, über Golfplätze und Schotterwege Richtung Almen. Vor Schliersee hab ich mich mein Leben lang gedrückt...ich weiß schon warum ;-) ;-) Liegt mir nicht so ! Harald hatte am Ende die beste Laufzeit, konnte aber den Führenden nicht mehr holen. Melanie Hohenester kam mit jedem Kilometer näher. 2km vor dem Ende war sie 20 sek. hinter mir. Es ging nur noch bergab. Als geborene Bremserin bei Bergabstrecken musste ich mich dieses mal zusammen reißen. Entweder einen Sturz riskieren oder gewinnen ;-) Ich entschied mich für die 2. Variante und konnte mich mit 14 sek. Vorsprung noch in das irgendwie "nicht vorhandene" Ziel retten. Der "Erdinger Alkoholfrei" -Zielbogen hatte kurz nach dem Zieleinlauf der ersten 3 Männer seine Luft verloren und war zusammen gesackt. Aber es war plötzlich kein Durchkommen mehr nach vorne auf der Laufstrecke. Also ging ich mal davon aus, dass Schluss war ;-) ;-) Melanie wäre gerne noch 100 m weiter gelaufen. Die Schwimmstrecke hat mich also gerettet ! Vielleicht sollte ich doch mal zum Lauftraining auf die Bahn gehen, um schneller zu werden !!!
Der Wettkampf führte dieses Jahr über eine neue Radstrecke.
Erste "generationsübergreifende funkfamily-Staffel" belegt beim Überseer Triathlon einen sensationellen 2. Rang in der Gesamtwertung!
Man kann im Leben hinfallen (wie wir symbolisch am vergangenen Wochenende beim Quelle Challenge Roth), aber man muss dann eben auch schnell versuchen, wieder aufzustehen. Und das Wichtigste bei einem Hobby wie Triathlon ist dass man auch schnell den Spaß an Wettkämpfen wiederfindet, der bei zuviel (selbst auferlegtem und von außen kommenden Druck) schon mal kurzfristig verloren gehen kann und den wir im Training sowieso fast immer haben (sonst wären wir in unserem Alter eh nicht mehr dabei).
Der kleine familiäre Überseer Triathlon, an dem wir heute
teilgenommen haben, war bestens dazu geeignet,
wieder
die Freude am Sport in den Vordergrund zu rücken. Zum ersten mal nahmen wir mit
einer komplett aus unserer Familie gebildeten Staffel an einem Wettkampf teil.
Heike durfte schwimmen, ich übernahm das Radfahren und Frederic, unser ältester
durfte mit seinen 9 Jahren die Staffel zu Ende laufen.
Dass Heike mit der Spitze aus dem Wasser kam und ich mit
schnellstem Tagessplit auf dem Bike die
Führung ausbaute, ist sicherlich nicht unbedingt als Überraschung zu werten.
Dass aber unser kleiner Frederic danach auf seinen zu laufenden 5 km nur noch
einen einzigen Platz verlor und schließlich als Zweiter mit nur 40s Rückstand
auf den Sieger unsere Staffel nach Hause lief, fand ich persönlich schon
überraschend und natürlich waren Heike und ich im Ziel absolut entkrampft und
begeistert.
Vor Jahren habe ich mal im Fernsehen die Übertragung eines
Langlauf-Weltcups gesehen, bei dem ich glaube in der norwegischen Staffel eine
Mutter
zusammen mit ihrer Tochter unterwegs war. Ich fand diese Begegnung der
Generationen faszinierend
P.S.: Nach Rückkehr vom obigen Triathlon und noch anschließendem Radtraining (100km-Runde über St. Johann im 33er-Schnitt) haben wir uns jetzt beim anschließendem Kohlenhydratnachladen noch die TV-Aufzeichnung vom Frankfurter Ironman reingezogen. Absichtlich hatten wir auf Internet und Videotext verzichtet, um die Spannung über den Ausgang zu erhalten. Was für ein Rennen! Bei den Männern vor allem aber diesmal bei den Frauen. Auf den letzten 1,5 km konnten Heike und ich nicht mehr sitzenbleiben. Großartiges, vielleicht sogar historisches Finish! Herzlichen Glückwunsch an Nicole!!!!
Das Ergebnis wertet auch Heikes Leistung in Erding noch einmal ein bisschen auf, ebenso wie der zweite Platz des Erdinger Männer-Siegers Michael Göhner alles andere als eine Überraschung für uns war. Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall zwischen letztem Wettkampftest und Saisohöhepunkt auch zwei und nicht nur eine Woche Regeneration legen...
Und noch eine Bemerkung am Rande: Seit langem konnte ich mal wieder die Übertragung eines Ausdauerevents ohne dieses ungute Gefühl in der Magengrube verfolgen, was da in der Hinterhand pharmakologisch abläuft. Bei Profi-Radrennen habe ich seit Jahren resigniert, bei Leichtathletik-Übertragungen ist es ähnlich... jetzt in Frankfurt hatte man wirklich das Gefühl, ehrlichen sauberen Sport geboten zu bekommen. Keine Jagd nach Rekorden, die doch im Triathlon ohnehin nur aus der Epo-Ära stammen und wie die meisten Leichtathletik-Rekorden von mehr als dubiosen Athleten gehalten werden, sondern spannende Duelle mit Siegern und Verlierern. Mit Normann Stadler konnten wir ehrlich mitfühlen, ging's uns doch vor Wochenfrist kaum anders. That's Sports. Just Sports. Das echte Leben ist natürlich viel wichtiger.
O.K.,
die Generalprobe war geglückt, leider aber die „Premiere“ verpatzt
Wie hatten wir letzte Woche noch geschrieben nach dem überaus zufrieden stellenden Formtest beim Erdinger Stadttriathlon? "Generalprobe für Roth geglückt". Leider konnten wir auf diesem Erfolg nicht wie gewünscht aufbauen und es ist für uns keine ganz neue Erfahrung, dass im Triathlon gerade auf der Langdistanz eben nicht alles bis ins Detail planbar ist.
Zweimal D.N.F. beim Saisonhöhepunkt, das ist natürlich schon ziemlich enttäuschend, aber das Leben geht weiter! Es war nicht unsere erste Niederlage und wird auch nicht unsere letzte bleiben, denn wenn man nach Erfolgen strebt, geht man natürlich zwangsläufig auch das Risiko des Scheiterns ein.
Erst mal vorab ein kurzer Wettkampfbericht aus unserer Sicht, bevor wir uns ein bisschen an Ursachenforschung versuchen, in der Hoffnung vermeintlich gemachte Fehler in Zukunft zu vermeiden.
Der Samstag vor dem Wettkampftag war nicht ganz so
entspannend, wie man einen Tag vor einer Langdistanz vielleicht gestalten
sollte. Frederic und Anna-Marie starteten beide bei der Junior-Challenge in
Roth. Natürlich hätten wir die dortige Wettkampfbetreuung auch den Onkels und
Großeltern überlassen
können, aber als (stolze) Eltern will man einen solchen Wettkampf
selbstverständlich live
verfolgen. So waren wir also von 8:00h bis 15:00h im Rother Freibad zugange und
verfolgten, wie Frederic 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1 km Laufen tapfer
bei starker Konkurrenz
bewältigte
und Anna-Marie mit echten Finisher-Qualitäten trotz Seitenstechen und
eines plötzlich einsetzenden Gewitterschauers sich über 50m Schwimmen, 2,5km
Radfahren und 500m Laufen kämpfte. Auch der Bayerische Rundfunk war vor Ort und
weil der Name „Funk“ in der Triathlon-Szene doch einen gewissen Klang hat,
fokussierte das Fernsehteam seinen Bericht auf unsere beiden Älteren. Im
Ergebnis kam ein wirklich
rührender Bericht
heraus (wir sind da natürlich so was von
subjektiv ;-) ), den ich gleich mal online gestellt habe. Wir können nichts
dafür, dass die Gewinner des Junior-Challenge weder gefilmt, noch genannt
wurden. Für uns selbst sind unsere Kiddies sowieso Gewinner, auch wenn sie auf
Rang 4 oder 8 einlaufen.
Nach Beendigung des Kinder-Wettkampfs war auch noch kein
Relaxen angesagt, sondern wir brachten die
Kinder
heim, holten unsere Wettkampfbikes für die Radabgabe und Heike hatte dann auch
noch einen halbstündigen
Live-Termin im Fernsehen (Sport am Samstag mit Christian Materna)
im Rahmen
der Challenge-Vorberichterstattung.. Den Mitschnitt kann man sich
hier noch mal
angucken.
So ganz nebenbei hatten wir bei all den Terminen auch noch das Frühstück und Mittagessen vergessen…naja vielleicht nicht direkt vergessen, aber eben nur durch Snacks zwischendurch ersetzt. Auch nicht unbedingt professionell am Tag vor dem Wettkampf. Abends vor dem Zubettgehen nach normalgroßer Pasta-Portion (man will sich dann ja auch nicht mehr den Magen verderben) wunderte ich mich über ein rekordverdächtig niedriges Gewicht auf der Waage (77kg statt normal 79kg und üblicherweise ist man nach ordentlichem Carboloading eher ein Kilo schwerer als normal). Spricht rückblickend dafür, dass entweder die Glykogenspeicher doch nicht richtig gefüllt waren, oder aber ich den Tag über zu wenig getrunken habe.
Am Sonntag war dann um 3:00 Aufstehen angesagt. Das Kribbeln im Bauch war da wie eh und je. Räder aufpumpen, Wettkampfverpflegung am Rad befestigen und zwischendurch kritische Blicke zum Himmel. Eigentlich sollte laut Wetterbericht am Donnerstag das Wetter am Sonntag kühl und regnerisch sein, aber die Prognose war leider nicht besonders treffsicher. Kaum ein Wölkchen am Himmel-beste Voraussetzungen für eins der von uns so wenig geliebten Hitzerennen…
Startschuss dann für uns um 6:20h. Stimmungsvoll wie eh und je. Roth eben. Triathlon in Roth hat nichts von einer Randsportart, sondern wird dort zelebriert wie andernorts Fußball, Formel 1 oder Tennis!
Die 3,8km Schwimmen liefen für unsere Verhältnisse sehr gut. Heike kam in der ersten größeren Verfolgergruppe (53:38) nach der Spitzengruppe aus dem Wasser und ich etwa 50s später, kurz nach Markus Forster. Natürlich hatte ich mir vorgenommen, das Radfahren verhalten anzugehen, weil ich aus der Vergangenheit weiß, wie schwer in Roth die zweite Radrunde fallen kann, wenn man zu früh sein Pulver verschossen hat, aber in Roth, in dieser motivierenden Wettkampfatmosphäre ist es gar nicht so einfach sich zurückzuhalten. Nach 20km hatte ich die Frauenspitze erreicht. Joanna Lawn und Belinda Granger legten flankiert von diversen Männern ein fulminantes Radtempo vor. Eigentlich eine gute Gelegenheit, mal den Puls zu beruhigen, zumal die Gruppe, flankiert auch von diversen Presse- und Kameramotorrädern relativ windgeschützt unterwegs waren. Aber im Windschatten von Frauen sich ausruhen? Das macht man nicht als Mann, zumal ein paar hundert Meter weiter vorne die nächste Radgruppe als Perlenschnur aufgereiht zu sehen war. Also passierte ich die Mädels und versuchte mich weiter nach vorne zu arbeiten. Kurz nach dem Kalvarienberg war ich schon 15. und war fast an der o.g. Gruppe, in der auch einige Top Five-Favoriten steckten, dran. Die Herzfrequenz war mit Werten zwischen 155 und 160 zu diesem Zeitpunkt zwar objektiv zu hoch, aber ich fühlte mich (noch) gut und Überholen macht Spaß. Die Sonne stand mittlerweile schon recht hoch an Himmel und es wurde zunehmend heiß auf der Radstrecke und unser für das Radfahren angerührter Powerdrink war von der Kohlenhydrat-Konzentration her definitiv eher auf Energiezufuhr denn auf Durstlöschen angelegt. Rückblickend vielleicht ein entscheidender Fehler in der unmittelbaren Rennvorbereitung.
Bei km 70 dann der Solarer Berg, das Bad in der Menge, stimmungsvoll wie eh und je, da waren die Beine dann schon nicht mehr ganz so locker und 20 km später so etwa ab Wallesau wurde das Rennen fast von einem Moment auf den anderen unglaublich schwer. Krampfneigung in beiden Beinen, so dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Bis dahin zeigte der Tacho für die erste Runde einen Schnitt von 40,1 km/h; eine Geschwindigkeit die mir jetzt von Kilometer zu Kilometer schwieriger fiel zu halten. Der Wettkampf wurde schon beim Radfahren zunehmend zur Qual, was sonst frühestens bei der zweiten Hälfte des abschließenden Marathons der Fall ist. Da ist der Gedanke ans Aufgeben sehr verlockend und bei Kilometer 170 bog ich schließlich in Hilpoltstein in Richtung unseres Parkplatzes ab und beendete das Rennen, obwohl dies in Triathlonkreisen mehr als verpönt ist. Aber ein mit Ach und Krach gefinishter Marathon, bei dem ohnehin keine berauschende Platzierung mehr zu erhoffen war, hätte unter Umständen den Rest der Saison gefährdet von der wir uns schon noch eine gewisse Revanche für den verpatzten Rennausgang am Sonntag erhoffen.
Heike hatte übrigens ebenfalls mit ab der zweiten Radrunde aufkommenden Krämpfen zu tun (kein Wunder, griff sie doch auf dieselben Getränke zurück wie ich) und litt zusätzlich noch ab km60 an Rückenproblemen infolge einer Wirbelgelenksblockade. Bei ihr war ab km 110 Schluss. wir werden wohl noch mal ein bisschen an ihrer Radposition rumtüfteln müssen, um hier mehr Stabilität und vor allem Schmerzfreiheit auch auf längeren Strecken zu gewährleisten, zur Not auch auf Kosten aerodynamischer Aspekte.
Mittlerweile (montags) geht's uns wieder gut. Der Kopf ist noch ein bisschen müde, die Beine schwer (aber nicht so schwer, wie bei einer ordentlich gefinishten Langdistanz, wo man ja manchmal für Tage die Treppe nur rückwärts runtergehen kann. Heike durchforscht gerade online den Wettkampfkalender nach alternativen Herausforderungen...
Wettervorhersage für Roth
Laut Wetter.com-Vorhersage von heute (Donnerstag) soll es am Sonntag eher kühl (12-18°C), bedeckt sein bei 70% Regenwahrscheinlichkeit. Bei unseren letzten 4 Teilnahmen in Roth (1994, 1995, 2003-2005) hatten wir jedes mal echte Hitzeschlachten, obwohl wir's doch eigentlich ein bisschen kühler mögen.
Wir wollen ja die Hoffnung nie aufgeben ;-) ;-)
Geglückte Generalprobe für den Challenge in Roth beim Erdinger Stadttriathlon
100m Schwimmen - 4km Radfahren und 2,5km Laufen hieß es gestern beim Erdinger Triathlon für unseren Frederic, der als Jahrgang 1997 bei den Schülern B startete. Am Freitag erst kam er vom Schullandheim aus Berchtesgaden zurück, wo er noch eine Woche Trainingslager in den Disziplinen "wenig Schlaf, viel Wandern und viel Essen" absolviert hatte. Aber Dank Harald war sein Rennrad natürlich schon getunt und auf den Einsatz wartend in der Garage gestanden. So ging Frederic - weniger aufgeregt als ich - kurz vor 10 Uhr mit Harald zur Wechselzone, um sich vom Papa noch die letzten Tipps für den Wechsel geben zu lassen. Immerhin fährt er schon mit Klickpedalen, so dass er doch schnell in die Schuhe springen muss.
Start 10.15 Uhr: Mit Badehose
und einem alten Saucony-Top von mir kraulte Frederic entschlossen los.
Freiwasserschwimmen will gelernt sein....;-) Er entstieg als ca. Gesamt 15.,
bzw. als 6. Herr den Fluten und wechselte flott auf das Rad.
Harald
rannte wie wild mit der Kamera herum und fotografierte aufgeregt ;-) Ich hatte
mein Rad auch noch nicht eingecheckt und wollte eigentlich endlich mal
einradeln. Frederic kam meinen Wünschen insgeheim nach und kam nach 7 min. als
Gesamt-Zweiter von der Radstrecke zurück. Die Wechselzone zum Laufen verließ er
ca. als 8., da ja noch die Laufschuhe angezogen werden mussten, die die anderen
Kinder bereits schon beim Radfahren anhatten. Lange Laufstrecken liegen
Frederic. So konnte er sich engagiert nach vorne laufen
und
am Schrannenplatz auf Platz 2 finishen. Wir sind sooooo stolz !!
Ich konnte mich noch ein paar Minuten einradeln und hatte bis 11 Uhr 15 mein Rad auch endlich in der Wechselzone. Wenn man dann denkt, man hat noch ewig Zeit, bis der Startschuss um 11 Uhr 40 min für die an der Olympischen Distanz teilnehmenden Frauen fällt, so täuscht man sich gewaltig. Ich hab mich wieder vertratscht und hatte ganze 2 Minuten Zeit zum Einschwimmen. Naja ! So lief es dann auch gefühlsmäßig beim Schwimmen. Irgendwie fand ich gar keinen Druckpunkt und konnte mich nicht richtig anstrengen. Aber so langsam waren wir eigentlich nicht unterwegs ;-) Mit Nicole Leder kam ich in einer 3-Frau-Spitzengruppe aus dem Wasser, wechselte zeitgleich mit Nicole, fuhr mit ihr noch bis zum Ortsausgang und gab dann Gas. Ich merkte gleich, dass ich richtig Druck hatte und schonte mich die 48 km auf der Radstrecke nicht. Mit 2min 30 sek. Vorsprung konnte ich auf die Laufstrecke wechseln. Ich wusste gleich, dass dies nicht genügen würde, Nicole in Schach zu halten. Aber Kathrin Esefeld wollte ich dann doch mal hinter mir wissen ;-) Irgendwann muss diese Frau doch auch mal platt sein ;-) (Anmerkung: Sie absolviert eigentlich jedes Wochenende mindestens einen Wettkampf, meistens jedoch 2) ;-) Ich konnte die abschließenden 10km noch flüssig durchlaufen, wenn auch nicht wirklich schnell. Dazu hatte ich zu viele Körner auf der Radstrecke gelassen ;-) Wie Frederic vor mir, lief auch ich als Gesamtzweite durch das Ziel. Für den Kopf war dieser Wettkampf im Hinblick auf Roth unheimlich wichtig. Auch wenn es nur eine Kurzdistanz war, weiß ich, dass ich doch noch Druck auf dem Rad entwickeln kann. Hat Spaß gemacht ! Eigentlich wäre ich gestern gerne gleich die 180km geradelt. Solche Beine hat man selten ;-)
Ergebnisse hier: http://results.mikatiming.de/2007/erding_tria/list.php
Netter Fernsehbericht des Bayerischen Rundfunks mit Christian Materna
Harald startete erst um 12 Uhr 05min. Beim Schwimmen hatte er so seine Probleme. Klar, er hatte ja auch nicht die gewohnten Füße vor sich ;-) ;-) Leider verlor er zur Spitzengruppe 2 min und kam als 10. aus dem Wasser. Nun hieß es Druck machen, was ihm beim Radfahren ja eigentlich nicht schwer fällt. Er merkte bald, dass die letzte Trainingswoche anstrengend war und die Beine sich nicht so locker bewegen ließen, wie man es sich immer wünscht. Er überholte diverse Konkurrenten auf der Radstrecke, und fuhr bis auf Rang 4 in der zweiten Wechselzone vor. Beim Laufen musste er noch Ralph Preissl und Jochen Stelzer ziehen lassen und kam als Sechster ins Ziel, belegte letzten Endes aber den 5. Platz, da Stelzer mit einer Penalty belegt worden war, entsprechend 2 Minuten Zeitstrafe, die ihn wieder aud Rang 6 zurückrutschen ließ. Insgesamt bei deeer Konkurrenz ;-) ;-) nicht schlecht für einen berufstätigen "Feierabendsportler !!! Bin stolz auf dich Mann ! ;-) Nächstes Jahr regnet es bestimmt wieder ;-) ;-) Dein Wetter !
Bis zum Abend verbrachten wir die Zeit noch am See und gönnten den Kindern auf der Heimfahrt noch ein paar Burger, wobei das Beste der Spielplatz dieses Lokals war. Ein Indoor-Sportplatz mit "Heimtrainern für Kinder" (wobei immer 2 Kiddis gegeneinander fahren konnten), einem Labyrinth (mit Riesenstoppuhr) und einem Basketballplatz. An Essen haben sie dann nicht mehr gedacht. Erst mussten noch ein paar Gegner auf dem Rad abgefertigt werden, einige Körbe geworfen und Bestzeiten im Labyrinth unterboten werden.
Wir kamen erst spät zurück, so dass der heutige Tag etwas entspannter ablief !
Ab nun heißt es: Power-Relaxing bis Roth !
Final Countdown
Die Tage bis Roth sind gezählt. Im Kopf kreisen ständig die Gedanken. Was trainiere ich noch ? Haben wir genug Einheiten absolviert ?
Wir haben uns jetzt doch noch zu einem Wettkampf am Sonntag entschieden - Erdinger Stadttriathlon. Letzte schnelle Einheit. Die Woche darauf heißt es "Beine hochlegen" (was bei uns einfach nur bedeutet, weniger trainieren, denn ansonsten ist natürlich nichts mit Beine hochlegen, denn Job, Familie, Haushalt laufen weiter;-)) und mit kurzen Einheiten den Körper auf Betriebstemperatur halten. Am Wettkampftag entscheidet die Tagesform und vor allem der Kopf über das Ergebnis.
Seit der Mitteldistanz in Linz haben wir versucht, noch ein paar längere Einheiten unterzubringen. Königsetappe, bzw. letzte echte lange Einheit war ein Familienausflug auf den Geigelstein (höchster Berg der Chiemgauer Alpen, 1810 m)
Mit den Tandems, bzw. Frederic mit dem Rennrad fuhren wir über Kössen, Walchsee nach Sachrang, um von dort aus den 8 km langen Schotterweg mit ca. 12 % Steigung zur Priener Hütte in Angriff zu nehmen. Zu Fuß ging es über ca. 1h bergan auf einen schmalen Steig zum Gipfelkreuz weiter.
An
diesem Tag waren wir auch knapp 9h unterwegs.
Zwei weitere Radeinheiten über 135 km und 110 km mit dem Wettkampfrad
absolvierten wir einmal in der Traunsteiner Gegend und um den See herum und
einmal fuhren wir Richtung Saalfelden/Österreich, wobei wir somit auch durch die
Biathlon-Wettkampfstätte Hochfilzen kamen. Während dieser Einheit löste sich
gleich meine Schaltung auf. Harald hat also noch einiges vor dem Wochenende zu
tun ;-)
Außerdem waren wir noch mit
der ganzen Funk-Familie 3 Tage in Tisens/Südtirol.
Die Räder und die Laufschuhe hatten wir im Kofferraum. Bei der Hinfahrt warf ich
Harald schon am Brenner samt Fahrrad aus dem Auto und ließ ihn die restlichen
115 km radeln. Die letzten 5 km musste er eine 20 % Steigung bewältigen, ehe er
beruhigt zum Abendessen hinzukommen konnte. Da das Wetter zu wünschen übrig
ließ, trainierten wir nicht viel, aber dafür umso härter. Wir mussten für fast
jede Laufeinheit erst einmal 400 Höhenmeter den Gampenpass hinunter
laufen....und natürlich auch wieder hoch ;-) Nach der 3. Laufeinheit hatte ich
solch einen Muskelkater, dass ich nicht einmal mehr normal gehen konnte. Deshalb
sind wir dann mit dem Rad lieber mal den Gampenpass ganz hoch gefahren;-) Dafür
gab es bei jedem Ausflug Wein und Speck !!
In Erding wollen wir unser endgültiges Wettkampfmaterial testen. Ein neuer Helm gehört auch dazu ;-) Den haben wir uns nach der Hitzeschlacht in Linz zugelegt. Der Helm hat Luftlöcher und wurde bis jetzt von mir nur beim Kaffeetrinken getestet ;-) Hierbei machte er einen guten Eindruck ! Harald hat den Helm nun gelb lackiert. Ich muss mir das Testergebnis erst einmal ansehen, bevor ich mich zu einer zu meinem Fahrrad passenden Umlackierung in der Farbe Rot entscheide ;-) ;-)
Das Laufen kam natürlich auch nicht zu kurz. Letzten Samstag standen 32 km auf dem Plan. Gestern 4 x 2000 m. Das Schwimmen läuft immer so nebenher. Mal im Schwimmbad, mal im See mit Neo. Einige Trainingsinhalte kamen sicherlich zu kurz: Kraftausdauer beim Radeln, Krafttraining, Bahntraining usw. Aber manchmal muss man froh sein, überhaupt die Zeit für eine Trainingseinheit aufbringen zu können, so dass man sich dann nicht mehr viel Gedanken um den Inhalt macht. Ich denke, dass geht jedem Athleten mit Job und Familie irgendwie so ähnlich, oder ??? Im Trainingslager bekommt man die wichtigen Inhalte ja unter.
Anna-Marie und Frederic starten beim Junior-Challenge in Roth, der am Tag vor der Langdistanz stattfindet. Die beiden sind schon richtig motiviert. Endlich dürfen sie auch in Roth starten ;-) !!!
Sorgen macht mir ein wenig das Wetter in Roth. Seit Jahren hoffen wir auf ein Regenrennen. Alle unsere 4 Starts in Roth waren wahre Hitzeschlachten. Aber wenn Thomas Hellriegel am Start war, gab es zumindest in der Vergangenheit zuverlässig kaltes Wetter, was ihm selbstverständlich als Hawaiisieger nicht behagte. Dieses Jahr startet er wieder ;-) ;-) Bei uns in den Bergen wird es nie so schwül und heiß, wie im fränkischen Raum. Diese Woche ist es auch sehr wechselhaft. Mal sehen, was uns das Wetter am 24.6. bringt ????? Wurde in Roth eigentlich irgendwann schon einmal ohne Neopren geschwommen ???? ;-) ;-)
Allen Athleten für Roth und Frankfurt gute Erholung !!
DFB - Pokalfinale - Frederics Erzählung über seine Reise nach Berlin (ein gutes, spannendes Fußballspiel rührt das Herz, fordert aber nicht gerade den Kopf. Eine ähnliche Situation wie beim Triathlon. Um hier eine gewisse Balance zu erhalten, durfte Frederic gestern zur Übung eine Erlebniserzählung vom letzten Wochenende schreiben, die wir hiermit gleich auf die funkfamily-page bloggen):
Seit ich mich für Fußball interessiere, bin ich Club-Fan, weil mein Papa und meine beiden Onkels auch Club-Fans sind. Am vergangenen Wochenende fand das DFB-Pokalendspiel Nürnberg-Stuttgart in Berlin statt und ich durfte glücklicherweise dabei sein. Das war ziemlich aufregend.
Am Freitag, den 25.5. setzte mich meine Mama um
16.37 Uhr in den Zug und ich fuhr zum Münchner Ostbahnhof, wo ich meinen Onkel
Rainer traf. Vom Bahnhof aus fuhren wir gleich nach Nürnberg. In
Nürnberg
schliefen wir bei meiner Tante Angelika.
Um 6 Uhr, am nächsten Tag, standen wir auf und es ging gleich los nach Berlin zum DFB-Pokalendspiel 2007 Nürnberg-Stuttgart. Es dauerte gar nicht lange und wir waren schon um 11 Uhr in Berlin.
Wir sahen zum Brandenburger-Tor, zur Fanmeile. Es war viel los !
Um 14 Uhr saßen wir entspannt an der Spree. Dort trafen wir Onkel Martin, der schon am Freitag zusammen mit den Clubspielern nach Berlin geflogen war (als Sportreporter ist das möglich und mit seinen Beziehungen hat er uns auch die Eintrittskarten für das Spiel besorgt).
Um 16.45 gingen gingen wir ins Stadion, um uns das Spiel anzusehen. Ein Sieg für Nürnberg war möglich, da sie in der Bundesliga-Saison die Stuttgarter immerhin zweimal besiegt hatten.
In der 15. Minute schoss Cacau das 0:1 für Stuttgart.
Aber dann kam Mintal ! 20. Minute: Ausgleich von Mintal !
In der 46. Minute, kurz nach der Halbzeit machte Engelhardt aus dem Ausgleich eine Führung: 2:1.
Die Führung hielt bis zur 75. Minute, als es einen 11-Meter für Stuttgart gab, den Raphael Schäfer nicht halten konnte. 2:2
Es gab Verlängerung.
110. Minute: Traumtor - Kristiansen schoss das 3:2 für den Club. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen.
120. Minute: Das Spiel ist aus ! Zum 4. Mal wurde
der Club Pokalsieger !
320 000 Fans feierten am Brandenburger-Tor und wir waren mittendrin !
Als wir vom Stadion zurückkamen, war plötzlich unser Auto weg. Onkel Rainer rief sofort die Polizei an. Es stellte sich heraus, dass wir abgeschleppt worden waren, weil ein Seitenfenster offen war. Früh um 4 Uhr hatten wir das Auto wieder und konnten nun noch 2 Stunden schlafen, bevor wir in 3h45 Minuten nach München zurückfuhren. Dort setzte mich Rainer wieder in einen Zug nach Prien am Chiemsee.
Mittags kam ich wohlbehalten in Prien an, wo mich mein Opa wieder abholte, da Mama und Papa in Linz bei einem Wettkampf waren.
Das war ein sehr aufregendes Wochenende ! Ich werde es nie vergessen !
Kampf gegen die Hitze
in Linz... Hauptsache DFB-Pokalsieger !
Früher musste man in ein Flugzeug steigen,
um einen Wettkampf in großer Hitze bestreiten zu können. Es gibt ja
Athleten, die - im Gegensatz zu uns - Hitze lieben. Die mussten dann oft
auf Wettkämpfe im
Hochsommer
oder eben Hawaii bauen. Beim derzeitigen Klima muss man selbst im Mai
nur mal eben ein paar Kilometer weiter nach Linz/Österreich fahren, um
ein hochsommerliches Hitzerennen zu erleben. Von wegen verregnetes
Pfingst-Wochenende (wie's der Wetterbericht angekündigt hatte und gegen
das wir gar nichts einzuwenden gehabt hätten!). In Linz hatten wir uns für den Half-Ironman gemeldet. 1,9 km Schwimmen,
90 km Radfahren und 21,1km Laufen.
Bis 9.30 Uhr mussten wir die Räder eingecheckt
haben, trotz später Startzeit war die Hektik dann doch wieder groß. Vor dem Einchecken
zerplatzte nämlich mal wieder zur Abwechslung mein Vorderreifen ;-)
eigentlich Montagefehler, aber subjektiv habe ich das Gefühl, ich
muss die Laufräder nur ansehen und schon zerreißt es sie. Vielleicht
verhexe ich ja das Material. Hab ja auch
rote Haare ;- Am Ende brachten wir aber doch noch alles gut in die
Wechselzone. Um 9.30 Uhr startete die Veranstaltung mit einem
Sprinttriathlon. Um 9.35 Uhr gingen die Staffelteilnehmer über die
Sprintdistanz ins Wasser. Die Temperaturen stiegen unaufhörlich ! Unser
Start war pünktlich um 12 Uhr Mittags. High Noon !!! Der Neo wäre eigentlich überflüssig gewesen, so
warm war das Wasser, wahrscheinlich etwa 23°.Da die Ösis das
Schwimmen nicht unbedingt erfunden haben ;-), konnten wir uns weit vorne halten
und sind an ca. 5. Stelle mit Michi Hoffmann nach 1,9km und ca. 25
Minuten aus dem Wasser geklettert. Danach durften wir wieder ca. einen
Kilometer in die Wechselzone joggen und uns dann mit dem Rad auf die 23
km lange Wendepunktstrecke begeben. Harald arbeitete sich gleich auf
Position 3 vor, während ich mich lange unter den ersten 10 halten
konnte. Vor dem Wendepunkt kam noch eine 1km lange Steigung. Bei der
später folgenden Abfahrt wurden wir dann schnell mit der Realität konfrontiert:
Radgruppen in allen
Größen kamen uns entgegen ! Nicht unbedingt unerwartet bei einer flachen Wendepunktstrecke und ca. 600
Teilnehmern, aber es liegt natürlich neben der Konsequenz der
Kampfrichter auch an der Moral der Athleten... Die führenden Männer
(darunter neben dem entfesselt fahrenden späterem Sieger Kristl aus der Slowakei
auch Harald) wagten die Flucht nach vorn und ließen das hässliche großteils
draftende Peloton
über 90 km hinter sich. Eine kräfteraubende Taktik, die
natürlich auf Kosten der Laufzeit ging, aber unterm Strich nahezu aufging.
Die "Kräftesparer"
aus den Radpulks konnten zwar zum Teil erstaunlich schnelle Laufsplits hinlegen, hatten mit dem Rennausgang in der Spitze
aber nichts mehr zu tun.
Ich selbst wurde von subjektiv geschätzten 1000 Radfahrern überholt (wobei ca. 40 Athleten disqualifiziert und noch weit mehr Penalties verteilt wurden, man kann also den Kampfrichtern nicht vorwerfen, der Lutscherei tatenlos zugesehen zu haben).
Irgendwie hatte ich selbst leider nicht den
Hyperdruck, konnte aber konstant die 90 km, wenn auch wieder mit
Rückenproblemen, mit einem 37 er Schnitt beenden (obwohl ich aufgrund der
Hitze zum Leidwesen von
Harald den Aerohelm verweigert habe) und zum Laufen übergehen.
Flaschengürtel mit Powergels umgeschnallt. Ich war von Beginn an gut
unterwegs (Laufzeit 1h38)Leider wurde es mir bei Km 15 so übel, dass
ich vorübergehend noch Boden verlor und in dieser Phase von der bis dato Zweitplatzierten überholt wurde, während ich mal kurz
den Magen erleichterte.....
Für den Rückweg gönnte ich mir dann nur noch Cola und verzichtete auf
die an den Verpflegungsstationen angebotene Iso-Plörre. Nach 4h41min überquerte
ich schließlich als Zweite die Ziellinie. Susanne Buckenlei aus Roth wurde 3. Harald
hatte 4h19 und wurde 5.. Bis Kilometer 17 lag er immerhin noch auf Rang
drei, dann zogen noch Bernhard Keller und Michi Hofmann an ihm vorbei. Nachdem er am Samstag
abend bei der Übertragung vom
DFB - Pokalendspiel 1.FCN gegen Stuttgart noch so ziemlich sein gesamtes Adrenalin
verschossen
hatte, eh verwunderlich ;-) ;-) Ins Bett kam er nach
Siegerehrung und Pokalübergabe erst weit nach Mitternacht. Aber der Club hatte
gewonnen, was sollte dann bei uns noch schief gehen...
Insgesamt also ein gutes
Rennen, vor allem wenn man die Hitze berücksichtigt. Kühlere Rennen oder
sogar
Regenrennen
sind uns ja bekanntlich lieber ;-) ;-) Auf der
Laufstrecke sind gestern enorm viele Athleten spazieren gegangen oder
sogar ausgestiegen (ca. 50 Athleten), wir waren also nicht die einzigen, die mit
den klimatischen Gegebenheiten zu kämpfen hatten. Ich hätte mich auch lieber in den Schatten gelegt und ein
kühles Bier getrunken, aber der Finishergedanke treibt einen vorwärts,
vor allem, wenn man mal keinen Platten beim Radeln hatte ;-)
Gestartet sind wir übrigens im neuen Outfit von der Firma Lance. Bequem, es passt und sieht gut aus! Wettkampf-Test bestanden !!!! ;-) ;-) Danke Ingo !
Gestern konnte ich mir gar nicht vorstellen
eine Langdistanz zu bestehen. Der Wettkampf war richtig hart,
obwohl wir nur halb so lange unterwegs waren, wie in 4 Wochen in Roth ! Aber wir
haben mal wieder beschlossen, dass es 2007 in Roth regnet. Es kann doch
nicht jahrelang nur Sonnenschein geben, oder ;-) ;-)
Jetzt erholen wir uns erst einmal, dann müssen wir doch noch die ein oder andere lange Einheit auf dem Rad nachholen. Da wir keinen Wettkampf vor Roth mehr bestreiten, müsste das eigentlich noch zu machen sein.
Erster Formtest in Amberg gelungen
Triathlontraining macht Spaß, keine Frage, sonst würden wir's ja nicht über Monate und Jahre hinweg betreiben und ist -nebenbei gesagt- ja auch noch gesund, aber das Salz in der Suppe sind doch die Wettkämpfe. Heike und ich (und nicht zu vergessen unser Ältester Frederic) haben gestern eine Wettkampfpause von 9 Monaten mit der Teilnahme am City-Triathlon in Amberg beendet.
Nach durchgängig 5 Wochen Sommerwetter in der Toscana und nach unserer Rückkehr auch hier in Deutschland den ganzen April hindurch hatten wir ja schon vergessen, wie sich Regen anfühlt, aber seit gestern wissen wir's wieder. Objektiv war das Wetter in Amberg so schlecht wie man sich's eigentlich nur vorstellen kann für einen Triathlon: Regen bei der Anreise, Regen wie aus Kübeln beim Zusammenbauen der Räder, Regen beim Einfahren (das deshalb ziemlich kurz ausfiel) und strömender, beim Radfahren ziemlich kalter Regen während des gesamten Wettkampfs (im Ziel hatte es dann allerdings erstaunlicherweise vorübergehend aufgehört). Aber irgendwie hatte das Ganze trotzdem seinen Reiz.
Zwar lief das Rennen weder bei mir noch bei Heike richtig rund, aber es war in erster Linie als Formtest gedacht und als solcher hat es seine Funktion erfüllt.
Knackpunkt bei mir war das Schwimmen: wir
waren ungefähr zu zehnt auf unserer Bahn, bedeutet also für jeden 15 mal
hin und her schwimmen.Nach (richtig gezählten) 1500 m wollte ich
aussteigen, bekam aber zu hören, dass ich noch zwei Bahnen zu schwimmen
hätte. Die Bahnenzählerin hatte sich verzählt. Shit. Schwierig in so 'ner
Situation zu diskutieren.
Meine Frau Heike auf der Nebenbahn, mit der ich die ganze Strecke nahezu
parallel geschwommen bin, durfte dagegen zeitgleich den Pool verlassen,
während ich halt noch meine Strafrunde von 1'20'' zu absolvieren hatte.
Dafür fuhr Heike sich dann nach 33 Radkilometern mit über 5 Minuten in
Führung liegend einen Platten ein. Also auch bei ihr spiegelt die
Ergebnisliste letzten Endes nicht das tatsächliche Leistungsniveau wider
aber das ist ja bei einem Formtest auch sekundär. Mit ein bischen
Leistungs-Extrapolieren bei Heike und Zeit-Substraktion bei mir weiß man
trotzdem ziemlich genau wo man steht und kann das Training der nächsten
Wochen daran ausrichten. Der unmittelbar vor mir auf Rang 4 eingelaufene
Rodrigo Nebel hatte übrigens sogar 1700m im Pool zurückgelegt, Bernd
Eichhorn so wie ich 1600m, so dass ich mich also in halbwegs guter
Gesellschaft befand.
Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, wenn zur
besseren Übersicht jeder Schwimmer. der auf der gleichen Bahn unterwegs
ist, eine andersfarbige Badekappe bekommt, statt nur einer Nummer auf
der Mütze, weil man dann -auch aus der Entfernung- besser die
schnelleren überrundenden Schwimmer von den langsameren unterscheiden
kann.
Unterm Strich hat der Wettkampf trotzdem gepasst und ich fand auch,
abgesehen von der Bahnenzählerei, die Organisation gut. Die
Straßensperrungen und Markierungen haben gut funktioniert. Die
Radstrecke war für den Verkehr komplett gesperrt, ein Luxus, den man
nicht immer geboten bekommt. Das Windschattenfahren war nicht nur im
Programmheft verboten, sondern es waren (trotz Dauerregens) auch
motivierte Kampfrichter unterwegs, die dafür sorgten dass die
vorgeschriebenen Abstände auch eingehalten wurden. Fürs Wetter kann der
Veranstalter nichts, Triathlon ist nun mal eine Outdoor-Sportart, bei
der man das Wetter nehmen muss, wie's kommt. Die Laufstrecke war eckig,
aber hatte mit all den verwinkelten Altstadtgassen einfach Flair.
Unterm Strich bleibt also durchaus ein positives Fazit übrig. Nach der langen Wettkampfpause über den Winter hat es gut getan mal wieder Race-Atmosphäre zu atmen...
P.S.: Heike hat übrigens ihren Triathlon am Sonntag morgen dann noch beendet und ist kurzentschlossen beim Priener Halbmarathon gestartet, wo sie trotz matschiger, rutschiger Laufstrecke eine neue persönliche Bestzeit mit 1:32 aufstellte. Zukünftige Aufgaben dürfen also getrost kommen.
Berlin...wir fahren nach Berlin
Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, mich zu outen. Als ambitionierter Ausdauersportler gehört man ja eigentlich quasi per definitionem zu den natürlichen Feinden des Fußballs, dieses merkwürdigen Sports, bei dem die Akteure für gelegentliches Hin- und Her-Rennen hinter einem Ball unmoralisch viel Geld verdienen und außerdem mit manchen Spielen ein Zuschauerinteresse und Presseecho erzeugen, bei dem wir Randsportartbetreiber meist nur vor Neid erblassen können.
Aber trotzdem, ich kann mich nicht dagegen wehren, der Sport hat was. Das Spannungsmoment im fußball ist schon ein anderes als beim Triathlon. Schon bei der WM letztes Jahr, dem Somermärchen haben wir bei uns daheim die Länderspiele wie es sich gehört eventmäßig inszeniert (und genossen), im Trainingslager war beim Champions-League-Halbfinale public viewing in der Bar unserer Unterkunft angesagt und vergangenen Dienstag war wieder einmal ein Primetime-Ereignis allererster Güte. Unser Schwimmtraining haben wir extra gekürzt, um rechtzeitig, das Pokalhalbfinale Nürnberg-Frankfurt auf Großbildleinwand zelebrieren zu können- und es hat sich gelohnt...
Die individuelle Prägung auf den Heimatverein erfolgt ja in der frühen Kindheit und so ist es kein Wunder, dass ich- in Nürnberg aufgewachsen- tief drin immer noch ein Clubberer bin, allerdings ein nach Oberbayern emigrierter.Nur muss man konstatieren, dass mir diese Prägung, aufgrund der sportlich wenig attraktiven Leistungen des 1. FCN mit etlichen Abstiegen aus der Bundesliga und sogar zwischenzeitlicher Zugehörigkeit zur Regionalliga, in den vergangenen 25 Jahren wenig Freude bereitet hat. Ich hab' mal von Henry Kissinger, dem ehemaligen US-Außenminister, gelesen, dass dieser immer noch jede Woche die Ergebnisse der Spvgg Fürth in der Presse verfolgt, obwohl er schon mit 15 Jahren in die USA emigrierte und so ähnlich ist es wohl auch bei mir.
Dass aber auch Frederic, unser ältester Sohn
mittlerweile überzeugter Clubberer ist, liegt
nicht
nur an mir, sondern noch vielmehr an seinem Patenonkel Martin, der Journalist
(fürs fränkische Lokalfernsehen, Funkhaus Nürnberg und Bild-Zeitung) und
ausgewiesener FCN-Experte ist und als solcher unsere Kinder seit Jahren
mit diversen Devotionalien aus dem FCN-Fanshop versorgt und Frederic
bzw. uns auch
schon mal mit ins easy-Credit-Stadion nimmt.
Ich weiß nicht, wie oft Frederic in der Vergangenheit während der Schulpausen in seinem original Mintal-Club-Trikot, der original Mister+Lady-Jeans-Club-Jacke und der Clubmütze im Rapperstil von den Mitschülern belächelt worden ist neben all den in unserer Gegend üblichen FC-Bayern-Fans im obligatorischen "Schweini- oder Poldi-Outfit", aber fest steht, dass vergangene Woche (ab Mittwoch) Frederic sein exklusives Club-Outfit mit derartig stolz geschwellter Brust wie noch nie trug...!
Letzte Woche Stress, dann dürfen wir zwei Wochen Profi spielen...
Diese Woche ist noch einmal hektisch, bevor wir ins Trainingslager in die Toskana fahren können. Neben der ganztägigen Fortbildung für Englisch an Hauptschulen in Bad Reichenhall, Elternabend (heute), 32-Stunden-Dienste in der Klinik (Samstag und am Mittwoch) müssen die Vorbereitungen für das Trainingslager laufen. Ich habe diese Woche zur Ruhewoche ernannt. Ist zwar trainingstechnisch nicht ganz richtig aus einer Ruhewoche heraus ins Trainingslager zu fahren. Man sollte schon eine gewisse Vorbelastung haben, dann ist das Risiko nicht so groß, sich in den ersten paar Tagen hochmotiviert mit zu intensivem Training für den Rest des Trainingslagers abzuschießen. Aber es geht leider bei uns nicht anders !
Gestern saßen wir das erste Mal wieder auf unseren Wettkampfrädern. War das ungewohnt !! Ich habe ca. 20 km gebraucht, bis ich Luft bekam ;-) und mich bis dahin auch schon mehrfach mit Harald über das eingeschlagene Anfangstempo gestritten, der ab Ortsschild Unterwössen in die Pedale trat, als wäre er im Wettkampf und müsste mich als Begleitung abschütteln, koste es was es wolle...
Das Rad musste auch vorher erst einmal
ausgepackt werden. Seit dem letzten Wettkampf war es noch in der Tasche.
Harald hat die technischen Dinge erledigt, während ich unser
Neverreach-Trinksystem (gibt's übrigens neuerdings auch hier in
Deutschland:
http://www.planet-triathlon.de) geschrubbt habe. Das
Wasser
hat nach der Reinigungsprozedur wieder neutral wie sich's gehört
geschmeckt und wir mussten feststellen, dass es schon praktisch ist,
wenn man zum Trinken nur den Schlauch eines Trinksystems in den Mund
nehmen muss. Früher hatten wir ne Lenkerflasche benutzt, was auch
ordentlich funktionierte, aber bei unserem jetzigen Lenkersystem (Cinelli
Angel) ist kein Platz vorne für 'ne Flasche. Aerodynamisch ist das Teil
auch und außerdem auch beim Fahren nachfüllbar (braucht man aber erst
bei Distanzen jenseits von 90 km) !!
Dieses Jahr fahren wir mal fit ins Trainingslager und können hoffentlich auch dementsprechend trainieren. Immerhin beginnt die Saison schon am 5.5. mit dem Kurztriathlon in Amberg.
Als Mitteldistanz zur Vorbereitung auf Roth werden wir wohl nach Linz fahren. Müssen die Meldung diese Woche auch noch erledigen. Dort kann sich Harald voraussichtlich mit Lothar messen. Fast egal wie weit und wohin man fährt, eigentlich trifft man immer wieder auf dieselben Athleten...Außerdem liegt Linz nur knapp 200 km von uns entfernt, während Graz ja schon um die 300 km wären. Ich habe die ganzen Triathlontermine aktualisiert und unter anderem auch eine Auswahl an Kindertriathlons zur Auswahl auf unsere Seite gestellt. Sind natürlich alle in unserer Nähe.
So, jetzt muss ich mal kurz unterbrechen und zum Elternsprechtag in die Schule !!
Bis dann !
15.3.07 Allgemeine Athletik
Wenn man als Mama oder Papa schon nicht
lange Grundlageneinheiten bei Sonnenschein absolvieren kann,
muss
man eben kreativ sein. Harald weiß sich da ganz gut zu helfen und hackt
einfach ein paar Mal die Woche Holz. So hat es noch einen gewissen
Nutzen. 1. Der Nachschub für unseren Kachelofen bleibt gesichert. Es
soll ja spätestens am Wochenende wieder schneien. 2. Harald verbessert
seinen Golfabschlag ;-) und 3. es ist eine erstklassige
Rumpfmuskelstabilisierung, wovon man beim Laufen ebenso wie beim
Radfahren und schwimmen profitiert.
Letzten Sonntag sind wir bei den
angekündigten 17 Grad (bei uns hatte es aber dann nur ca. 9 Grad, aber
immerhin Sonnenschein) mal wieder mit den Tandems unterwegs gewesen.
Harald fährt mit Marc-Philipp, ich mit Anna-Marie und Frederic mit
seinem neuen Rennrad. Die erste Station lag 32 km
weg und war das MC Donalds in St. Johann/Tirol (bei den Ösis). Nachdem
wir noch alle fit waren und eine Menge Powerbars im Rucksack hatten
(Hänger nahmen wir jetzt zum ersten mal seit 9 Jahren auf einem unserer
"Familien-Trainingsausflüge" keinen mehr mit!), beschlossen wir auf der
Heimfahrt noch einen kleinen Umweg über Fieberbrunn, St. Ullrich/Pillersee
und Waidring zu machen. Frederic, wie auch unsere 2 Jüngsten haben mit
regelmäßigem Essen die 93 km locker überstanden und Frederic konnte
danach noch für 2h auf den Fußballplatz. Harald hat schon nach einer
dreiviertel Stunde Fußball spielen Schlapp gemacht ;-) Ich habe mich auf
dem Laufband über 40 min. wieder warm gelaufen. Es hatte mit der Zeit
beim Radfahren nämlich nur noch
gefühlte 2 Grad.
Am Dienstag konnten wir wieder fleißig
unsere 3,5 km schwimmen, während
Marc-Philipp fleißig mit seiner Schwester tauchen übte, um nächste Woche
das Seepferdchen zu absolvieren. Gestern feierten wir seinen 5.
Geburtstag im Schwimmbad. 11 Kinder tobten herum und hatten ihren Spaß.
Ich musste nur zusehen (das konnte ich mit Ruhe, da ich vorher schnell
mal 22 km gelaufen bin ;-), dass es auch 11 Kinder blieben ;-) Jeder
konnte Eis und Pommes genießen und wir erlitten keine Verluste. Kleiner
Scherz ! Unser Jüngster ist nun ein vollständiger "wilder Kerl". Zu
seinem "Wilde Kerl" T-Shirt, den Socken, der Tasse und dem Kappi, kam
nun die Bettwäsche, der Fußball, die Tasche für eine Trinkflasche, eine
Beach-Shorts und ein Rucksack dazu. Abends ging es im "Wilde-Kerle"
T-Shirt,
der
Beach-Short und ein bisschen Lego, Bücher und Playmobil in der Hand
völlig müde in das "Wilde Kerle" Bett.
Jetzt hat Harald das Eis alleine gegessen. Na, dann bin ich wenigstens nicht zu dick in Roth und kann gut laufen ;-)
Wir freuen uns schon auf unser Trainingslager in der Toskana. Wir werden gut vorbereitet hinfahren. Anna-Marie ist schon heiß auf ihr geliebtes Wechseltraining Rad-Lauf, das sie auch im Pinienwald absolvieren wird, während wir irgendwelche Intervalle laufen. Frederic wird wahrscheinlich mit Fußball joggen gehen und Marc-Philipp mit seinem neuen Rad. Das Auf- und Absteigen muss noch geübt werden.
Die nächsten 2 Wochen müssen wir noch einmal richtig viel arbeiten. Die letzte Woche vor den Ferien muss ich auch täglich zu einer Englisch Fortbildung für Hauptschulen nach Bad Reichenhall fahren. Mal sehen, ob man sich dort wenigstens in der Mittagspause vom Acker machen kann, um ein kleines Läufchen, bzw. eine kurze Radeinheit einzustreuen.
Wenn wir mal Luft haben, müssen wir einige Kindertriathlons und Triathlons für uns heraussuchen. Der Kohler Haardman wurde ja leider abgesagt. Schade !!! Irgendwie fehlt nun ein Triathlon zur Vorbereitung auf den Quelle Challenge in Roth ! Die engere Auswahl findet ihr hinter dem Button "Termine 2007" in der Navigationsleiste links oben.
Alles
läuft gut !
Von nun an gibt es keine lockeren
Laufeinheiten mehr. Unser Jüngster besitzt seit gestern auch ein 20 Zoll
Mountainbike und gibt kräftig Gas. Wahrscheinlich bin ich Mitte April
übertrainiert ;-) Meine einzige Chance wäre eine holprige Crossstrecke
auszusuchen ;-)
Gestern bin ich mal mit den Antipaddles 4 x 100 m Lagen geschwommen. Das ist vielleicht ein Gefühl !! Nach Delfin, Rücken und Brust gehst du beim Kraulschwimmen ab wie eine Rakete ;-) An alle Stroke Star Antipaddles Besitzer. Ausprobieren !! Ist lustig und eine angenehme Abwechslung im Schwimmtraining. Der neue Trainingsplan ist diesmal unter Schnelligkeitsbetontem Training zu finden. Ansonsten versuchen wir mit den StrokeStars die Umfänge zu steigern, d.h. wir haben die Distanz schon auf 150m erhöht, 8 Wiederholungen. Der Puls geht hoch. Darum genügt das auch erst einmal ;-)
.....Schwimmplan der Woche.....Zeit zum Keulen
400 m einschwimmen
2 x 25 m Sprint + je 25 m locker
8x75 m Kraul 4er, 5er,6er Zug !! alle 1´30“
4 x 250 m Kraul alle 4´
1. 1500 m Tempo (Schnitt 1´25“)
2. 5 sek. schneller als 1.
3. 5 sek. schneller als 2.
4. 5 sek. Schneller als 3.
100 m Rücken locker
200 m Beine Rückenlage/Bauchlage/Seitenlage
2x100 m Delfin (3. Bahn Abschlag)
8 x100 m Kraul Arme Pad/P.B. alle 1´40“
200 m ausschwimmen
_______________________
3,6 km
Saisonplanung
Wird wieder mal Zeit ein bisschen an der Homepage zu arbeiten. Leider hat der Tag nur 24h, wovon ich ja fast die Hälfte verschlafe ;-). Wenn man beruflich und familiär eingespannt ist, tritt der Sport und alles was dazu gehört schon mal in den Hintergrund.
Gerade habe ich mal die Termine etwas aktualisiert.
Ganz fest steht der erste Triathlon in der Saison: Amberger City Triathlon:www.citytriathlon-Amberg.de
Diesen Triathlon haben wir vor einigen Jahren einmal gemacht und waren begeistert. Gute Organisation ! Das Schwimmen findet im Schwimmbad mit Neo statt. Geradelt wurde damals noch durch die Oberpfälzer Pampa und der abschließende 10 km Lauf war auch etwas für Querfeldein-Läufer ;-). 2007 wird es Zuschauerfreundlich: Schwimmen im Schwimmbad - Radeln in der Stadt (4 Runden a 11 km mit jeweils einer 10 % Steigung) - laufen in der Stadt (3 Runden). Mal sehen, klingt viel versprechend und ist ein guter Saisoneinstieg Anfang Mai. Es gibt außerdem noch einen Schülertriathlon.
Na und dann wollten wir noch eine Langdistanz absolvieren.....das ist gar nicht mehr so leicht in der heutigen Zeit. Ist ja schön und gut, wenn Triathlon boomt, aber muss denn nahezu jeder Ironman oder jede Langdistanz schon ein Jahr vor dem Startschuss ausgebucht sein ?? Ich bewundere ja Menschen, die schon zu so einem frühen Zeitpunkt wissen, was sie genau ein Jahr später machen werden.....Falls jemand keine Zeit hat, bitte bei uns melden. Vielleicht können wir einspringen ;-)
Täglich nehme ich mir vor strukturiert zu trainieren. Geplant ist ja alles hier auf der Homepage ;-) Eigentlich muss man es nur noch umsetzen und aufschreiben. Hm ! Dann komme ich wieder müde von der Arbeit heim, und raffe mich noch zu einen kleinen Lauf auf. Intervalle ???? Diese kommen definitiv zu kurz. Ist ja auch so anstrengend ;-) Ich nehme es mir einfach vor. Ab und an klappt es ja. Das beste ich ein kleines Läufchen - auch mal etwas schneller - direkt von der Schule weg. Ich jogge oft mit einer Kollegin, d.h. ich jogge und sie radelt. Für diese Jahreszeit bin ich recht gut in Schuss. Ganz gut, wenn der Winter so auf sich warten ließ ;-) So konnten wir seit Oktober konsequent trainieren.
Der Schnee ist dann doch noch gekommen. Anna-Marie ist begeistert. Endlich kann sie doch Skifahren gehen ! Obwohl es bei uns hier harmlos ist. Fast kein Schnee !! In Franken und anderen Regionen muss es richtig heftig geschneit haben ;-) Hähä ! Haben die Flachländler keine Trainingsvorteile ;-) Chancengleichheit !
Ich weiß gar nicht, ob in Reit im Winkl die Loipe schon gespurt ist. Da zur Zeit die Handball-WM und genügend Biathlon im Fernsehen übertragen wird, muss das Laufband und der Ergoracer strapaziert werden. Bei Übertragungen vom Rodeln oder Ski-Alpin muss ich immer ein paar schnelle Intervalle beim Laufen oder Kraftausdauerelemente auf dem Rad einstreuen ;-), sonst wird es langweilig ;-)...obwohl es natürlich viele Deutsche Spitzen-Athleten in diesem Bereich gibt. Umschalten darf ich nicht, weil unsere Kinder alle Sportarten mit Begeisterung verfolgen. Nach den Übertragungen laufen sie mit Stöcken auf den Rücken durch das Haus und werfen sich ab und an auf den Boden um das Schießen zu simulieren. "Anni Friesinger" läuft auch schon mal strumpfsockig um unsere Couch herum. Zum Glück haben wir Fliesen. Da läuft es sich schneller ;-)
So, jetzt muss ich noch ein paar Zeugnisbemerkungen schreiben !
Bis dann !
Weitere
Schwimmeinheiten
Diese Einheit findet ihr auch bei den Swimworkouts (Trainingspläne) - Kraftausdauerbetont
400 m – 600 m ein
8 x 50 m Kraul je 20 m Beine + 30 m schnell (schnelle Wende)
Start alle 1´- 1´30 ´´
100 m Rücken locker
4 - 6 x 150 m Kraul mit Anti-Paddles konstant alle 2´30``
100 m locker
(400m) – 300 m -200m – 100m Kraul Arme P.B./Pad.30´´P
100 m locker
2-4 x 25 m Kraul Sprint !!!+ je 25 m locker
200 m aus
_______________________
2,6 km – 3,5 km
Diese Einheit findet ihr auch unter: Schnelligkeitsbetont und Technikbetont
300 – 500m einschwimmen
8 x 50 m Kraul ( 50 m Abschlag / 50 m einarmig) 20 sek. Pause
4 x 150 m je 50 m Rücken/ Brust/ Kraul 30 sek. Pause
50 m Rücken Gleichschlag locker
4 x 150 m Kraul schnell 1 min Pause
50 m locker
2 x 25 m Kraul ganz schnell + je 25 m locker zurück ca. 1 min Pause
100 m ausschwimmen
_______________________
2,5 km – 2, 7 km
Training
should be hard, that makes racing easy (leider nicht von mir der
Spruch und er stimmt auch nicht immer)
Traditionell beginnt man ja das neue Jahr gern mal mit ein paar guten Vorsätzen. In unserem Fall heißt das zum Beispiel, dass wir uns vorgenommen haben, unser Training der kommenden fünf Monate bis zum eigentlichen Saison- (d.h. Wettkampf-) Beginn wieder etwas akzentuierter zu strukturieren und insbesondere auch wieder engmaschiger zu dokumentieren, nicht zuletzt hier auf unserer Homepage. In den letzten zwei Jahren hing unsere persönliche Trainingssteuerung doch sehr stark von dem über Jahre erarbeitetem „Bauchgefühl“ ab. Wenn man so lange im Ausdauersport tätig ist, wie wir, kennt man ja eigentlich seinem Körper gut genug, um zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt für einen harten Trainings Reiz ist und in welcher Situation es besser ist auf mehr Regeneration zu setzen. Zumindest glaubt man, ihn zu kennen. Der Vorteil eines derartig „ Instinkt-gesteuerten“ Trainings ist, dass man selten in Gefahr ist in Über-Training und Überforderung zu geraten, andererseits neigt man aber auch öfter mal dazu, eine Trainings Einheit abzubrechen oder einen Gang zurückzuschalten, gerade wenn es anfängt weh zu tun. Das mag manchmal richtig sein, aber eben nicht immer. Gerade das Schwimmtraining muss eben manchmal (nicht immer) in gewisser Hinsicht Schmerzen verursachen, wenn es optimal effektiv sein soll.
Beim Anwenden dieser „no gain no pain-Methodik“ sollte man aber trotzdem sein Hirn nicht vollkommen ausschalten, sondern zumindest auf definierte Trainingseinheiten mit gewissen Zeit-, Belastungs- und Pausenvorgaben zurückgreifen, deren Gesamtwirkung als Trainingsreiz man aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit in etwa abschätzen kann.
Genug geredet, hier (zum Nachmachen) unsere Schwimm-Einheit von heute abend:
200 - 400 m einschwimmen
200 - 300 Kraul Züge zählen, langer Zug
2 - 3 x 200 m Kraul 1 – 3 steigern 30 `` Pause
6 x 50 m Kraul schnell 1´10 `` Startabstand
200 m locker
4 x 100 m Kraul mit Anti-Paddel (Strokestars), 2 ´Startabstand
4 - 6 x (150 m Lagen ohne Kraul + 30 `` P + 100 m Kraul 85 %+1`P)
200 m aus
_______________________
2, 9 km – 3, 9 km
07.12.2006 Rückblick 2006 und sportliche Ziele 2007
Der Dezember ist ja die klassische Zeit für Jahresrückblicke (man denke nur an die vielen entsprechenden Fernsehsendungen), aber auch ein passender Zeitpunkt, um ein paar gute Vorsätze fürs bevorstehende Jahr zu formulieren. Hier folgt ein Versuch aus unserer persönlichen Sicht:
Wir sind ja eigentlich immer in irgendeiner Weise sportlich tätig. Im Sommer wie im Winter. Im Sommer kommen immer noch ein paar Wettkampfhöhepunkte dazu, im Herbst und im Winter versuchen wir uns mit ein paar Laufwettkämpfen, in unserem Fitnessraum und auf der Loipe fit zu halten.
Der Trainingsstart im Herbst 2005 für die Saison
2006 wurde uns durch die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsch
„erschwert“: Der Kauf eines eigenen Hauses. Natürlich denkt man erst
einmal, dass man Notar- und Banktermine, den Umzug,
Umbaumaßnahmen und das Einrichten auch noch neben Job, Familie, Haushalt
und Sport unterbekommt. Allerdings haben wir schon zu Beginn des Jahres
erkannt, dass der Spagat zwischen all den oben genannten Pflichten und
unserem Nummer-1-Hobby, dem Sport in dieser Saison besonders schwierig
werden würde . So nahmen wir uns für den Sommer 2006 erst einmal nicht
viel vor, vor allem zunächst keine Langdistanz – naja ehrlich gesagt
spekulierten wir damals im Hinterkopf doch ein bisschen mit einem
längeren Wettkampf im Spätsommer…
Unser Trainingslager in Cecina Mare in den Osterferien lief optimal und der Saisonstart über die Sprintdistanz in München gemessen an der turbulenten Vorbereitung fast perfekt (Harald 2., Heike 3.) Mitte April zog ich mir dann allerdings eine langwierige Virus-Infektion (vermutlich EBV)zu. Bis zu den Sommerferien schleppte ich mich ständig müde herum und war leider zu keiner Höchstleistung fähig. Immerhin reichte es zu Siegen beim Tegernseetaltriathlon und beim Sprinttriathlon in Übersee, aber bei den meisten anderen Wettkämpfen konnte ich nicht mal näherungsweise die Leistung der Vorjahre abrufen.
Bei Harald lief es gesundheitlich und von der
sportlichen Form her zunächst absolut rund, aber er hatte dafür
mit
ungewohnt vielen technischen Reifen-Defekten zu kämpfen, die ihn bei den
Bayerischen Meisterschaften in Erding und beim Haardman in Datteln
(Ruhrgebiet) zur Aufgabe zwangen. Immerhin gelang es ihm aber seine sehr
gute Form beim Karlsfelder Traditionsrennen noch unter Beweis zu
stellen, wo er einen viel bejubelten Sieg feiern konnte. Danach nahm er
sich mit frisch gestärktem Selbstbewusstsein noch eine Toppplatzierung
beim München-Triathlon vor, bei den Weltmeisterschaften der Ärzte in
Regensburg Anfang August und evtl. noch das Absolvieren einer
Langdistanz (z. B. Bodensee-Triathlon). Dazu kam es aber nicht mehr, da
er sich genau zwei Tage vor dem München-Triathlon bei einem Radsturz
einen Bruch im Handgelenk zuzog. Da eine Knochenheilung bekanntlich zur
Heilung einige Zeit benötigt, hakten wir diese Saison aus Wettkampfsicht
schließlich etwas früher als geplant ab.
Faul waren wir in der hierdurch verlängerten
„Saisonpause“ natürlich auch nicht.
Berg- und Mountainbiketouren kann man auch mit Gipsarm absolvieren und
der herrliche
Sonnige
Spätsommer und Herbst in diesem Jahr bot dazu reichlich Gelegenheit.
Mittlerweile hat schon wieder die Vorbereitung auf die Saison 2007 begonnen. Unser Haus ist mittlerweile weitgehend eingerichtet, den Kindern geht es prima. Jetzt im Dezember sind wir alle gesund und motiviert zu neuen Taten. Fasziniert, wie Normann Stadler im Alleingang Hawaii gewinnt, Faris al Sultan einem Jahr nach seinem Sieg Dritter wird, nehmen wir uns einfach auch wieder einmal eine Langdistanz vor !!! Die Einheimischen hier in Unterwössen redeten schon im Oktober von einem milden Winter (bis jetzt haben sie Recht behalten), so dass wir bis jetzt schon weitaus mehr Lauf- und Radkilometer als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr, als hier schon ein Meter Schnee lag, sammeln konnten. Im September hatten wir schon mit einem 10 km Laufwettkampf in Grassau begonnen (ich gewann, Harald wurde Dritter). Im Oktober folgte die Teilnahme am Hochplatten-Berglauf (800 Höhenmeter, Rang 4 und 9 in der Gesamtwertung). Als Triathlet ist man mit der für Bergläufe überflüssigen Schwimmmuskulatur eigentlich zu schwer für Bergläufe, aber es ist ein gutes muskuläres Basistraining.
Nach unserer (hoffentlich weiterhin reibungslosen !) Vorbereitung im Winter und Frühjahr haben wir uns für die Saison 2007 erstmal folgende (Zwischen-)Ziele gesetzt:
- Ironman Lanzarote, Frankfurt oder Nizza (der entsprechende Entscheidungsprozess läuft noch und außerdem müssen wir sehen wo wir überhaupt einen Startplatz bekommen)
- Sprintdistanz München Olympiapark
- Mitteldistanz Kohler Haardman
- Kurzdistanz Tegernseetal
- Kurzdistanz Karlsfeld
- Ironman Hawaii
Unseren „Trainingsurlaub“ in Cecina Mare/Toskana wollen wir natürlich wie in den Vorjahren wieder absolvieren und als Schliff für die anstehende Saison nehmen.
Unsere
Kinder sind mittlerweile sportlich sehr engagiert. Frederic hat schon
die letzten Jahre mehrfach erfolgreich Triathlonrennen absolviert und
spielt nebenbei noch, infiziert vom "Deutschen Sommermärchen" Fußball.
Anna-Marie lässt regelmäßig alle ihre Altersgenossen stehen bei allem,
was mit Ausdauersport zu tun hat und konnte 2006 schon einige Male
erfolgreich auf dem Treppchen stehen. Im Winter steht nun das
Langlauftraining für die Kinder auf dem Programm. Geschwommen wird immer
Dienstags bei der Mama ;-) Das Schwimmtraining lassen wir immer eine
halbe Stunde früher mit Koordinations- und Lauftraining beginnen. Auch
Marc-Philipp hat schon seinen ersten Triathlon-Wettkampf als Sieger
beendet. Wir hoffen, dass in der Saison 2007 wieder richtig schöne
Kinder-Triathlonwettkämpfe stattfinden werden.
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