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Tagebuch 2005 Teil1

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  • 31.5.2005

    Warum soll man nicht auch mal im "reiferen" Triathlonalter etwas Neues ausprobieren? Das haben wir uns zumindest im Vorfeld gedacht, als wir unsere Startzusage zur ersten Sprintdistanz unseres Lebens gaben. Da wir aus prinzipiellen Erwägungen nicht an Wettkämpfen, bei denen das Windschattenfahren erlaubt ist, teilnehmen und dies bei Sprintdistanzen leider sehr oft (in der Triathlon-Bundesliga sogar immer) der Fall ist, fand diese Wettkampfform in der Vergangenheit vor allem aus diesem Grund nie Eingang in unseren Wettkampfkalender.
    Aber dieses Mal, im Olympiapark in München, sollte das Windschattenfahren ja verboten sein... dass dieses Verbot in der Praxis dann eigentlich nur auf dem Papier bestand, weil einfach niemand seine Umsetzung ernsthaft kontrollierte und die für das Radfahren vorgesehene 5km-Runde einfach zu voll war, so dass es sich wohl auch nicht kontrollieren ließ, sollte an diesem Wochenende050529triathlon_fahrrad281 letztendlich aber der einzige Kritikpunkt aus unserer (subjektiven) Sicht sein.
    Die meisten der 900 Teilnehmer, darunter enorm viele Triathloneinsteiger dürfte das weit weniger als uns gestört haben, und sie konnten eine erstklassige Organisation mit beeindruckender Logistik und der immer wieder einmaligen Atmosphäre auf dem Münchner Olympiagelände genießen.
    Alle Teilnehmer gingen wie bei einem Rad-Einzelzeitfahren im 5s-Abstand auf die Strecke (400m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen). Heike und ich verloren leider schon entscheidenden Boden in der ersten Disziplin. 20- 30 s Rückstand sind bei Kurz- oder Mitteldistanzen auf der Radstrecke normalerweise kein ernsthaftes Problem, zumal wir eigentlich beide am Sonntag gute Beine auf dem Bike hatten, aber bei diesem Sprint, bei dem sich dann weiter vorne schnell Gruppen bildeten, sollte sich dieser Rückstand letztendlich als zu groß erweisen, als dass wir noch ernsthaft mit in die Entscheidung um den Sieg hätten eingreifen können.
  • Heike beendete das Rennen letztendlich als Vierte gesamt und ich wurde Fünfter. Spaß hat es trotzdem gemacht und es war auf alle Fälle ein erstklassiges Wechseltraining (da hatten wir am Wochenende auch noch deutliche Verbesserungspotentiale) und hoffentlich auch eine wirksame Tempospritze für die unmittelbar bevorstehenden Aufgaben mit weitaus längeren Wettkampfdistanzen beim Haardman, in Erding und natürlich bei der Quelle Challenge in Roth...
     
    Mit im Wettkampfeinsatz war übrigens auch unser Ältester Frederic. Er absolvierte seinen zweiten Kindertriathlon (Distanzen 100m/3km/1km), wurde in seiner Klasse (Schüler D) Fünfter und -das Wichtigste- lief mit einem Lächeln durchs Ziel!

    [Neu!]28.5.05 Anna und das Seepferdchen

    Auch die schönsten Ferien gehen vorbei. Am Montag beginnt wieder die Schule. Somit auch das frühe Aufstehen. Aber die letzten 2 Wochen waren richtig effektiv. Einerseits das Training (Verletzung ist zwar noch spürbar, aber deutlich besser (konnte letzte Woche schon wieder einen 30er laufen) und andererseits die Arbeiten im und ums Haus herum. Dafür muss ich heute noch eine Deutschprobe korrigieren und sonstige schulische Angelegenheiten für die nächste Zeit schriftlich niederlegen.

    Anna-Marie hatte ja die letzten beiden Wochen vor den Ferien ihren Schwimmkurs absolviert, d.h. danach konnte sie ca. 5 m über Wasser schwimmen. Seitdem redet sie von ihrem ersten Triathlon, den sie am 26.6.05 in Bernau am Chiemsee machen möchte. Sie trainiert richtig eifrig ;-) Springt ins Wasser und versucht Bahnen zu schwimmen. Am Dienstag ist sie dann das erste Mal eine ganze Bahn ohne Pause geschwommen und seit Donnerstag besitzt sie ihr "Seepferdchen" ;-) ;-) Jeder musste ihr gratulieren ;-) Ich ersteigerte ihr auf ebay auch gleich ihren ersten "Speedo". Nun kann es losgehen...mit dem Badeanzug. Auch ist Anna-Marie in den Freien das erste Mal mit mir Tandem gefahren. Seitdem will sie ihren Platz als Copilot (im Fachjargon heißt ds beim Tandem "Stroker") bei Mama nicht mehr hergeben. Ich hatte bis jetzt noch keinen Copiloten, der so viel erzählen kann wie Anna-Marie. Ohne Punkt und Komma ;-) Seitdem hat sich bei mir der prozentuale Anteil am Kraftausdauer-Training auf dem Rad wieder erhöht ;-) Frederic muss nun immer mit dem eigenen Rad fahren, nachdem kein Platz mehr für ihn auf dem Tandem ist.

    Frederic hat die letzte Woche noch das Kraulschwimmen und die Rollwende geübt, um fit für seinen Triathlon am Sonntag im Olympiabad in München zu sein (100m-3km-1km). Frederics Füße sind nun endlich so groß, dass ihm die ersten Schuhe passen, an die man Schuhplatten für die Klickpedale schrauben kann. Leider kamen die erst gestern an, so dass Frederic für morgen nicht mehr genug Zeit zum Üben hat.

    Marc-Philipp darf beim Triathlon vorerst noch zuschauen ;-) Obwohl er beim letzten 35km Lauf mit dem Dreirad mit wollte ;-)

    Morgen starten wir in München beim Sprinttriathlon. Haben wir noch nie gemacht, so eine kurze Distanz. Einzelstarts mit 5 sek. Abstand. die Schnellsten am Schluss. Nach dem Schwimmen heißt es dann Kette rechts, oder ???? Es ist keine Windschattenfreigabe !!!! Ob es funktioniert ?? Wir werden davon berichten. Harald bastelt gerade noch an den Rädern. Ich habe gestern die Aufkleber des letzten Wettkampfes 2004 (EM Immenstadt) herunter gekratzt ;-)

    Bis dann !

    16.5.05 Ferien

    Heute ist Pfingstmontag. Seit Freitag haben wir in Bayern für die nächsten 2 Wochen Pfingstferien. Zeit, um einiges zu erledigen und ein wenig zu trainieren. Im Moment bin ich aber noch etwas antriebsschwach, was mein Training anbelangt. Eigentlich würde ich lieber einige Sachen hier im und am Haus erledigen. Dazu bräuchte ich aber Farbe, Pflanzen etc. Leider haben die Geschäfte aber alle geschlossen, so dass ich es mir für Dienstag vornehme. Es wird natürlich alles mit Hänger besorgt, mit Zwischenstation auf Spielplätzen.

    Übrigens...Anna-Marie trällert den ganzen Tag "das Lama, das Lama.....aus Yokohama.." Schnappi ist anscheinend out ;-) ;-)

     

    8.5.05 Endlich wieder Schnee in Unterwössen

    Gott sei Dank müssen wir uns um das Wetter nun keine Sorgen mehr machen ;-) Gerade hat es mal wieder geschneit. Wird der Sommer wieder so schlecht wie 2004 ??? Hoffentlich nicht, obwohl ich Regen bei Wettkämpfen bevorzuge, im Training wäre Sonnenschein nicht übel. Aber jetzt muss ich erst einmal wieder verletzungs- bzw. schmerzfrei werden. Bis Mitte letzter Woche hat Harald mich ständig mobilisiert und einmal gespritzt. Daher konnte ich ab Donnerstag mein rechtes Bein wenigstens wieder normal anheben. Da man beim Autofahren direkt auf dem schmerzenden Muskel sitzt, bin ich täglich mit dem Rad in die Schule und wieder zurück. Ich versuchte ab Mitte der Woche Aquajoggen, was auf Anhieb eine halbe Stunde schmerzfrei ging. Gestern traute ich mich vor lauter Übermut mal für eine halbe Stunde auf das Laufband.  Ich versuchte Aquajoggen, was auf Anhieb eine halbe Stunde schmerzfrei ging. Gestern traute ich mich vor lauter Übermut mal für eine halbe Stunde auf das Laufband.  Aquajoggen war ich Abends trotzdem noch, mit Marc-Philipp am Auftriebs-Gürtel hängend ;-) Allgemein verspüre ich eine wesentliche Besserung. Da die Ruhewoche eh fast um ist, hoffe ich schnellst möglichst wieder normal trainieren zu können. Hab ja auch ab nächsten Freitag 2 Wochen Pfingstferien ;-) ;-)

    Zur Zeit sind wir täglich im Schwimmbad. Anna-Marie hat seit dem 2.5. täglich um 13.30 Uhr bis zum nächsten Freitag einen Anfänger-Schwimmkurs. Zusätzlich gehen wir Abends ab und an noch einmal. Die Kinder machen so schwimmerisch riesen Fortschritte. Anna-Marie hält sich nun schon 2 Meter über Wasser, mit einer Mischung aus Kraul-Beinen und Brust-Armen. Marc-Philipp strampelt mit Schwimmflügeln durch das ganze Becken und Frederic arbeitet am 3-er Zug und an der Brustkoordination.

    So haben wir heute, wegen des schlechten Wetters etwas mehr Zeit zum Uno spielen, ich zum Erstellen von Arbeitsblättern für die Schule, Harald zum Ausarbeiten medizinischer Vorträge und zum Aktualisieren unserer Homepage. Ich habe auch wieder ein paar Schwimmpläne (Swim-Workouts) online gestellt. Beim Nachschwimmen solltet ihr darauf achten, dass ihr (wenn ihr nicht den kompletten Plan schwimmen wollt) beim Kürzen der Kilometer nicht die Wiederholungszahl der Hauptserie auf unter 4 Wiederholungen kürzt !!!!!

    Jetzt sind die Berge um uns herum wieder schneebedeckt ;-) Aber es ist noch lange kein "Hochschnee" (O-Ton Anna-Marie) :-)

     

    3.5.05 Chiemsee-Halbmarathon

    Am Wochenende starteten Heike und ich, wie bereits in den vergangenen Jahren (somit quasi fast schon traditionell) beim Halbmarathon in Prien am Chiemsee. Im Vorjahr konnten wir dort beide gewinnen, so dass die Messlatte diesmal ziemlich hoch lag, auch wenn es natürlich nur eine Standortbestimmung, ein Wettkampftest sein sollte. Um es kurz zu machen: es lief nicht ganz so wie erhofft. Heike musste das Rennen nach 8km wegen immer heftiger sich bemerkbar machenden Rückenproblemen beenden. Ein muskuläres Problem (Priformissyndrom), dass ihr bereits in den Tagen davor immer wieder zu schaffen gemacht hatte (und dessen Bewältigung in der kommenden Woche wahrscheinlich mir zu schaffen machen wird!).

    Mein eigenes Rennen lief geringfügig besser, aber eben auch nicht ganz so gut wie erhofft. Mit drei schnellen Anfangskilometern (3'19''er-Schnitt) setzte ich mich gleich nach dem Startschuss relativ deutlich an die Spitze und wollte dann eigentlich das Rennen mit konstanten 3'30''er-Kilometern kontrolliert zu Ende laufen. Aber anscheinend hatte ich mich -im Nachhinein ist man immer schlauer- im Anfangstempo doch vergriffen und wurde im Verlauf das zu Beginn aufgebaute Laktat nicht mehr so richtig los. Die Zwischenzeitentabelle rechts und die Pulskurve links zeigen es unbestechlich: Eine viel zu große Schwankungsbreite zwischen 3:23 und 3:46 pro km. Als ich dann bei Kilometer 17 meine Führungsposition abgeben musste, kam auch noch ein kapitaler mentaler Einbruch hinzu. Der Puls sank auf knapp über 150 fast schon in GA1-Regionen ab und das Tempo reduzierte sich auf gemütliche 3'56'' bis 4'13'', was mir auch noch die Endzeit um rund zwei Minuten versaute.

     

    Pulskurve

    Naja, wir sind ja keine Läufer, sondern Triathleten und die wirklich wichtigen Wettkämpfe kommen erst noch. Letztes Jahr hatten wir erstklassige Ergebnisse gerade zu Beginn der Saison und konnten uns dann zu den eigentlichen Saisonhöhepunkten in Roth und Immenstadt nicht mehr so richtig steigern, vielleicht läuft es in dieser Saison umgekehrt...

     

    Geschwindigkeitsdiagramm

    30.4.05 Trainingsaufzeichnungen und Allerlei

    Nun bin ich endlich mit dem Nachtragen der Trainingsaufzeichnungen fertig geworden. Ich habe die letzten 2 Tage dazu genutzt, da ich mich die Woche richtig kaputt und müde gefühlt habe. Morgen will ich ja den Halbmarathon in Prien laufen und nicht völlig schlecht sein. Heute morgen regnete es noch ziemlich stark. Im Rest von Deutschland waren es schon um die 20 Grad und Sonnenschein ;-). Jetzt wird es schön und wir werden noch unser Wettkampfrader aus der Garage holen, abwechselnd mal einzeln so etwa eine Stunde fahren, damit man sich langsam auch wieder an die Zeitfahrposition gewöhnt und dann später noch mit den Kiddis auf Tandem und mit Hänger einen Ausflug zu machen. Mal sehen, welcher Spielplatz heute angesagt ist.

    Die beiden letzten Wochenenden haben wir genutzt, um jeweils lange Einheiten zu absolvieren ("lang" bedeutet bei uns mehr als drei Stunden). Die Kinder waren immer dabei. Zum Glück werden Anna-Marie und Marc-Philipp immer schwerer, so dass Harald mir nicht mehr so leicht am Berg davon fahren kann. Frederic tritt mittlerweile immer besser mit auf dem Tandem. So konnten wir bei strahlenden Sonnenschein letzten Samstag unsere Lieblingstour nach Österreich machen. Diese ist zwar zum Teil heftig bergig, vor allem für Harald mit den beiden Kids im Hänger, aber im Moment noch auf ruhigen Straßen, da die Touristen noch nicht in der Gegend sind. Erstes Etappenziel ist dabei St. Johann in Tirol,  Mc Donald. Zweite Station dann Spielplatz Kössen. Mit ausgiebigen Pausen an diesen Zielen bleibt der familiäre Ausflusgscharakter gewahrt und die Kiddies bleiben einem "gewogen" für zukünftige lange Einheiten. Sonntags sind wir jeweils eine lange Einheit gelaufen. Anna-Marie nutzte dabei erstmals ihr neues 20 Zoll Rad mit Gangschaltung. Nach dieser Einheit habe ich mir vorübergehend  geschworen, nie wieder mit meiner Familie 35km zu laufen und den Sport endgültig an den Nagel zu hängen ;-) ;-) Die werden alle zu schnell für mich !!! ;-) ;-) ;-) Unser Töchterlein hat einen unglaublichen Druck. Sie fuhr ohne Murren und Meckern die 35km (!) (mit Eispause). Frederic hielt sich meist kräftesparend in ihrem Windschatten auf. Marc-Philipp wollte zuerst sein Dreirad nehmen. Seine Geschwister hatten ja auch einen fahrbaren Untersatz. Nach einer Strecke von 100m entschied er sich dann aber doch lieber für den Babyjogger. Letzten Sonntag war Haralds Bruder zu Besuch, so dass es wir die ersten 1 1/2 Stunden in bewährter Formation absolvierten und Harald und ich dann den zweiten Teil alleine laufen konnten. Da wir keine Lust hatten, 35km schon wieder einfach den Tiroler Achen hinunter und wieder hinauf zu laufen (Unsere Standard-Laufstrecke und der einzige halbwegs flache Weg bei uns, weil er entlang eines Flusses verläuft), liefen wir einfach Cross. Berauf, bergab, irgendwelche Wanderwege zu Almen hoch und wieder runter. Hat Spaß gemacht. So vergehen 3 1/4 Stunden wie im Flug.

    Am Donnerstag waren wir bei CRAFT in Oberaudorf unsere neuen Wettkampfklamotten holen. Der Einteiler sitzt perfekt. Haben also unsere Ausrüstung für Roth schon gefunden. Danach ging es noch zum Schwimmen. Marc-Philipp hat sich das erste Mal getraut mit seinen Schwimmflügeln den Beckenrand zu verlassen und sich in die Mitte des Beckens zu strampeln. Er war sooooo stolz auf sich !!! Aber gleich so stolz, dass er zu uns auf die Bahn kam und meinte er wäre genauso schnell wie wir und  müsse nun bei uns schwimmen ;-) ;-) ;-) Anna-Marie ist auf dem besten Wege nun bald auch über Wasser zu schwimmen, nachdem sie bisher schon tauchte wie ein Weltmeister. Den letzten Schliff sollte ihr der 2-wöchige Schwimmkurs in unserem Hallenbad geben. Allerdings beginnt dieser schon immer um 13.30 Uhr. Nachdem ich erst um 12.55 Uhr Schule aus habe, muss ich mich dann jeweils heftig beeilen, damit ich unsere 2 Kleinen pünktlich vom Kindergarten abholen und zum Schwimmkurs bringen kann. Da ist also dann Schnelligkeitstraining auf dem Rad beim Nachhauseweg angesagt. Naja, in den danach beginnenden Pfingstferien wird es vermutlich wieder ruhiger werden und hoffentlich schönes Wetter, so dass ich mit den Kindern viele Ausflüge machen kann.

    So, drückt uns die Daumen für den Halbmarathon am Sonntag !

    Wir werden spätestens am Montag darüber berichten !

    10.4.05    Halbmarathon

    So nun wäre der Einstieg in die Saison 2005 geschafft. Der Halbmarathon in Waging am See. Der erste Wettkampf ist ja oft der schwerste. Ich liebe es ja, wenn in der Ausschreibung steht, die Strecke wäre flach mit einer Höhendifferenz von 10 HM. Zum Glück laufen in unserer Gegend fast alle Leute mit Höhenmesser ;-) Eigentlich hätte ich mir von vornherein denken können, dass die Strecke mehrer Höhenmeter und damit "Drecksbuckel" (plus Matschwege) besitzt...hier in der Gegend ist ja nix flach ;-) Na, auf alle Fälle waren die genauen Abmessungen der Strecke 21,17 km und 150 HM.

    Um 11 Uhr 30 min war Start. Die ersten 10 km wollte ich verhalten laufen und dann die zweite Hälfte etwas schneller (na wenigstens subjektiv ;-)) Ich hatte einen GPS-Tacho am Arm und der lügt leider nicht. Bis KM 17 lief es wunderbar locker und dann hat es mich schier zerrissen !! Meine Oberschenkel waren Blei ! Naja, ne 1:32 (Schnitt 4:19) waren es am Ende und Platz 4 in der Gesamtwertung. Schade um die letzten 4km. Ich hatte ein Powergel dabei. Gebraucht hätte ich eigentlich schon zwei. Aber in drei Wochen laufe ich noch einen Halbmarathon. Bis dahin ist auch noch Bahntraining angesagt und mindestens ein 35iger mit Endbeschleunigung. Mal sehen, ob ich dann wieder ne 1:28 laufen kann, wie letztes Jahr. Der Priener Halbmarathon hat zumindest weniger Höhenmeter.

    Harald war schon richtig gut, finde ich. Er wurde zweiter in der Gesamtwertung und darf sich jetzt "Südostbayerischer Meister" schimpfen. Wenn man sich verspricht, sagt man leicht "Südosteuropäischer Meister" :-) :-) In wie viele Regionen kann man eigentlich unsere Regierungsbezirke noch aufteilen ;-) ;-) Dafür hat er einen Korb voll Käse bekommen. Lecker ! Erster wurde übrigens ein gewisser Stefan Holzner. Ebenfalls ein nicht ganz unbeschriebenes Blatt in Triathlonkreisen... Bis Kilometer 9 ist Harald mit Stefan und dessen Bruder Michael gelaufen. Stefan gewann am Ende mit einer 1:14 und Harald wurde wie gesagt 2ter mit 1:16, 13 Sekunden vor Michael Holzner. Die Ergebnislisten sind ab Montag unter http://www.tsv-waging.com zu finden.

    Frederic lief den Kinderlauf. Er hat uns richtig gut gefallen auf der 1,4km langen Strecke, weil er richtig gefightet hat. Er landete im Mittelfeld auf dem 12. Platz (war aber so ziemlich der jüngste im Feld, weil er mit den 9jährigen zusammen gwertet wurde- er selbst ist noch 7) und strahlte im Ziel- das ist eigentlich das Wichtigste. Am Zielbuffet gab es Powerbars, natürlich aufgeschnitten. Aber diese fanden, dank unserer Kiddis reißenden Absatz ;-)

    Das Wetter hat mitgespielt, auch wenn es am Vormittag noch 0 Grad hatte. Beim Laufen wurde es wärmer, auch wenn noch ein kalter WInd bließ.

     

    [Neu!]9.4.05  Training in Cecina Mare

    Der Wetterbericht hat also Recht behalten. Schnee bis auf 600 HM. Naja, heute wollten wir sowieso keine Tour mit dem Rad machen, bei der wir in unserer Gegend dann automatisch auf 600 HM kommen. Morgen laufen wir zum Ende unserer Ruhewoche einen Halbmarathon in Waging am See. Aber dazu schreibe ich morgen.

    Unser Training in der Toskana verlief wirklich richtig gut, obwohl ich merkte, dass ich an meine Grenzen stieß. Wahrscheinlich das Alter :-) (Für ganz Neugierige: hier unsere Trainingseinheiten im Detail) Das Training hat richtig Spaß gemacht. Wir haben uns in den 2 Wochen die effektivsten Einheiten (Schwimmen, Radfahren und Laufen) vorgenommen und mit Grundlagenausdauer aufgefüllt.

    Laufen: 2x 35 km Laufen mit jeweils 5km Endbeschleunigung, 20x200m mit je 100m Trabpause (Harald 6 x1000), da es mir ja an der Grundschnelligkeit fehlt.

    Radfahren: 1x 5h (31er Schnitt, also sicher keine "leeren Kilometer"); 2x Kraftausdauer am Berg (3x20min und 5x15min) und 1x Powercranks 2h (Harald nutzte sie öfter).

    Schwimmen: 3 Schwimmeinheiten mit Serien zu denen wir gerade Lust hatten.

    Die schönsten Einheiten (Wertung rein subjektiv!) waren die Kraftausdauereinheiten am Berg. So etwas könnte ich eigentlich täglich machen ;-) Wir wollten auch endlich in La Sassa Cappuccino trinken gehen und das dortige Restaurant aufsuchen (außerhalb der Kraftausdauereinheit natürlich). Nun war alles geschlossen !! Aber wir haben heraus gefunden, dass der ortsansässige Bürgermeister, auch der Apothekeninhaber und Arzt ist. Wahrscheinlich gehört ihm auch noch das Restaurant, der einzige Laden und die Bar. Er wurde zu einem Patienten gerufen und musste deshalb schließen. Wäre logisch ! Uns ist in dem Ort auch keiner unter 80 Jahre begegnet. Unsere zwei Ärzte im Team haben schon Pläne geschmiedet, wann sie die dortige Praxis übernehmen. Auf einen weiteren Ausflug mit dem Rad nach la Sassa verzichteten wir, aufgrund der dortigen Altersstruktur. Wir waren uns der Fahrtauglichkeit der Einwohner nicht mehr ganz sicher. Immerhin muss man, um dieses Dorf zu verlassen, 7km in Serpentinen bergab fahren. ;-) ;-) ;-)  (Freunde des bewegten Bildes können sich mit Klick auf das linke Foto ein Video der La Sassa-Abfahrt reinziehen, einarmig gefilmt beim Bergabfahren mit 50km/h Durchschnitt, allerdings nicht von mir- ich hänge zu sehr an meinem Leben- sondern von Axel- der hat noch keine Familie und zeigte entsprechende Risikofreude...)

    Das zweite Kraftausdauertraining ging dann nach Riparbella hinauf. Schöner Ort mit einem Haushaltsgeschäft, einer Tankstelle, bei der auch Rasenmäher verkauft werden, 2 Banken, einem Bekleidungsgeschäft, einem Gemischwarenladen und einem großen Marktplatz mit einer Bar. Vor dieser Bar saßen ab 10 Uhr morgens die Einheimischen. Manchmal wurden sie zu handwerklichen Tätigkeiten weggerufen, oder halfen den Bürgermeister bei Entscheidungen, oder gar den Frauen ihre Einkaufstüten heim zutragen ;-) Jaja, so eine Trainingseinheit hat was von "in der Fußgängerzone sitzen und Leute gucken". Nur dabei verbrennt man nicht so viel Energie. :-) :-) Harald und der Rest der Truppe sind am letzten Tag vor der Abreise Vormittags Kraftausdauer nach Riparbella gefahren. Da haben sich die Italiener in der Bar schon gewundert und gelacht, als sie das 4. mal hochkamen. Als ich am Nachmittag auch noch 5mal dort hoch fuhr, hieß es "tedesci !!!" ("die Deutschen"..was man ja am Rad erkennt) ;-) ;-) ;-) Ich bin dann lieber nicht mehr in die Bar eingekehrt.

    Das Beste an Cecina ist das öffentliche Schwimmbad. Es ist täglich geöffnet, bis auf ein paar Stunden. In diesem Schwimmbad steht keiner herum und ratscht. Es werden fleißig Bahnen geschwommen. Eigentlich hat dieses Bad nur 5 Bahnen, aber es sind 6 Bahnen mit Wellenbrecherleinen abgetrennt. Täglich und tödlich !!!! Ständig stößt man mit jemandem zusammen und beim Abstoßen bleibt man schon mal leicht mit einem Finger in der Leine hängen. Aber nach dem ersten Training haben wir heraus gefunden, dass das Wasser super griffig ist (fand ich wenigstens ;-)) und Mittags das ganze Becken frei ist.

    Unsere weiteren Trainingseinheiten waren (nach Anzahl der Einheiten absteigend geordnet)

    a) Cappuccino trinken vor unseren Hütten. Karin E. hatte eine Cappuccinomaschine dabei. Nochmals DANKE für ALLES Karin !!

    b) Waffel- und Kaiserschmarrn essen. Ich hatte das Waffeleisen dabei und bin gar nicht mehr mit dem Backen und Zubereiten von Teig nachgekommen.

    c) Filme über Michi E´s Beamer am Nachbarbungalow gucken.  Dieser Bungalow diente als Leinwand. Der Sound war dank eines Subwoofer und dreier Boxen richtig gut.

    d) Ostereier von den Bäumen schütteln. Im Pinienwald fielen zu Ostern die Eier von den Bäumen, wenn man sie kräftig schüttelte ;-) Die großen Ostereier waren dann aber doch in den Büschen vergraben. Obwohl die Suche etwas länger gedauert hat, nachdem der Osterhase Schwierigkeiten hatte sich wieder an der richtigen Stelle zurecht zu finden ;-) (gell, Harald ;-))

    :-) :-) :- :-)

    Ansonsten muss man sagen, dass die Gegend um Cecina und auch der Pinienwald in diesem Jahr richtig entleert war, was Radfahrer und Triathleten anbelangt. Wahrscheinlich traute sich keiner so früh, immerhin 19. März, nach Italien aufzubrechen. Die Angst vor schlechtem Wetter war wohl zu groß. Unsere Kids haben mit dem Rad und zu Fuß einige Kilometer im Pinienwald, bzw. in die Eisdiele abgerissen und gehen nun schon gut vorbereitet und gut gelaunt in den hoffentlich schönen Frühling. Heute ist der erste schlechte Tag seit unserer Ankunft in Unterwössen.

    Tja, wir wurden mit 2 Wochen mehr oder weniger strahlendem Sonnenschein (1 Regentag) und Temperaturen von 15-24 Grad Celsius belohnt.

    Schön war´s !

    Bis zum nächsten Jahr !

     

    3.4.05 Wieder daheim!

    Auch der schönste Urlaub geht leider irgendwann zu Ende. Uns haben die vergangenen zwei Wochen trotz des holprigen und aufregenden Auftakts (s.u.) großartig gefallen. Wir möchten uns gleich mal an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Teilnehmern bedanken, die durch die sich rasch entwickelnde Gemeinschaft ganz wesentlich zum Gelingen beigetragen haben!

     

     

    (Leider fehlen  auf diesem Bild noch ein paar Teilnehmer, die bei dieser Radausfahrt nicht dabei waren; in der Fotogalerie sind aber alle irgendwo "verewigt".)

    Bei Durchsicht unserer in Abwesenheit eingegangenen e-mails fand ich gerade auch folgende Nachricht:

    "Liebe Funks, leider entdecke ich eure site zu spät. Euer Angebot ist so toll, dass ich mich in den .... beißen könnte. Triathlon und Familie, ja ja das ist es. Falls Ihr in Zukunft ähnliches plant kontaktiert mich bitte!!!!!!!! Viele Grüsse, Klaus"

    --> Lieber Klaus, ich denke schon, dass wir das Ganze in ähnlicher Form nächstes Jahr wiederholen werden und wir werden dich dann natürlich auch rechtzeitig informieren. Vielleicht wirst du sogar noch fester zubeißen ;-), wenn du dir das online gestellte Bildmaterial zu Gemüte geführt hast, auf denen die durchgehend harmonische Stimmung und die -finden wir- gelungene Mischung aus Training, Community, Familie und Entspannung eigentlich ganz gut rüberkommt...
     

    Die (aus unserer Sicht) schönsten Fotos vom "Trainingsurlaub" in der zu unserem Glück in diesem Jahr trotz des frühen Ostertermins herrlich sonnigen Toskana habe ich jetzt schon mal online gestellt. Und zwar sowohl in der klassischen Form als Fotogalerie als auch für DSL-Nutzer als "Photo-Story" (animierte Diaschau, mit passender Musik unterlegt --> gefällt unseren Kids eindeutig besser als die erstgenannte Variante ;-)  )

    Vielen Dank auch an Michi und Axel, von denen ein Teil der Fotos stammt!

    Eine etwas ausführlichere Beschreibung der vergangenen zwei Wochen, natürlich auch mit Darstellung des absolvierten Trainings werden wir in Kürze nachliefern!

    [Neu!]19.3.05 Start ins Trainingslager mit unerwarteten Problemen

    Wir haben ja wirklich versucht, an alles zu denken, aber manchen Problemen gegenüber ist man dann doch machtlos... am Abend vorher nochmal eben Sommerreifen aufgezogen, Luftdruck kontrolliert, getankt, Kühlwasser und Scheibenwischflüssigkeit nachgefüllt... Tatendurstig und gut gelaunt trugen wir dann um 2Uhr früh die schlafenden Kinder ins Auto, wo diese sofort weiternickten. Genial pünktlich kamen wir kurz danach aus Unterwössen weg. Kurze Hochrechnung... spätestens um 10h30 Uhr müssten wir in Cecina eintreffen...Pustekuchen... Am Skigebiet Zahmer Kaiser, am Walchsee in Österreich plötzlich nach einem Schaltvorgang kein Widerstand am Kupplungspedal mehr. Keine Chance mehr, einen Gang einzulegen. Kupplungszug gerissen. Da standen wir nun an einer Sennerei in Durchholzen bei strömenden Regen und 0 Grad Celsius, 35 km von Unterwössen entfernt. Was tun um 3Uhr am Morgen ???

    Logisch, Pannendienst anrufen. Nachdem wir die Nummer des ÖAMTC ausfindig gemacht hatten und zuvor beim internationalen 24h-Notruf unserer KFZ-Versicherung begeistert erfahren haben, dass deren Schutzbrief nur für Unfälle, aber nicht für Pannen gilt, sehnsuchtsvolles Warten auf den "gelben Engel" der uns bestimmt wieder flott macht. Nach fast zwei (!) Stunden Wartezeit (langsam wirds trotz Decken kalt im Auto) trifft der Pannendienst ein. Kurzer Blick unter die Motorhaube. Auf die Schnelle lasse sich da gar nichts reparieren, er würde uns in die nächste Werkstatt schleppen und diese könnten sich dann am nächsten Montag (!) mit dem Problem befassen!!! Nein Danke. Pannendienst wieder (ohne unser Auto am Haken) nach Hause geschickt, aber vorher natürlich noch 76 € für die umfassende Pannenhilfe gezahlt. Neuerliches problemlösendes Brainstorming und Kampf gegen aufkommende Verzweiflung und Resignation. Wir entschlossen uns dann, dass ich die 35 km mit dem Rennrad nach Hause fahren und dort versuchen sollte, den passenden Schaltzug aufzutreiben (Kein sonderlich leichtes Unterfangen an einem Samstag um 7h früh), während Heike die Kinder bei Laune hält. (Kein sonderlich leichtes Unterfangen an einem Samstag um 7h früh).  Auf dem Weg nach Hause (natürlich regnete es immer noch in Strömen) plötzlich das verheißungsvolle Emblem einer Opel-Vertragswerkstatt am Straßenrand.  kurzentschlossen klingelte ich dort  den Besitzer aus dem Bett. Schlaftrunken eröffnete der mir aber, dass er keine passenden Kupplungszüge vorrätig halte, überhaupt Ersatzteile nur nach Bedarf bestelle, also bleibt mir die Fortsetzung der Fahrt nach Hause nicht erspart. Dort Telefonat mit Heike. Diese ist mittlerweile genauso wie ich reichlich entnervt und friert. Also Entschluss, mit unserem anderen Auto nach Österreich zu fahren und den Rest der Familie abzuschleppen (was bei zum Teil engen und steilen Straßen gar nicht so einfach ist baer letztendlich unfallfrei klappte). Um 11h waren wir also dann statt in Italien wieder alle zu Hause und ein vollbepacktes kaputtes Auto vor der Tür. Es folgen weitere Telefonate mit diversen Werkstätten und Ersatzteilhändlern im Umkreis von 100km und schließlich konnten wir bei einer Opel-Werkstatt in Rosenheim das ersehnte Ersatzteil auftreiben. Dass dann schließlich die eigentliche Reparatur in Eigenregie relativ flüssig und ohne besondere Probleme vonstatten ging, grenzte letztendlich fast an ein Wunder, so dass wir uns schließlich um 14h definitiv doch noch auf die Reise begeben konnten und ohne weitere Zwangsaufenthalte um 22h schließlich doch noch in unserer Unterkunft eintrafen!

    1O.03.05  Radfahren

    Nächsten Samstag werden wir mit ungefähr 0 Rennradkilometern in dieser Saison ins Trainingslager fahren. Geradelt sind wir natürlich seit Oktober schon. Bis Mitte Januar konnte man ja zumindest mit dem MTB/Citybike in die Schule bzw. in die Klinik und zurück fahren. Seit Mitte Januar sitzen wir ab und an auf dem Ergoracer, der mit PowerCranks ausgestattet ist. Mittlerweile schaffe ich mit diesen Dingern ja schon 2h30min. Zur mentalen Unterstützung/ Ablenkung läuft der PC/ Fernseher. Frederic hat mir zum Radfahren und zum Laufen in unserem Fitnessraum eine Playlist mit meinen Lieblingsliedern auf dem Computer zusammengestellt (Ab einem bestimmten Alter können Kinder prima die Fernbedienung ersetzen-- mal sehen ob wir Frederic neben den Basic Skills am PC in Zukunft auch noch das Staubsaugen, Spülmaschine ausräumen und Bügeln mit ähnlichem Eifer beibringen können...;-)  ) Harald hat zum Geburtstag die DVD „Höllentour“ geschenkt bekommen und am besten ist beim Indoor-Training natürlich Life-Sport: Meistens läuft ab Mittwoch  irgendwo Biathlon oder Langlauf im Fernsehen, so dass es sich leichter radeln lässt.

    Anna-Marie hat seit gestern ein neues 20 Zoll Fahrrad. Leider gab es kein Rosa (ihre absolute Lieblingsfarbe seit einigen Monaten), aber sie gibt sich mit der Farbe Rot zufrieden, und einem Fahrradkorb am Lenker (wir haben es v. a. wegen der 6-Gangschaltung gekauft, da sie beim alten 16-Zoll-Radl ohne Schaltung oft wie eine Nähmaschine kurbeln musste, wenn sie uns beim Joggen begleitete). Sie wollte das Radl natürlich sofort ausprobieren. Denkste ! Gestern hat es mal wieder, wie eigentlich seit 3 Monaten fast jeden Tag, heftigst geschneit. So war also an Radfahren auf der Straße nicht zu denken. Was macht also Harald ? Haut mein nobles Rennrad mit verrosteter Kette und  Beulen im Mantel …aber (Pinarello-)Rosa ;-)…..aus der Rolle heraus und spannt Annas Radl hinein. Sie hat sich auf das Rad gesetzt, getreten und sofort darauf bestanden ihre Lieblingslieder über den Computer zu hören. Naja, die nächste Stunde war sie im Fitnessraum radeln, während Harald und ich lieber mal nix trainiert haben. Seit sie heute aus dem Kindergarten zurück ist, sitzt Anna-Marie schon wieder auf dem Fahrrad ;-) Ihr großer Bruder hat ihr, auf ihren Wunsch hin, auch eine eigene Playlist zusammengestellt. Die spielt jetzt rauf und runter….Sarah Connor (aber nicht das neue Lied..da hat sie sooooo kurze Haare), Vanilla Ninja, Gwen Stefani usw……halt lauter Mädels Lieder ;-) ;-) …ach ja…aber zwischendrin besteht sie auf ein Stück Powerbar und Trinken ;-) "Wie die Mama!"

    Also, ich denke, ich werde mich jetzt neben sie auf den Ergoracer setzen und ein Programm, ca. 45 min., fahren….mal sehen, ob ich sie zu Biathlon überreden kann ;-)

     

    [Neu!]9.3.05 Der Frühling, der ein Winter war

    Wie war das noch mal mit dem Ozonloch, dem Anstieg der CO2-Werte und der globalen Erderwärmung? Früher im Gymnasium klang das alles so logisch und deckte sich vor allem zu hundert Prozent mit der persönlichen Lebenserfahrung, so dass man, um die Winter nicht noch wärmer und schneeärmer zu machen, schon automatisch das Auto nur für die unvermeidlichsten Strecken einsetzte und alle anderen denkbaren Wege umweltverträglich zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegte. Bei der Gelegenheit merkte ich dann als ehemaliger Schwimmer, dass auch gewisse Fortbewegungsarten auf dem Land etwas für sich haben. Wenn man es genau nimmt, dann war Ende der 80iger-Jahre das Ozonloch und die damaligen Klimaprognosen (an denen sich ja auch bis heute noch nichts geändert hat) zu einem gehörigen Teil mit schuld am Beginn meiner "Triathlonkarriere". Dass ich mich gut 15 Jahre später immer wieder bei dem Gedanken ertappe, mir (vollkommen politisch inkorrekt) so ein kleines bisschen mehr Erderwärmung (wenn schon nicht global, dann wenigstens auf das südliche Bayern beschränkt ) zu wünschen, hätte ich mir damals natürlich noch nicht träumen lassen... O tempora, o mores!

    Ich geb' zu, man neigt zum Zynismus, wenn man eigentlich auf dem Rennrad den Frühling genießen und die Grundbasis für das bevorstehende Ostertrainingslager legen will und stattdessen mit heftiger fiebriger Grippe das Bett hüten muss und draußen die Schneemassen unter stoischer Dauerbeschneiung auf Rekordniveau anwachsen sieht. Zum Glück bleibe ich von meiner Persönlichkeitsstruktur her Optimist und sehe daher trotzdem eher das halbvolle und nicht das halbleere Glas. Der Infekt ist am abklingen (Temperatur normalisiert, nur Schädel brummt und Schlucken schmerzt noch), immerhin kann ich aber wieder ein Laptop bedienen, woran vorgestern gar nicht zu denken gewesen wäre. Laut wetter.com ist Irlandhoch "Frieda" auch weiterhin nicht platt zu kriegen und die derzeitige Witterung könnte bis zu den Osterfeiertagen so anhalten. Na bravo. Motivierend immerhin aber das Wetter in Cecina: Niederschlagswahrscheinlichkeit dort für heute, morgen und Freitag 0%, Höchsttemperaturen dabei zwischen 10 und 11°C. Das ist doch immerhin mal eine akzeptable Perspektive!

    9.2.05 Besuch auf der ISPO in München, der weltweit größten Sportartikelmesse

    Heute verbrachten wir den Tag mal als Abwechslung vom Alltag weder in der Arbeit noch beim Training, sondern fuhren auf Einladung eines unserer Sponsoren (Linda Litton von Neverreach) nach München. Diese hatte dort bei einem Neuheiten- Wettbewerb (neudeutsch und korrekt "ispo-brandnew-award") eine Auszeichnung für das von ihr entwickelte Trinksystem bekommen, das wir auch in der Saison 2004 eingesetzt haben und wir nutzten die Gelegenheit, sie endlich mal persönlich kennen zu lernen, nachdem wir bisher immer nur regen e-mail-Kontakt gepflegt hatten.

     

    Nebenbei verabredeten wir uns bei dieser Gelegenheit, wo wir schon mal auf der Messe waren, auch gleich mit den Veranstaltern des neu ins Leben gerufenen München-Triathlons, dem Team von run-about, die auch für den München-Marathon verantwortlich sind. Diese planen eine ganz interessant klingende Aktion, für die ich (Harald) als "Sportmedizin-Experte" mit ins Boot geholt wurde: 6 eigens gecastete Triathlon-Einsteiger werden mit professioneller Hilfe von mehreren "Experten" aus dem Bereich Training, Ausrüstung, Medizin innerhalb von knapp 4 Monaten fit für die Bewältigung eines olympischen Kurztriathlons gemacht. Das Ganze wird mit wöchentlichen Berichten öffentlichkeitswirksam begleitet von der Münchner Abendzeitung.  Die Bewerbungsfrist beginnt in ein paar Tagen, das Casting wird dann in knapp drei Wochen stattfinden (näheres in Kürze auch unter www.abendzeitung.de, oder eben die AZ kaufen). Also wer schon immer ein bischen damit geliebäugelt hat, endlich mal einen Kurztriathlon zu finishen, aber sich bisher nicht recht getraut hat: das ist eine fast einmalige (und -wenn man ausgewählt wird- überdies kostengünstige Lösung), dieses Ziel mit bestmöglicher externer Hilfe und Sachverstand zu verwirklichen!

     

     

    3.2.05 "Mama, schon wieder Ice-Age !"

    Seit 4 Tagen schneit es ununterbrochen. Ab und zu muss man sich mit der Schneeschaufel eine Spur zur Straße legen, damit man nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten ist. Vorhin musste ich unsere Mülltonne freischaufeln. Marc ist begeistert, versinkt völlig im Schnee und ruft: " Mama, schon wieder Ice-Age !" Diesen Film durfte er sich nämlich vor ein paar Wochen mit uns ansehen. Aber recht hat er ! Wir können zur Zeit nicht einmal Langlaufen gehen (obwohl wir es schon 2mal geschafft haben), geschweige denn Schlitten fahren. Es ist Hochschnee (O-ton Anna-Marie) angesagt ;-) Keine Spur zu finden, alles weiß !! Richtung Reit im Winkl sind Schneeketten erforderlich, der zweite Weg Richtung Österreich ist gesperrt. Ich hätte heute morgen, wie jeden Tag, eigentlich nur in die Schule nach Übersee (ins Flachland ;-)) fahren müssen. SCHULFREI !! Alle Schulen im Landkreis Traunstein und Berchtesgaden hatten heute schulfrei ! Verständlich, wenn man die Schneeschaufel mit ins Wohnzimmer nehmen muss, um sich nach dem Öffnen der Haustüre erst einmal Sicht zu verschaffen. Die Leute gehen sogar mit der Schneeschaufel zum Einkaufen ;-)

    Also, wenn wir diese Saison besonders gut schwimmen, liegt das an unserem besonderen Krafttraining "Schneeschaufeln", täglich 4 Sätze a 30 min. ;-) Ihr müsst diese Trainingsform aber mindestens über 2 Wochen beibehalten. Nur sollte man vorher spezielles Rückentraining machen. Ich gehe schon ganz gebückt, weil "das Kreuz" schmerzt ;-)

    übrigens: Marc sitzt hier nicht im Schnee, sondern steht!

    Mir wurde vorhin die Frage gestellt "Na, gut über den Winter gekommen". Ha, ja klar ! Aber bei uns dauert der Winter bis Ende April, Hochschnee inbegriffen ;-) Bis jetzt läuft unser Training ganz gut. Klar, plant man im Kopf immer mehr, als man tatsächlich schafft, aber...... Vor Weihnachten zog ich mir einen Bänderriss im linken Fuß zu und konnte erst einmal 4 Wochen nicht laufen. Dafür ist der Ergoracer heiß gelaufen. Hier und da hatten wir mal ne Infektion, aber nichts gravierendes. Solange noch nicht viel Schnee lag, absolvierten wir die meisten Trainingskilometer auf unserem Arbeitsweg und wieder zurück. Mit Babyjogger und Hänger sind wir seit Oktober selten unterwegs gewesen, an den Wochenenden natürlich schon. Ostern folgt ja dann noch ein Trainingslager in der Toskana. Mit der Reservierung einer entsprechenden Kapazität an Bungalows dort ist soweit alles klar. Wir sind gerade dabei, alle Infos zu sortieren und werden dann am Wochenende ein entsprechendes mailing an alle Interessenten, von denen wir in den letzten Monaten die Adressen gesammelt haben, versenden und natürlich auch zeitnah was dazu hier auf die Homepage zu schreiben.   

    Der Kopf ist also langsam frei für die nächste Langdistanz und irgendwann vorher werden wir schon noch ein paar lange Rad- und Laufeinheiten für die Konditionierung des Fettstoffwechsels zusammenbringen; wenn nicht, muss man halt entsprechend mehr  Powerbars während des Wettkampfs futtern ;-)

    So, jetzt muss ich mich mit Frederic und Marc-Philipp mal Richtung Kindergarten schaufeln, um Anna-Marie von ihrer Faschingsparty (sie war eine super süße Piratenbraut!) abzuholen.

    23.1. 19h10

    Jetzt ist wieder mal Prosecco angesagt: Der "Wahlkampf", das Mobilisieren der Nachbarschaft und des Freundeskreis hat sich gelohnt. Wie wir gerade im Videotext gelesen haben, bleibt uns das Hallenbad Unterwössen vorerst erhalten. 59% der Unterwössener haben sich für den Erhalt des Bades ausgesprochen, bei einer Wahlbeteiligug von 53%. Klingt deutlich, aber das ist auch nur ein Vorsprung von knapp 150 Stimmen. Bis zuletzt waren wir uns weiß Gott nicht über den Ausgang dieser Wahl sicher, zumal der Bürgermeister in einem Rundschreiben an alle Unterwössener am Freitag auch nochmal (völlig unverblümt) für den Fall des Fortbestandes des Bades mit umfangreichen Steuern- und Gebührenerhöhungen (Kindergarten, Musikschule usw.) gedroht hatte

    Vor genau einer Woche erschien im Spiegel ein hochinteressanter Artikel, demzufolge in den letzten Jahren die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken wieder deutlich zugenommen hat. 2003 ertranken in Deutschland 644 Menschen, fünf Jahre zuvor waren es noch 477. Wesentlich mitverursacht ist dieser Zuwachs durch die Zunahme der Gruppe der Nichtschwimmer. Laut Deutschem Schwimm-Verband liegt bei Kindern unter 14 Jahren der Prozentsatz der Nichtschwimmer inzwischen "bei erschreckenden 33,9 Prozent".

    Ursache zum Beispiel die zunehmende Schließung öffentlicher Schwimmbäder, bzw. die Privatisierung derselben in Richtung Kurbad oder Spaßbad, deren dann meist extrem hohen Eintrittspreise eine erhebliche Barriere zur regelmäßigen Alltagsnutzung darstellen.

    Im Rahmen eines Stücks praktizierter Basisdemokratie konnte jetzt wenigstens hier in Unterwössen eine weitere Schwimmbadschließung verhindert werden. Es ging bei dem Bürgerentscheid ja nur am Rande um unser Trainingsdomizil (öfter als ein bis zwei mal pro Woche schaffen wir es ja eh nicht ins Wasser), aber ohne Hallenbad wäre auch für Frederic und Annamarie die Schwimmgruppe gestorben, der Schulsport Schwimmen für das ganze Achental bis hin nach Übersee wäre nicht mehr durchführbar gewesen. Wir haben es ja schon versucht in dem unten verlinkten Leserbrief zu beleuchten. Schwimmen ist der gesündeste Sport überhaupt und ein öffentliches Schwimmbad darf nicht nur betriebswirtschaftlich an seinem Defizit gemessen werden. Mit dem Bau und Betrieb von Schulen, Straßen oder Hochwasserschutzdämmen lässt sich auch kein Gewinn erzielen ohne dass deren grundsätzliche Notwendigkeit bei jeder Gelegenheit gleich in Frage gestellt wird... das sind einfach klassische Beispiele von staatlicher Infrastruktur, für deren Betrieb ja die Erhebung von Steuern primär gedacht ist (und nicht allein für die Finanzierung von Abgeordneten-Diäten, Pensionen und Zinsen für öffentliche Schulden, die wegen unsolider Haushaltspolitik augenblicklicher und früherer Regierungen aufgenommen wurden)!

    23.01.04 Kampf um unser Unterwössener Schwimmbad

    Nachdem der Gemeinderat von Unterwössen vor einigen Monaten die Schließung unseres Hallenbades ab März 2005 beschlossen hatte (wir haben ja damals schon frustriert darüber berichtet), konnten wir vor einigen Wochen mittels Unterschriftensammlung immerhin noch einen Bürgerentscheid initiieren, der heute stattfindet. Damit entscheidet sich jetzt also endgültig das Schicksal des Hallenbades. Vor einigen Tagen haben wir mit einem Leserbrief an die hiesige Lokalzeitung noch einmal versucht, einige möglicherweise noch unentschlossene Wähler hier für die Problematik entsprechend zu sensibilisieren. Hoffentlich hat's geholfen...

    Drückt uns die Daumen, sonst müssen wir vielleicht in Zukunft auf Duathlon umsatteln ,-), oder mal wieder umziehen.

    22.12.04 Weihnachtsstress - Vorfreude auf Weihnachten

    Hier in Bayern nennt man die Adventszeit auch die "stade Zeit", was ungefähr so viel bedeutet, wie ruhige und besinnliche Zeit. Früher, als der Großteil der Bevölkerung noch in der Landwirtschaft gearbeitet hat, mag das auch wirklich zugetroffen haben. Als Bauer hatte man im Dezember, wenn es draußen -18° C hat (so gestern früh bei uns gemessen) nicht so wirklich viel zu tun und konnte sich entspannt der "Stubnmusi" oder Weihnachtsbasteleien widmen. Die heutige Realität -zumindest bei uns- schaut aber gänzlich anders aus. Mir ist das noch selten so bewusst geworden, wie dieses Jahr. Den Stress mit den Geschenken kennt ja wahrscheinlich jeder: Was schenke ich wem? Und besorgt werden müssen die Geschenke ja auch noch. Ebay ist da nur eine kleine Hilfe. Leider kann man sich einen Christbaum noch nicht im Internet ersteigern. Wenn man den zu früh kauft ist er noch entsprechend teuer, wenn man bis knapp vor Heiligabend wartet (wie wir dieses Jahr), wird's zwar billiger, aber die Auswahl ist entsprechend kleiner und es ist schwieriger und zeitaufwändiger noch einen Schöngewachsenen zu finden. Fast eine Wissenschaft für sich.

    Und dann erst die "Inflation" an Weihnachtsfeiern und Hirtenspielen: im Sportverein, in Heikes Schule, in Frederics Schule, Anna-Maries Kindergarten... jede Veranstaltung für sich total liebenswürdig und unbedingt sehenswert aber dummerweise in engster zeitlicher Abfolge terminiert (zum Teil sogar nur um Stunden voneinander getrennt), so dass man kaum noch zu etwas anderem kommt. Und weil man sich ja nichts nachsagen lassen will, bringt man auch jedesmal selbst gebackene Plätzchen unterschiedlichster Sorten mit, die natürlich auch nicht einfach vom Himmel fallen (Heike weiß ein Lied davon zu singen (-->Plätzchenbacken im Akkord) aber nichtsdestoweniger schmecken ihre Plätzchen klasse). Daneben müssen die Weihnachtsgrußkarten  ja auch noch erstellt, ausgedruckt und verschickt werden... Das Frühjahrstrainigslager sollte jetzt auch mal langsam organisiert sein (im Prinzip warten wir nur noch auf ein Paar Infos aus Cecina, dann werden wir wie angekündigt genaue Infos hier auf die Website stellen)... und ab und zu muss man ja auch noch trainieren (das dient ja dann auch dem Stressabbau ;-) ! Wie ausgereizt unser persönliches Zeitbudget in letzter Zeit war, sieht man unter anderem ja auch daran, dass wir seit zwei Wochen nicht einmal mehr dazu gekommen sind, ein paar Zeilen hier ins Tagebuch zu stellen.

    Genug gejammert. Die Vorbereitungen für Weihnachten sind nun endlich geschafft und auch wenn dieses Jahr die Feiertage aus "Arbeitnehmersicht" maximal ungünstig am Samstag und Sonntag liegen, freuen wir uns auf ein hoffentlich wirklich "stades Weihnachtsfest" und wünschen dies auch allen Besuchern der funkfamily-Website!

     

    7.12.04 Nikolaus

    Lange habe ich mir jetzt überlegt, ob ich überhaupt noch etwas ins Tagebuch schreiben soll. Jedes Wort wird einem im Mund verdreht und Spaß oder Ironie versteht überhaupt kein Mensch mehr. Die Wahrheit will keiner hören...Aber die Mehrzahl unserer Homepage-Leser sind doch noch unserer Meinung (auch bei so kontroversen Themen wie Doping und Drafting) und freuen sich ab und an mal über ein paar Trainingstipps oder Schwimmpläne etc.

    Nebenbei habe ich mir für die Zukunft noch vorgenommen, meine selbstgestalteten Grundschul-Arbeitsblätter für den Unterricht online zu stellen unter www.heikefunk.de, weil ich mich auch immer freu, wenn ich via Google Anregungen für den Unterricht auf den Websites anderer Lehrer finde.

    Was unser Training betrifft, müssen wir leider feststellen, dass wir von dem, was wir uns für Oktober und November vorgenommen haben höchstens die Hälfte realisiert haben. Eigentlich nur GA 1 Laufen, seit Oktober 1 lange Einheit über 2h20min (statt geplanten 4), insgesamt mal 8 Schwimmeinheiten, allerdings daneben noch fleißig in die Schule bzw. in die Klinik radeln und wieder nach Hause. Krafttraining haben wir bislang erst zweimal absolviert. Aber es ist noch nicht zu spät. Im Dezember wird alles nachgeholt und daneben noch an der Grundschnelligkeit gearbeitet.

    Heute Abend fiel das Schwimmtraining aber aus, denn der Nikolaus kam nach Unterwössen. Die Unterwössener Kinder trafen sich alle mit ihren St. Martinslaternen am Waldrand. Gemeinsam zogen sie ein Stück durch den Wald zu einer Lichtung, die mit Fackeln abgesteckt war. Dorthin kam dann der Nikolaus mit seiner Kutsche, hielt seine traditionelle Strafpredigt (sehr detailliert) und verteilte Geschenke, während die Papis und Mamis sich im Hintergrund an Glühwein aufwärmen konnten...

     

     

     

     

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