Tour
de Legoland oder 370 km Familienausflug mit Zweirädern in 3 Etappen
Schon seit ein bis zwei Jahren geisterte in uns der Wunsch nach einer
mehrtägigen Fahrradtour mit Kindern und Campingausrüstung. Einmal komplett
unabhängig von Autos und festen Unterkünften sein und dabei trotzdem die Welt
auch jenseits des 50km-Radius um unseren Wohnort, der mit Tagestouren erkundbar
ist, kennenlernen... Leider kam diesen Plänen immer wieder etwas dazwischen, sei
es die Vorbereitung auf vermeintlich wichtige Wettkämpfe von uns oder von den
Kindern, fehlender Urlaub oder fehlende Schulferien und insbesondere auch oft zu
instabiles Wetter. mehrstündige Regenfahrten sind natürlich nicht das, was man
sich in diesem Zusammenhang wünscht...
Letzte Woche versprach der Wetterbericht dann endlich einmal keinen Regen
und eine halbwegs stabile Wetterlage für die kommenden Tage. Deshalb begaben wir
uns kurzentschlossen auf die große Reise. Zwei Tandems (für je einen Erwachsenen
plus Kind und Frederic mit dem Mountainbike. Jedes Rad bekam 2 Packtaschen und
einen Rucksack auf den Gepäckträger geschnallt und Harald musste sogar noch den
Hänger mit den Schlafsäcken und dem Zelt ziehen.
1. Etappe: 92 km - Abfahrt 7.40 Uhr in Unterwössen. Wir fuhren den
Bodensee-Königssee Radweg bis Bad Feilnbach und
bogen dann ab Richtung Miesbach. Was als gemütliche Auftaktetappe zum Einradeln
gedacht war, entpuppte sich angesichts rund 800 Höhenmeter zeitweise als echte
Herausforderung. Mit einem rund 50kg schwerem Fahrradhänger fahren sich selbst
moderate Steigungen mit 5-7% doch beträchtlich anders und v.a. erheblich
langsamer als mit "nur" Tagesgepäck... Ab Miesbach nahmen wir dann, wie ohnehin
geplant den Zug nach München. In München stiegen wir um Richtung Ulm,
verließen die Bahn jedoch wieder in Freyhalden, um die letzten 30 km bis zum
Campingplatz Stubenweiher zu radeln. Das
Abendessen
wollte erst mal verdient sein ,-)
2. Etappe: 8 (!) km (mit dem Rad) - Abfahrt 9.15 Uhr am Campingplatz
Stubenweiher/Ebersbach, Ankunf Legoland Günzburg 9:40h. Wir waren die einzigen
von zigtausend Besuchern an diesem Morgen, die mit dem Rad dort ankamen!Der Tag
im Legoland war mit gefühlten 4 Stunden Schlange stehen an den diversen
Attraktionen für die Beine anstrengender als 180 km Radfahren :-)...aber wir
alle hatten einen Riesen Spaß. Marc-Philipp hatte sich schon die letzten zwei
Jahre auf einen Besuch im Legoland gefreut, nachdem er bei seinem letzten Besuch
dort, einige der rasantesten Fahrgeschäfte wegen noch zu geringer Körpergröße
noch nicht nutzen durfte.
Ohne ein solches Ziel wäre unseren Kids der Sinn einer solch langen Radtour
wahrscheinlich nur schwer zu vermitteln gewesen, aber so gab es
erstaunlicherweise an keinem der vier Tage ernsthaftes Gemaule oder
Motivationslöcher.
3. Etappe: 160 km - Abfahrt 7.40 Uhr am Campingplatz Stubenweiher. Unsere
primäre Planung hatte für die Heimfahrt eigentlich Schongau als Ziel vorgesehen
und ab da den Bodensee-Königssee-Radweg bis nach Hause. Aber nach den
Erfahrungen des ersten Tages und dem neu gwonnenen Bewusstsein, wie sehr zu
viele Höhenmeter den erreichbaren kilometerschnitt drücken können änderten wir
kurzentschlossen die Route, um eine flachere Strecke bis nach Hause zu
bewältigen und begaben uns erst einmal Richtung Buchloe. Unser Navigator Harald
führte uns zwar einmal mitten in den Wald, wo der Weg plötzlich endete (dem
Kartenwerk im GPS ist nicht immer zu trauen!)...aber man will ja Abenteuer auf
solch einer Reise :-) :-) Letztendlich lief dann die Strecke über einige Berge
vom Kammeltalradweg zum Mindeltalradweg. Zwischendrin musste Harald noch den
Hänger, dessen Gestänge sich etwas gelockert hatte und plötzlich
seltsamknarzende Geräusche von sich gab. Ein Glücksfall, dass Harald für alle
Eventualitäten neben entsprechendem Werkzeug auch festen Draht und reichlich
Kabelbinder mit eingepackt hatte...Mit Eis- und Colapausen
schafften
wir es auf ruhigen Straßen nach Landberg am Lech. Eigentlich wollten wir am Lech
dann eine längere Pause einlegen, aber die vielen Mücken vermiesten uns diese
und so tingelten wir weiter zum Ammersee. Dort nahmen wir zwar ein erfrischendes
Bad (was für ein Highlight nach sieben stunden im Sattel bei echter Sommerhitze)
aber kaum am Ufer zerfrasen die Mückenuns auch hier. Nachdem wir unter
diesen Bedingungen lieber nicht in dieser Gegend campen wollten (wie eigentlich
vorgesehen), entschieden wir uns den Campingplatz Thalkirchen in München
anzusteuern, was sich leider noch bis kurz vor 22 Uhr abends hinzog. Ich hatte
noch einen Platten (passenderweise auf der Landsberger Straße). Als wir dann
abends auf unseren Garmins die Tour auswerteten erschraken wir fast: insgesamt
hatten wir an diesem Tag 160km zurückgelegt und waren nach Abzug der diversen
kurzen Pausen 9 Stunden insgesamt im Sattel gesessen. und das mit all dem
Gepäck! Länger waren unsere Kinder noch nie unterwegs und wir mit Fahrrädern
trotz etlicher Ironman-Bewerbe und Trainingslager auch noch nie! :-) Gegen 23
Uhr hatten wir auf unserem Campingkocher dann die Nudeln gekocht... und die
Nacht haben wir trotz der Enge im Zelt und der harten Lagerung nur auf Isomatten
allesamt hervorragend geschlafen!
4. Etappe: 120 km - Schlussetappe - Abfahrt 10 Uhr am Campingplatz
Thalkirchen. Diese Etappe führte uns über den Isartalradweg, Grünwald,
Hohenbrunn zum Mangfallradweg, der sich herrlich nach Rosenheim zog.
Landschaftlich ein echtes Highlight. Die Höhenmeter lassen sich auch hier nicht
vermeiden. Wenn diese jedoch geschafft sind, führt die Radweg ständig am
Mangfall entlang auf Schotterwegen. Nach Rosenheim entschied unser
Navigation-Man Harald :-) die flache Strecke über den Simsee nach Prien zu
nehmen. Dank dieser Entscheidung bekamen wir noch einmal 400 HM zusätzlich !!!
:-) :-) :-) Harald und Anna-Marie traten so kräftig die Berge hoch, dass die
Kette riss !! :-) Außerdem mussten noch einmal 2 Platten repariert werden. Somit
zogen sich die letzten 30 km nach Hause etwas. Keiner durfte mehr das Wort
"Pannen" in den Mund nehmen, damit uns der Fluch nicht weiter verfolgte :-) :-)
Gegen 20 Uhr erreichten wir Unterwössen. Die Kinder waren soooo stolz auf sich
und wir auf sie. Ohne Gejammer haben sie fleißig mitgetreten und sind nun bereit
zu neuen Taten.....auch wenn wir das Gepäck sicherlich das nächste Mal
reduzieren werden :-)
Ich möchte gerne einmal mit dem Rad nach Wien fahren...........Ach, schön war´s
!!!
Für Statistik-Freaks (wie Harald ,-) ) hier noch die Tour in Zahlen:
2. Etappe:ca.
5km Gehen, gefühlte 5 Stunden Schlange stehen, die die Beine im Lauf des
Tages schwerer gemacht haben als jeder Ironman
3 Etappe: Günzburg- M-Thalkirchen, 159,6km, 840 Höhenmeter, 17,6 km/h i.D. ,
Netto-Fahrzeit 9h:01min (Solange bin ich noch nie an einem Tag auf dem Rad
gesessen!)
4.Etappe: Thalkirchen-Unterwössen; 118,3km, 616 hm (die irgendwie alle am
Schluss zwischen Rosenheim und Prien kamen ,-( ), 17,8 km/h i.d.,
Nettofahrzeit 6h37min
01.08.2010 Ironman
Regensburg - Harald liefert ein super Rennen und mir setzt die Hitze zu....
We are an Ironman :-)
Das können wir immerhin beide sagen :-)
Haralds Rennen verlief sehr gut und er finishte als Gesamt 13 und 1. in der AK
40 !
Mein Rennen war bis KM 18 beim Laufen noch ohne größere Probleme, die Bein waren
locker...doch der Magen wollte nicht mehr mitmachen. So verbrachte ich erst
einmal ein halbe Stunde im Sanizelt und schleppte mich dann im Trippelschritt
und ohne Zuführung von Wasser, Cola oder sonstiger Nahrung - ich konnte einfach
nichts mehr behalten - aber unter der Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer über
die letzten 24 Kilometer und wurde mit einem Finish belohnt !!
Die Hitze in Regensburg hat zugeschlagen. Nicht mein Wetter !!
Glückwunsch an alle Finisher !! Vielen Dank an alle Helfer und Zuschauer !
War ein harter Tag für alle !
Die Organisation war spitze (Kleine Schwächen gab es noch) !
Das Wochenende hat Spaß gemacht !
Sonntag 1.8.2010
6:55 Die Proathleten standen schon alle im
Wasser, 2m vor den restlichen 2200 Triathleten, die sich auf das Schwimmen im
Guggenberger See vorbereiteten. Die Anspannung war riesig. Jeder fragte sich
jetzt, wie er den Schwimmstart auf dieser engen Linie ohne größere Probleme
überleben sollte. Ich gesellte mich mit 2 weiteren Proathleten zu einigen
AK-Athleten ganz links im See. Diese Wahl sollte sich wirklich als die beste
Variante heraus stellen.
7:00 Startschuss..es machte nur ein leises "Plong"...Ich
konnte die erste Gerade bis zur Wendeboje im ruhigen Wasser schwimmen. An der
Wendeboje fand ich eine Gruppe, die ich bis zu Ende der Schwimmstrecke nicht
mehr verließ. Die Bojen auf dem Rückweg waren sehr schlecht zu sehen. Irgendwie
wusste keiner so recht, welchen Weg wir nehmen mussten. Nach einigen
zusätzlichen Kurven im See verließ ich nach 53 Minuten das Wasser.
7:55
Wechsel auf das Rad. Eigentlich konnte ich erst einmal ganz locker losfahren.
Innerhalb der 180 km konnte ich aber nie den Hyperdruck entwickeln. Irgendwie
lief alles recht kraftlos ab. Das Beste an der Strecke waren die Abfahrten !!
Gruppen habe ich nie gesehen. Die Athleten waren wie an einer Schnur aufgereiht.
Die Kampfrichter verteilten wohl kräftig Zeitstrafen, da in den Penalty Zelten
immer ein Menge Athleten herumstanden. Am Ende der Strecke sammelte ich wieder
einige Athleten ein, die wohl vorher etwas überzockt hatten. Nach 5h20 erreichte
ich die zweite Wechselzone, in dem Wissen, dass die Beine noch eine Menge
hergeben würden, da ich nie am Limit gefahren war. Es waren einige Zuschauer auf
der Radstrecke gewesen und die Sprecher hatten es geschafft ein paar
Stimmungsnester in den Ortschaften aufzubauen.
Irgendwann am Tag Nach 2 Minuten war ich schon wieder
aus dem Wechselzelt draußen und wunderte mich erst einmal, dass es noch keine
Verpflegungsstation gab. Die Beine liefen locker und so sollte es eigentlich
auch die nächsten 42 km ablaufen. Aber Pustekuchen !! Der Magen spielte mal
wieder verrückt ! Nach 18 Km war es dann aus. Ich lag erst einmal eine halbe
Stunde im Sanizelt. Nachdem ich wieder aufrecht gehen konnte, behielt ich aber
leider kein Trinken und keine Nahrung mehr bei mir und so schleppte ich mich bis
ins Ziel. Laufen konnte man das ja nicht mehr nennen. Nun ja…ich kann mich über
mein Finish freuen....und werde auf den Ironman Alaska oder Grönland
warten...ein Challenge darf es natürlich auch sein :-)
Die Zuschauer auf der Laufstrecke waren spitze ! Mich hat die Menge der Menschen
gewundert. Alle haben geschrien und dich beim Namen genannt ! Super !! Hat
richtig Spaß gemacht ! Ich denke, der Ironman hat Zukunft !....nur noch mehr
Starter im Guggi ?? Dann wird es richtig eng. Die Zielverpflegung ist auch noch
etwas dürftig…hätte ich doch gerne eine einfache Bouillion gehabt..aber ein
Alkoholfreies hat es dann auch getan, um meinen Magen wieder etwas zuzuführen.
Auf Cola und Wasser konnte ich verzichten.
01.07.2010 Die
Welt ist doch verquer…oder womit wir uns so herumschlagen müssen….
Bayerischer Jugend
Cup Schüler A
Frederic hat sich zu Beginn der Saison entschieden, einige
Wettkämpfe des Bayerischen Jugend Cups zu absolvieren. Da am 11.Juli seine
Konfirmation ansteht, liegen diese Wettkämpfe terminlich sehr günstig. Dass
Frederic mit seinem Erscheinen und seinen glänzenden Leistungen damit in ein
Wespennest sticht, war uns bis vor 2 Wochen so nicht klar !
Kurzer Rückblick: Frederic betreibt schon seit
einigen Jahren Triathlonssport und erreichte schon einige Siege und Top 3
Platzierungen in seiner Altersklasse und natürlich auch einige schmerzhafte
Niederlagen aus denen man unserer Ansicht nach oftmals mehr lernen kann als aus
erfolgreichen Wettkämpfen. Außerdem wurde er schon mehrmals Chiemgau-Meister im
Waldlauf
und
bewies eben seine Laufstärke bei einer Vielzahl von Wettkämpfen. Seit dieser
Saison erst trainiert er regelmäßig. Bei den Bayerischen Duathlonmeisterschaften
wird er 4. Die Bay. Triathlonmeisterschaften gewinnt er. Bei der Ironkids
Veranstaltung in St. Pölten siegt Frederic mit neuem Streckenrekord. Er zeigt
also Talent, was (auch unter Berücksichtigung seiner genetischen
Voraussetzungen) nicht wirklich verwunderlich ist, oder ?
Beim ersten Triathlon in diesem Jahr, den BJ-Cup in
Triftern siegt Frederic überlegen und……wird disqualifiziert unter dem Vorwurf
der Manipulation an seinem Fahrrad, bzw. gesperrte Ritzel wieder aufgesperrt.
Weil bei einem Wettkampf, bei dem Windschattenfahren erlaubt ist, ja
bekanntlich das Radfahren rennentscheidend ist…
Mehr dazu: Frederic fuhr am 13.6. mit einem Vereinskollegen
und dessen Vater nach Triftern. Harald und ich waren zu diesem Zeitpunkt in
Richtung Ingolstadt unterwegs. Bei Ankunft und nach dem Zusammenbau des Rades
stimmte die Abrolllänge von 5,66m nicht mehr und die Ritzel sollten nachgesperrt
werden. Eigentlich kein Problem, oder ? Unser Bekannter justierte also irgendwas
an der Schaltung nach, es gab eine Nachkontrolle, die laut Kampfrichter auch
passte.
Ulkiger weise betonte ein Kampfrichter mehrmals bei unseren
Vereinskollegen, dass „der Funk“ sich darauf gefasst machen solle, noch einmal
nachkontrolliert zu werden. Er verhalte sich so verdächtig und..und..und….wie
„verdächtiges Verhalten“ bei einem Kind aussieht, das zum ersten Mal in seinem
Leben ohne ein Elternteil auf einem Triathlonwettkampf ist und sein ganzes
Equipment , Helm, Laufschuhe usw. am Wechselplatz alleine ordnen soll, würde
mich ja sehr interessieren.
So war es dann auch…und siehe da…nach dem Wettkampf war das
große Kettenblatt nach wie vor gesperrt, aber der investigative Kampfrichter
schaffte es auf das drittkleinste Ritzel zu schalten. Es waren also scheinbar
nur noch zwei Ritzel anstatt der für die vorgegebene Abrolllänge erforderlichen
drei Ritzel gesperrt. Die Disqualifikation wurde sofort ausgesprochen. Frederic
hat Rotz und Wasser geheult, da er sich natürlich keiner Schuld bewusst war.
Mein Gott…Fred kann noch nicht mal seine Reifen aufpumpen ! Dieser Kerl wird
erst in 2 Monaten 13 Jahre alt !
Wir waren leider nicht dabei, um sofort Einspruch zu
erheben, da die Wechselzone von Jedermann und zu jeder Zeit zugänglich gewesen
war. Außerdem können je nach Leichtgängigkeit des Schaltzuges und Enge der
Bögen durchaus mal gerade die unteren Gänge nur mit Mühe oder gar nicht
geschaltet werden. Unsere Vereinsführung verzichtete auf einen Protest, was ich
verdammt feige finde !! Hätte man doch helfen können !
Es wurde anscheinend schon in Triftern in die Welt gesetzt,
dass „der Funk“ seine Ritzel wieder entsperrt hat !!! So kochte es die letzten
2 Wochen auf !! Und weil man Gerüchten am besten mit Offenheit begegnet,
schaffen wir hiermit mit diesem Text auf unserer Homepage, für die Leute die es
interessiert, ein kleines bisschen Öffentlichkeit.
Am Samstag kam eine e-mail des Bayerischen Jugendwarts
Pierre Jander, Frederic solle sich wegen grob unsportlichen Verhaltens (Doping
ist übrigens auch groß unsportliches Verhalten und wird auf die gleiche Stufe
gesetzt !) bei seinen Mitkonkurrenten für sein missliches Verhalten
entschuldigen !! Es hätten sich Eltern seiner Konkurrenten beschwert und er
gehöre vom BJ-Cup ausgeschlossen ! Hallo, geht´s noch ???????
Daraufhin hat Harald folgende mail an Pierre Jander
verfasst:
Hallo Pierre,
ich weiß ja
nicht, was Dir von wem über den Wettkampf in Triftern zugetragen wurde, aber ich
kann dir versichern, dass Frederic nicht das geringste Fehlverhalten
hinsichtlich der Übersetzungsbeschränkung trifft und es somit nichts gibt, für
das sich Frederic entschuldigen müsste.
Frederic ist
von seinen radtechnischen Fähigkeiten nicht einmal in der Lage sein Fahrrad
selbst aufzupumpen geschweige denn irgendwas an seiner Schaltung zu manipulieren
und er hatte auch keinerlei Radwerkzeug in Triftern dabei.
Fakt ist dass
Frederics Fahrrad vorher vermutlich nicht genau genug vom zuständigen
Kampfrichter am Eingang der Wechselzone kontrolliert worden war, oder aber sich
der Schaltzug durchs Fahren irgendwie noch einen mm gesetzt hatte so dass bei
einer Nachkontrolle im Ziel noch das drittletzte Ritzel schaltbar war.
Das Ganze war
wenn überhaupt ein technisches Problem, aber hatte nicht das Geringste mit
Manipulation oder ähnlichem zu tun.
Ein einziges
Ritzel bei einem 26-Zoll-Rad macht eine Entfaltungsvergrößerung von vielleicht
30-40cm mehr aus, was so gut wie nicht ins Gewicht fällt. Wenn sich ein Athlet
wirklich absichtlich und in betrügerischer Absicht einen Vorteil verschaffen
will, dann würde er das gesperrte vordere große Kettenblatt freidrehen, was
einen ungleich größeren Effekt gehabt hätte
Es hat mich
ohnehin mehr als gewundert, dass überhaupt eine Nachkontrolle im Ziel
stattgefunden hat (wo ja noch nicht mal vor dem Wettkampf alle Athleten
kontrolliert worden waren !), ausgerechnet bei einem Athleten, der das erste mal
in seinem Leben ohne seine Eltern bei einem Wettkampf teilgenommen hat (wie du
weißt, waren Heike und ich ja am selben Tag in Ingolstadt) und somit
diesbezüglich wehrlos war und auch argumentativ nicht in der Lage war, seine
Rechte wahr zu nehmen und einen von der Sportordnung vorgesehenen Protest gegen
die zweifellos unzulässige Disqualifikation zu lancieren.
Natürlich ist
ein Athlet im Prinzip für sein Sportgerät selbst verantwortlich, aber doch nicht
ein 12jähriger Steppke, der noch nicht mal einen Reifen wechseln oder einen
Schnellspanner justieren kann. Für die Ritzelsperrung war ausschließlich ich als
Erziehungsberechtigter verantwortlich und ich habe dies am Abend vorher
erledigt, zugegebenermaßen etwas in Hektik, weil ich auch noch Heikes und mein
Rad für unseren am nächsten Tag stattfindenden Wettkampf in Ingolstadt
vorbereiten musste. Wenn mir dabei ein Fehler passiert sein sollte, dann hätte
er bei einer ordnungsgemäßen Wechselzoneneingangskontrolle dem zuständigen
Kampfrichter P.K. auffallen müssen.
Wenn man einem
Jugendathleten grob unsportliches Verhalten unterstellen will, dann benötigt man
eine klare Beweislage und man muss einen technischen Defekt/ Fehlfunktion mit
hinreichender Sicherheit ausschließen können, d.h. auf den konkreten Fall
bezogen, man muss ihn (möglichst mit Zeugen) bei einem Fehlverhalten ertappen.
Alles andere verletzt jegliche rechtsstaatliche Grundsätze insbesondere die
Maxime "in dubio pro reo" (=im Zweifel für den Angeklagten).
Heike hat sich
im übrigen am darauf folgenden Montag ausführlich mit Bernd Stühlein unterhalten
hinsichtlich des konkreten Falles und auch dieser hielt die Disqualifikation
aufgrund der geschilderten Beweislage für unzulässig und v.a. unverhältnismäßig!
Ich werde dir
seine Stellungnahme noch weiterleiten und du kannst gerne meine heutige mail
genauso wie die von Bernd Stühlein an Eltern anderer Athleten, die sich
möglicherweise bei dir beschwert haben, zur Verdeutlichung der Standpunkte
weiterleiten.
Viele Grüße aus
Unterwössen,
Harald
Ich finde es traurig und erschütternd, dass Eltern mancher
Mitkonkurrenten nichts Besseres in ihrer Freizeit zu tun haben, als beim
Jugendwart des BTV anzurufen und haarsträubende Spekulationen hinsichtlich „grob
unsportlichen Verhaltens“ anzustellen !
Frederic war alleine auf dem Wettkampf und konnte sich
nicht wehren ! Praktisch, weil wir nicht dabei waren ! Uns gegenüber trauen sich
diese Leute wohl nichts sagen ! Ein 12-jähriger ist dazu noch nicht in der Lage,
seine Rechte zu vertreten, genauso wenig wie er in der Lage ist, irgendwas an
seinem Rad zu manipulieren. Können das denn etwa die Kinder der Mitkonkurrenten
??? Trainiert man so etwas in anderen Vereinen?
Liebe Neider, bringt doch euer Leben selbst auf die Reihe !
Es ist immer verkehrt, wenn man in der Vergangenheit unerfüllte eigentliche
sportliche Ambitionen auf den eigenen Nachwuchs projiziert.
Euch muss klar sein, dass Sport den Kindern Spaß machen
soll und es die schönste Nebensache der Welt sein sollte ! Außerdem geht
es in der Schülerklasse A nicht um den Eintritt in die Nationalmannschaft….dahin
ist noch ein verdammt weiter Weg !
27.6.2010
Waginger-See Kurztriathlon
Im Rahmen des Autofreien Sonntags fand heute in Waging am
See, unweit unseres Heimatortes Unterwössen, ein Kurztriathlon statt. Harald
startete für den Verein in der Landesliga. Unsere Jugend startet 2010 erstmals
bei den Ligawettkämpfen, von denen der erste vor zwei Wochen in Triftern
stattfand. Da eine Kurzdistanz für die Junioren doch noch recht lang ist (die
anderen Bewerbe sind nur Sprintdistanzen), hatten sich diesmal Harald und
Florian Huber bereit erklärt, die Katek-Grassau-Jungstars zu unterstützen. Weil
ich keine Lust zum "Nur Zusehen" hatte, machte ich dann auch gleich selbst mit.
Insgesamt hatten ca. 400 Teilnehmer auf der Volksdistanz
und der Kurzdistanz gemeldet. Man merkt auch hier: Triathlon in Deutschland
boomt. Egal wo man startet, die Starterfelder sind fast immer zum Bersten
gefüllt. Staffeln waren auf beiden Distanzen zugelassen.
Die Strecken entpuppten sich als sehr anspruchsvoll. Die
Schwimmstrecke sollte über 3 Runden mit 2 Landgängen gehen, die Radstrecke zog
sich über die Hügel rund um den Waginger See (ca. 490 HM) und die Laufstrecke
wurde auch einfach mal auf den nächsten Berg gelegt, den wir sogar 2 mal
hochlaufen, bzw. extrem steil wieder herunter laufen mussten (ca. 190 Höhenmeter
für einen 10km-Lauf im Rahmen eines Triathlons sind 'ne echte Duftmarke).
Gegen 9.30 Uhr startete die Kurzdistanz mit einer viertel
Stunde Verspätung zum Schwimmen. Das war ein einziges Gekloppe bis zur ersten
Boje, weder Harald noch ich fanden in den ersten beiden Runden einen Rhythmus,
da ja nebenbei auch nach einigen Hundert Metern noch an Land geklettert werden
musste (drei 500m-Runde mit je einem für die Schwimmer eher lästigen, für die
Zuschauer dafür attraktiven Landgang). Harald wurde völlig eingekeilt, ich
konnte mich wenigstens in der 3. Runde freischwimmen und dann als Gesamt 8. aus
dem Wasser joggen. Aufgrund einer erst vor 2 Tagen absolvierten langen Einheit
waren die Beine beim Radfahren nicht die Frischesten. Trotzdem fuhr Harald fast
bis an die Spitze vor, verfuhr sich zwar zwischendrin mal nach 10km, konnte sich
aber wieder rankämpfen. Ich drückte die 42 km ganz passabel herunter und
wechselte als Erste auf die Laufstrecke. Hier lief es, obwohl ich bergige
Laufstrecken alles andere als liebe, richtig gut und so kam ich auch als Erste
Frau ins Ziel. Harald musste noch Hans Mühlbauer, nach zu langsamen Wechsel
(halt doch ein Langdistanzler :-)), ziehen lassen, kämpfte sich aber noch von
Rang 4 nach dem Radfahren auf Rang 2 vor und finishte eine knappe Minute hinter
dem Tagessieger Hans Mühlbauer. Florian Huber aus unserem Verein wurde 3. Leider
platze einem unserer Junioren nach 20km, in Führung liegend der Reifen nach
Sturz, so dass ein optimales Ergebnis in der Liga verhindert wurde. Unser
weiterer Junior, Michi Gschwendner, schlug sich aber tapfer mit einem ca. Top 15
Ergebnis, so dass es zum Sieg trotzdem noch gereicht haben müsste.
Ergebnisse und Zeiten liegen uns noch nicht vor !
Die Veranstaltung war nett organisiert, es gab ein leckeres
Zielbüffett, bei der Siegerehrung Blumen, Bier, viiiiieeeel Bergader Käse und
Bierkrüge.Doch gab es hier und da einige Mängel zu entdecken. Die Wechselzone
war einfach mal für jeden zugänglich und ein Auschecken der Räder gab es gar
nicht. Wir hätten eigentlich auch mal ein passendes Cervelo P4 aus der
Wechselzone schieben können JJ Die Radstrecke wurde aufgrund des
autofreien Sonntags von zahlreichen Skatern, Radfahrern, Skirollerfahrern usw.
völlig wild befahren. In den Ortschaften gab es Feste, die von vielen Menschen
besucht wurden. Teilweise wurden die Wettkämpfer ausgebremst, weil Passanten
die Straße überquerten und den Verkehr anhielten. Aber die Veranstaltung hat
Potential !! Super Gegend und viel Herzblut bei den Organisatoren !!!
13.6.2010 Flucht
vor den Vuvuzelas verhelfen zum Sieg und einem 3. Platz beim Ingolstädter
Triathlon
Letzten Sonntag fand erstmals seit 15 Jahren wieder eine Kurzdistanz in
Ingolstadt statt. Mit einigen finanzstarken Sponsoren im Hintergrund versprach
diese Veranstaltung schon im Vorfeld eine nahezu perfekte Organisation. Schon
nach wenigen Tagen nach der Bekanntgabe der Austragung 2010 waren die
verschiedensten Distanzen, vom Jugendtriathlon über den Volkstriathlon bis hin
zur Olympischen Distanz, ausgebucht. Der Veranstaltungsort sollte der neu
angelegte Baggersee, nahe der Donau, sein.
Nachdem wir den ganzen Samstag in Bad Endorf, beim dortigen Schüler- und
Volkstriathlon, verbrachten und ich somit meinen ersten Kampfrichtereinsatz
absolvieren konnte, versprachen die Beine am nächsten Morgen, beim Aufbruch
gegen 6 Uhr Richtung Ingolstadt, eigentlich nicht den Druck, den man sich
wünschte. Aber es zählt ja bekanntlich der Wille und die Motivation ! :-)
Als wir um kurz vor 8 Uhr in Ingolstadt ankamen, merkte man, dass 1300
Teilnehmer gemeldet hatten. Die vielen Parkplätze waren schnell belegt. Beim
Abholen der Startunterlagen wurden wir schon darauf aufmerksam gemacht, dass der
Neo, wegen zu hoher Wassertemperatur, verboten werden würde. Hm !!!??? An so
etwas hatten wir nicht gedacht. Deshalb lagen auch die passenden Speed-Suits und
Triathlonanzüge daheim im Keller !? :-) Meine große, immer vorgepackte,
Triathlontasche wurde also durchwühlt...und....ich konnte 2 Schwimmanzüge
finden. Harald musste also mit meinem, immerhin erfolgreich in England
erprobten, Cocoon-Anzug vorlieb nehmen, während ich mir einfach einen
Schwimmanzug mit halblangem Bein anzog.
Um 10.30 Uhr erfolgte unser Start. Die überlange Schwimmstrecke zoooog sich wie
Kaugummi :-) Der See war kalt, fand ich....aber gut.. ich entstieg dem See als
erste Frau mit Harald an meinen Füßen...wie soll es auch anders sein :-) :-) ?
Das Rad war schnell aus der Wechselzone geschoben und ab ging es auf die 40 km
Rad-Runde. Harald und ich fanden unseren Tritt und aufgrund der Powertap-Nabe an
unseren Rädern konnten wir quasi wattgesteuert die Radstrecke absolvieren. Wir
kamen mit der relativ flachen bis leicht welligen, aber sehr windanfälligen
Strecke gut zurecht. Wahrscheinlich lag es aber daran, dass die vielen Zuschauer
an der Strecke uns mit ihren Vuvuzelas anfeuerten und wir daraufhin die Flucht
ergreifen mussten, damit wir nicht taub in die Wechselzone zum Laufen kommen
würden. Die Beine fühlten sich zwar schon nach 35 km kaputt an, aber ich hatte
mir auch vorgenommen richtig hart zu radeln. Dafür konnte ich auch 3 Männer
überholen :-)
Die
Laufstrecke ging nach dem Wechsel zweimal um den Baggersee. Es waren deutlich
mehr als 10 km, was aber auch schon in der Ausschreibung gestanden hatte. Dafür
war die Strecke wunderschön. Schotterweg und ebenfalls am Rande mit vielen
Zuschauern (mit Vuvuzelas :-) :-)) gesäumt !
Harald absolvierte ein super Rennen auf dem Rad und beim Laufen und finishte als
Gesamt-Dritter hinter Faris Al-Sultan und Christian Brader. Ich lief als
Gesamt-Erste Frau ein.
Bemängeln kann man an der Veranstaltung eigentlich nicht wirklich etwas. War
schon fast aufgezogen wie in "kleiner Ironman". Okay......ich hätte mir ein
Führungsfahrzeug und einen Führungsmountainbiker gewünscht :-) Im Ziel gab
es Obst, Gebäck, Alkoholfreies und Nudeln...die Kiddis haben sich gefreut.
Die Siegerehrung war zeitnah !!
Wahrscheinlich war es nicht das letzte Mal, dass wir beim Ingolstädter Triathlon
teilgenommen haben.
Lena gewinnt den Eurovision Song Contest und wir waren auch nicht
schlecht
Ironman
70.3 St. Pölten
Nachdem sich der Samstag mit der Siegerehrung, der Startunterlagenabholung und
dem Einchecken noch ziemlich lange hingezogen hatte, konnten wir gegen Abend
unsere Treckinghütte auf einem Campingplatz in Traisen, ca. 20km außerhalb von
St. Pölten, beziehen.
Leider mussten wir diese am nächsten Tag auch schon wieder gegen 5 Uhr
verlassen, um Haralds und mein Rad in der Wechselzone fertig zu machen. Es wäre
dort sehr gemütlich gewesen. Hatte der Platz doch ein Riesentrampolin und einen
Swimmingpool.
Mein Start war um 7 Uhr. Mit einem Sprung vom Steg aus durften alle Pros die
Schwimmstrecke angehen. Da wir 2 Seen längs durchqueren mussten, gab es nach ca.
1000m eine Laufeinlage von ca. 300m , die mir natürlich nicht wirklich gefiel.
Heißt doch die erste Disziplin Schwimmen :-) Als Gesamtdritte Frau konnte ich
das Wasser verlassen, verlor jedoch auf der 90 km langen Radstrecke richtig an
Boden. Meine Beine waren am Sonntag Pudding (vielleicht doch zu viel trainiert
letzte Woche...habe ja immerhin Pfingstferien und irgendwann muss man ja mal was
trainieren :-)) und mein Rücken fing schon nach 30km an zu schmerzen. So machte
das Radeln keinen Spaß, obwohl die Strecke landschaftlich eigentlich richtig
schön war. Wir fuhren durch die Wachau, an der schönen Donau entlang und durch
den Dunkelsteiner Wald. Ich war froh, als ich auf die Laufstrecke durfte. Der
Laufkurs lag direkt an dem Fluss Traisen, Asphalt und Schotter abwechselnd,
einige Ecken und sehr abwechslungsreich. Insgesamt gab es auf einer 10,5 km
Runde 5 lange Verpflegungsstationen, an denen es Wasser, Iso, Powergels, Cola,
Bananen usw. gab. Die Helfer an den Verpflegungsstationen waren immer freundlich
und auf Achse. Ich fand schnell meinen Rhythmus, konnte noch eine Profiathletin
überholen, die dann aber leider aufgab :-). Das Laufen machte richtig Spaß und
ging auch locker. Auf der zweiten Runde wurde es eng, so viele Athleten waren
mittlerweile auf der Strecke, aber so hatte man wenigstens Gesellschaft. Beim
Radfahren war es schon seeeeehr einsam gewesen. Als 11. Platzierte beendete ich
das Rennen.
Haralds Start war erst in Welle 6, um 8.10 Uhr. Der Veranstalter schickte die
Athleten in 7 AK- Startwellen, bzw. einen Pro und einen Damenstart auf die
Strecke. Harald hatte richtig Druck auf dem Rad, überholte subjektiv gefühlt
1500 andere Athleten, lief noch seinen Konkurrenten davon, überholte dabei noch
einmal 1000 Athleten :-) und finishte als 1. Platzierter der AK 40.....vor einem
irischen Athleten. Klingt doch gut :-) In Irland ist das Wetter auch nicht
besser als bei uns :-) Insgesamt erreichte Harald den 29. Platz. Gar nicht so
schlecht für sein Alter :-)
Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Es hat an nichts gefehlt (gut, die
Wechseltüten sind verbesserungsfähig. Leider sind diese beim Einpacken der
Sachen schnell kaputt gegangen und man musste Angst um seinen Neo haben), auch
wenn die Wege und Anstellzeiten bei 3500 Teilnehmern weit und lang waren. So ein
Rennen hat eben Eventcharakter, mit sehr starker internationaler
Beteiligung. Bei der Siegerehrung gab es richtig Party.
Davor
konnten wir uns mit Baked Potatoes, Hähnchen und Marillenknödeln satt essen,
obwohl es im Finisherbereich schon Pizza und Crepes und Powerbars gab :-) Unsere
Kinder sind stolz auf ihre Bilder und Autogramme mit und von Chris Mc Cormack.
Jetzt erholen wir uns erst einmal. Was will man auch anderes tun, bei dem
Wetter. Hier, am Alpenrand, regnet es seit Sonntag und es soll auch noch einige
Tage so weiter regnen. Gott sei Dank ist unser Hochwasserschutz seit einigen
Jahren gut ausgebaut.
Weitere Bilder hat Harald auf
facebook hochgeladen.
Ironkids
St.Pölten
Unser Ironman 70.3-Wochenende in St.Pölten ist schon mal gut losgegangen.
Frederic hat mit einem überlegenen Sieg beim Ironkids-Wettbewerb in
Tagesbestzeit sogar gleich derartig
vorgelegt,
dass wir morgen kaum noch toppen können. Bin fast geplatzt vor Stolz...,-)
Statt eines Triathlons musste aufgrund des nur 15° kalten Wassers bei den
Kindern ein Duathlon abgehalten werden. Marc-Philipp und Anna-Marie hatten dabei
die Distanzen 500m Laufen-3km Rad- 500m Laufen zu bestehen, Frederics Klasse
lief über 1km-6km Rad-1km Lauf.
Anna-Marie rundete den Erfolg der Familie mit Rang drei ab und unser Jüngster
Marc-Philipp, der in Wettkämpfen noch noch so ehrgeizig ist und dafür
traditionell unvergleichliche Ruhe ausstrahlt, kam weitgehend unverschwitzt als
sechster ins Ziel.
Heute sind wir mal tagesaktuell: gerade erst sind wir aus Weiden zurückgekommen
und schon wird gebloggt ,-) Die Bayerischen Meisterschaften für Jugendliche und
Schüler haben uns weit in den Nordosten bon Bayern verschlagen, aber die weite
Reise hat sich durchaus gelohnt.
Frederic wird in Weiden Bayerischer Meister der Schüler A, Heike gewinnt die
Kurzdistanz bei derselben Veranstaltung, Harald belegt in der Gesamtwertung den
2. Platz.
Anna-Marie wurde bei den Schülern B Siebte und Marc-Philipp Fünfter.
Wettkämpfe bei denen die ganze Familie am Start steht sind nach wie vor etwas
ganz besonderes und auch wenn der Ablauf mit dem Zusammenbau von fünf
Fahrrädern, Wechselzonenpräparation und der Koordination von fünf Startzeiten
(gar nicht so einfach dass keiner seinen Start verpasst) anspruchsvoll ist und
gelegentlich Stress bedeutet, ist der Erlebniswert eines solchen Wettkampfes
doch auch im Nachhinein das alles wert.
Das Wetter im Mai 2010 ist natürlich für alles andere wie Triathlon geeignet und
nach zwei Wochen Regen und meist einstelligen Temperaturen war selbst die
Wassertemperatur im eigentlich beheizten Freibad in Weiden soweit abgesunken
(17°C), dass für die Schüler die Schwimmdisziplin gestrichen werden und durch
einen zusätzlichen Lauf ersetzt werden musste und für die anderen Altersklassen
Neoprenpflicht angesagt werden musste.
Frederic als talentierten Läufer kam dies durchaus entgegen, während Anna-Marie
somit ihrer stärkste Disziplin vom Wetter beraubt wurde, was von ihr, die
sich auch viel für diesen Wettkampf vorgenommen hatte, zunächst mit Tränen
quittiert wurde. Glücklicherweise biss sie sich trotzdem durch und absolvierte
für ihre Verhältnisse einen runden Wettkampf mit astreinen Wechseln und
schließlich verdientermaßen gut gelauntem Zieleinlauf.
5
"Duathleten" kommen selten allein
Am Samstag wagten wir Funks einen Saisoneinstieg der
„unbeliebten“ Art, so zumindest die Sicht der weiblichen
Mitglieder unserer
Familie. Unsere beste Disziplin ist eben das Schwimmen :-) Mit an den Start wagten
sich noch 4 weitere Grassauer Athleten. 3 unserer Mädels waren leider krank und
konnten nicht an den Start gehen, sonst wären wir einer der am stärksten
vertretenden Vereine gewesen.
Es ist nun schon 8 Jahre her, seit Harald und ich uns am 1.
Mai ins fränkische Hilpoltstein, zum traditionellen Hilpoltsteiner-Duathlon,
gewagt hatten. Bis 2010 schaffte ich es auch diese ungeliebte Sportart zu
verweigern. Nun machen aber mittlerweile die Kinder Druck.
J Frederic, der nun wirklich gut
laufen kann, wollte mit noch einigen weiteren jugendlichen Vereinsmitgliedern
bei den Bayerischen Duathlon Meisterschaften der Jugend und Junioren in
Hilpoltstein an den Start gehen. So dachten wir uns, bevor wir den ganzen Tag
nur herumstehen müssen, machen wir eben alle 5 mit
J Gesagt, getan !!
Alle Rennen verliefen zufrieden stellend und können als
vollwertige harte Trainingseinheit gewertet werden
J. Unser 2 Jüngsten müssen sich noch
an die langen Strecken gewöhnen und natürlich überhaupt erst einmal regelmäßiger
zu trainieren anfangen. Die gesamte Konkurrenz war in
Hilpoltstein versammelt und jeder weiß nun, woran er bis zum Saisonhöhepunkt
noch arbeiten muss ! Das Radfahren ist auf alle Fälle noch ausbaufähig. Frederic
darf die nächsten Wettkämpfe endlich mit dem Rennrad antreten, worauf er sich
schon sichtlich freut.
Mit Schwimmen, statt Laufen als erste Disziplin sieht
manche Platzierung so und so anders aus ….:-)
Hier die Ergebnisse aller Grassauer Athleten:
Marc-Philipp Funk, Jhg, 02, Schüler C
Platz 31
Anna-Marie Funk, Jhg, 00, Schüler B
Platz 28
Frederic Funk, Jhg, 97, Schüler A
Platz 4
Dominik Schmuck, Jhg. 96, Jugend B
Platz 5
Laura Pfohl, Jgh. 96, Jugend B
Platz 4
Paulina Böhme, Jhg. 96, Jugend B
Platz 9
Michael Gschwendner, Jhg.91, Junioren
Platz 5
Heike Funk, Gesamt
Platz 4
Heike Funk, TW 40
Rang 2
Harald Funk,
Gesamt Rang 7
Harald Funk, TM
40 Rang 2
Wir haben mal wieder alle 5 Funks heil nach Hause gebracht.
J Ein Zwischenstopp im
Amerikanischen Restaurant war natürlich obligatorisch.
J
Die Schüler und Jugendlichen bereiten sich die nächsten
Wochen auf die bayerischen Triathlonmeisterschaften in Weiden vor. Harald und
ich werden Ende Mai beim Ironman 70.3 in St. Pölten an den Start gehen.
Grassauer
Straßenlauf: zwei Siege, ein zweiter und ein dritter Platz bei fünf "funkfamily"-Starts.
Auch
in den restlichen Altersklassen dominierten Athleten des Gastgebers SG Katek
Grassau
Heike gewann den 10km-Lauf bei den Damen. Frederic tat es ihr im 1500m-Lauf der
Schüler A nach. Anna-Marie wurde bei den Schülern B Neunte. Marc-Philipp belegte
bei den Schülern C einen überraschenden dritten Rang und ich (Harald) wurde im
Hauptlauf Gesamt-Zweiter und konnte so gerade noch vor den jungen Wilden in
unserem Verein (Michi Ager, Michi Gschwendner und Juli Erhard) einlaufen.
Einen kurzen Reisebericht wollten wir noch schreiben, aber weil Bilder allein
schon ziemlich aussagekräftig sein können, hier vorab schon mal ein paar
Toscana-Impressionen der vergangenen zwei Wochen.
Die Wochen zwischen Fasching und Osterferien vergingen
wieder einmal wie im Flug. Täglich nimmt man sich vor mit planmäßigem (...und
ich meine so richtig planmäßig...eben nach den sogenannten Trainingsprinzipien
und -methoden :-)) Training anzufangen, da wird das wieder jäh von irgendwelchen
zusätzlichen Vorhaben, bzw. äußeren Bedingungen zunichte gemacht
J:
1.Der Schnee
Irgendwie war es diesen Winter so, wie in
„ und täglich grüßt das Murmeltier“. Der Wecker klingelte, man sah aus dem
Fenster und bemerkte mal wieder: Neuschnee ! Seit einer Woche sind nun endlich
die Straßen frei. Gott sei Dank!Das Langlaufen in Reit im Winkl und direkt vor
der Haustür war zwar schön, aber irgendwann ist auch mal wieder gut :-)
2.C-Trainer
Letztes Wochenende habe ich meinen
Triathlon C-Trainer erfolgreich abgeschlossen, nachdem 3 Vereinskollegen und ich
einige Wochenenden in Kulmbach und Bayreuth verbracht haben. Ich habe zwar schon
einen Übungsleiterschein, aber man weiß ja nie, wozu man den Trainerschein Triathlon
brauchen kann. Außerdem kann ich die verschiedenen Radübungen nun auch in der
Schule mit den Schülern ausprobieren. J
3.Ernährungsführerschein und Radführerschein in der Schule
Auch meine 4. Klässler mussten einige
Projekte durchstehen. Mit wöchentlichen Kochstunden und theoretischen
Ausführungen über Ernährungsverhalten erhielten meine Schüler heute den
Ernährungsführerschein, nachdem sie für die Eltern noch ein Osterbrunch, das aus
Brotgesichtern, Knabbergemüse mit Kräuterquark, Nudelsalat und Obstsalat
bestand, vorbereitet haben.
Morgen schließen die Kinder, mit dem
Fahren im Realverkehr, ihre Fahrradprüfung ab. Nach Ostern wird dann weniger zu
organisieren sein und wir können uns wieder dem normalen Unterrichtsalltag
zuwenden.
4.Wettkampfplanung
Diese gestaltete sich nicht wirklich leicht,
da Frederic am 11.Juli Konfirmation feiert und auch sonstige Termine in der
Kirche anstehen. Aber letztendlich haben wir uns doch für einige Wettkämpfe
entschieden, die ihr im Wettkampfkalender nachlesen könnt
J
Von Freitag auf Samstag geht es nun endlich ins
Trainingslager in die Toskana. Wir freuen uns schon riesig und hoffen, dort
einige Trainingskilometer sammeln zu können !!
Bis dann
Vorankündigung:
Grassauer Straßenlauf am 17.4.2010
Am Samstag, 17.4. findet in Grassau wieder der 10 km Lauf der SG Katek Grassau
statt. Auch die Kinder sind willkommen und können sich auf einer Laufstrecke von
750 m, bzw. 1500 m messen.
Silvesterlauf, München: Wir konnten unsere Zeiten beim
Silvesterlauf leider nicht verbessern. Die Infekte, die wir uns alle im Dezember
eingefangen hatten, verhinderten leider härteres Training...und die
Weihnachtsgans tat dann ihr übriges dazu. :-) :-) :-) Harald hatte also wieder
eine 34 tief (15. Platz/4. AK) und ich eine 42. (12. Platz/2. AK) Aber die
Kinder schlugen sich tapfer.
Weil dieser Lauf eben nicht so gut war, entschieden wir uns gleich zum nächsten
Wettkampf - dem Bad EndorferDreikönigslauf. Harald
musste über 8,9 km gehen und ich über eine 5,4 km lange Strecke, d.h. 5 Runden,
bzw. 3 Runden waren zu laufen. Erst ging es bergab und dann ging es wieder
bergauf. Eigentlich eher mühsam, denn eine Runde hatte ca. 50 HM. Aber diesmal
konnten wir gut das Tempo aufnehmen und vor allem halten :-) Harald wurde 5. und
ich sogar 2. in der Gesamtwertung.
Frederic lief beim Schülerlauf über 1500 m die Konkurrenz in Grund und Boden und
siegte mit klarem Vorsprung.
Nach diesen Wettkämpfen waren erst einmal wieder andere Dinge zu erledigen.
Im Januar kam Schnee, so dass wir seit dem an unseren freien Wochenenden unser
Basislager wieder in Reit im Winkl aufschlugen :-) Von dort aus konnten wir in
alle Richtungen zum Skaten gehen.
An anderen Wochenenden halte ich mich in Kulmbach/Bayreuth zur
Fachübungsleiterausbildung Triathlon (C-Trainer) auf. Habe zwar schon einen
Allgemeinen Übungsleiterschein, kann aber mit dem C-Trainerschein Triathlon auch
einmal andere Trainerscheine absolvieren.
Im Februar kam der "große Schnee", d.h. im Moment joggen wir, aufgrund der
oftmals miserablen Straßenverhältnisse, manchmal in die Arbeit und auch wieder
zurück. Gibt schwere Beine :-) Es macht sicherlich nicht schnell, aber auf alle
Fälle bewegt man sich :-) Das soll man ja im höheren Alter auch tun :-)
In Unterwössen gibt es ein neues Spurgerät für die Loipen, so dass die
Unterwössener Loipe in diesem Winter wirklich toll präpariert ist. Wir gehen zur
Haustür raus, schnallen die Skier an und haben genau 30m in die Loipe !!! Heute
haben Harald und ich 40 km auf den Skatingskiern geschafft, ohne einen Teil der
Strecke zweimal zu durchfahren. Hat richtig Spaß gemacht !!!!!! Müde waren wir
auch danach :-)
Am Faschingsdienstag öffnet endlich das Unterwössener Hallenbad wieder !!!! Die
Zeit im Prienavera war lang und für uns sehr zeitaufwendig. Die Kinder sind aber
so wenigstens im Rhythmus geblieben.
Letztes Jahr in den Faschingsferien waren wir ein Woche in der Toskana zum
Radeln. Das Wetter lässt in Italien aber sehr zu wünschen übrig, so dass wir
hier den Schnee genießen werden...es sei denn... am Montag schlägt das Wetter in
der Toskana um :-) :-) Wir haben ja bis nächsten Sonntag frei :-)
In meiner Klasse wurden letzten Mittwoch die KLARO-Kindernachrichten
vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen. Sie wurden schon am Freitag im BR 2
gesendet. Morgen könnt ihr meine Klasse noch einmal im BR 3 hören. Sendezeit
7.20 Uhr, bzw. in Kurzform 7.30 Uhr. Mehr dazu unter:
http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/klaro/
Ich denke, das waren erst einmal wieder die Neuigkeiten....
Heike
Neue
Schwimm-Trainingszeiten für die Jugend
Nachdem das Hallenbad Unterwössen anscheinend noch eine Weile geschlossen
bleibt, mussten wir zu Plan B übergehen und haben für unsere Jugend und uns
folgende Trainings-Möglichkeiten gefunden:
Dienstag, 16-18 Uhr Schwimmtraining im Prienavera Prien am Chiemsee
Donnerstag 16-18 Uhr Schwimmtraining im Prienavera Prien am Chiemsee
In der ersten Stunde haben die Kinder der Schüler A bis D Training. In der
zweiten Stunde schwimmen wir Alten und die Jugend. Die Triathleten der Jugend A
und Jugend B haben noch die Möglichkeit Montag Abend und Samstag Abend in Bernau
zu schwimmen.
Wie es in den Weihnachtsferien aussieht, müssen wir noch abwarten. Vielleicht
liegt ja Schnee, so dass wir das Schwimmtraining durch Skaten ersetzen können.
Wie es mit dem Hallenbad in Unterwössen aussieht, wissen wir nicht.
Mein Trainingsschwerpunkt liegt im Moment auf "schneller Laufen lernen" !! Beim
Silvesterlauf in München würde ich gerne noch eine Minute schneller laufen, als
letztes Wochenende, oder -je nach Wetterlage- auch mal wieder die 40 min.
anpeilen. Sollte doch möglich sein, auch wenn das ständige Intervalllaufen
anstrengend ist :-) Frederic scheucht mit aber schön :-)...und was will man bei
dem Wetter auch anderes machen :-)
Bis dann
Heike
Nikolauslauf in München
Gestern waren wir aktiv beim Nikolauslauf in München. Und das äußerst
erfolgreich. Training wirkt. Jeder aus der funkfamily hat sich noch mal gegenüber
dem Trostberger Lauf vor drei Wochen 'ne ganze Ecke gesteigert: Marc-Philipp
wurde im Kinderlauf (500m) zweiter seiner Klasse, Frederic und Anna-Marie
gewannen ihre Klasse im Schülerlauf über 1600m, Heike wurde 8. gesamt über 10km
in 42:11 (gewann sogar die W40) und ich 5. gesamt im selben Lauf in 34:43
(=zweiter der M40).
Bilder gibt's
hier, die detaillierten Ergebnisse
hier und sogar ein Youtube-Video mit Impressionen hat der Veranstalter online gestellt.
Unsere Jugendlichen und Kinder von der SG Katek Grassau
konnten seit September ein gut geplantes Schwimmtraining absolvieren. Wir haben
die Möglichkeit im Unterwössener Schwimmbad 3mal die Woche ein Schwimmtraining
zu absolvieren. Seit letzter Woche ist aber leider erst einmal Pause !!! Es gab
einen technischen Defekt in der Heizung und deshalb eine Verpuffung, so dass im
Schwimmbad und allen Nebenräumen wohl einiges mit Öl bespritzt wurde. Laut
Zeugenberichten scheint es aber nicht wirklich schlimm zu sein. Das
Gesundheitsamt hat die Räume über dem Hallenbad auch schon wieder frei gegeben
und die Veranstaltungen und Kurse, die in diesen Räumen stattfinden, laufen auch
schon nächste Woche weiter ! Der Unfall kommt natürlich manchen Leuten der
Politischen Führung der Gemeinde Unterwössen ganz recht !!! Vor einigen Jahren
wurde das Schwimmbad nur durch einen Bürgerentscheid weiter geführt und an einem
Förderverein übergeben. Seitdem lief es eigentlich recht gut. Morgen soll es
eine öffentliche Gemeinderatssitzung geben. Das Hallenbad steht wieder auf dem
Tagesordnungspunkt. Keiner möchte anscheinend die Reparatur und die Reinigung
bezahlen. Jetzt soll erst ein Gutachter kommen und entscheiden, ob es sich denn
noch lohnt…und und und…….die Gegner des Hallenbades sind nun wieder gestärkt !!!
Wie lange wir nicht ins Bad können, steht in den Sternen. Wir müssen den
morgigen Tag abwarten und danach entscheiden, welche Alternativen es gibt ! Die
Kinder sollten doch die Chance bekommen sich schwimmerisch weiter zu entwickeln.
Wäre schade !!
Wir werden für das Hallenbad kämpfen !
PowerBar
Bewerbung für das Team Elite jetzt !!!
Jetzt um
PowerBar-Sponsoring bewerben:
Athleten für
»Team Elite 2010« gesucht!
München, 20. November 2009 –
Diese Botschaft richtet sich an alle passionierten Athleten dort draußen, die
auch in Zukunft Großes vollbringen möchten: Sie können sich ab sofort für das »PowerBar
Team Elite« und ein Sponsoring bewerben!
Der Aufruf richtet sich an Professionals, Leistungssportler oder Trainer, die
sich daran beteiligen möchten, mit ihrem Enthusiasmus und unserer Unterstützung
die „Power to Push“ von PowerBar in die Welt des Sports zu tragen. Das »Team
Elite« sucht neue Botschafter!
Bewerbungen sind über die Homepage
www.powerbar.com möglich, nehmen ca. 20-30 Minuten in Anspruch und können
bis einschließlich 31. Dezember 2009 abgeschickt werden. Ende Januar 2010
erhalten dann alle Teilnehmer eine Mitteilung über ihren Bewerbungs-Status.
Also einfach mitmachen und als Teil der PowerBar-Elite ins nächste Jahr starten!
Nachdem nach der langen Hausumbau-Phase der Trainingsstart
extrem hart ausfiel (immerhin trieben wir ganze 6 Wochen kein bisschen
Ausdauerspezifischen - Sport) und wir schwer in die Gänge kamen, haben wir
einfach gleich mal Nägel mit Köpfe gemacht und uns entschieden, nach einigen
Wochen Training, bei einem Herbstlauf in Trostberg teilzunehmen. Dieser Lauf
wird seit Jahren gut organisiert und ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen
schön.
Ich habe die letzten Jahre immer Laufwettkämpfe gemieden.
Laufen ist ja bekanntlich nicht meine Lieblingsdisziplin und außerdem finde ich
10 km Wettkämpfe einfach furchtbar anstrengend
J Aber dennoch machen sie schnell
und meine Laufleistungen in den letzten Jahren waren eher dürftig !
Die Organisatoren des Alzauenlaufs schickten die
Schüler in verschiedenen Startgruppen nach und nach auf die Strecke und
veranstalteten nach jedem Rennen gleich die Siegerehrung. Natürlich zog sich
so die Veranstaltung hin, aber den Kindern konnte man so unproblematisch
zusehen und sie anfeuern. Marc-Philipp (Jg. 2002) startete als Erster über
die 1,6 km lange Laufstrecke. Er war
noch nie eine solch lange Wettkampfstrecke gelaufen. Beim Fußballtraining
muss er ja eher sprinten J Aber
Marci (Jg. 2002) meisterte die Strecke ohne Probleme und konnte als 4.
Platzierter seiner Altersgruppe (Jg. 2001 und
jünger) ins Ziel
laufen. Anna-Marie, die das Laufen eher auch nicht zu ihrer
Lieblingsdisziplin zählt, kämpfe sich ebenfalls (ohne Gehpause
J) über die 1,6 km lange Strecke
und erzielte einen 7.
Platz
in der Altersklasse 2000. Um Frederic (Jg. 97) muss man sich beim Laufen ja
eher keine Sorgen machen, was Tempo und Ausdauer anbelangt. Bei kürzeren
Strecken hat er noch so seine Probleme, da es ihm an Sprintstärke fehlt. Man
könnte meinen, er trainiert schon so viel Ausdauer, dass ihm 15 km Läufe
oder auch 100 km Radausfahrten nichts ausmachen. Weit gefehlt !
Wir haben ihm das Ausdauergen anscheinend mit in die Wiege gelegt und Harald
Gott sei Dank auch die Laufstärke J
Die Altersklassen der 12 bis 15-jährigen wurden in einer Startgruppe auf die
2,6 km lange Strecke geschickt. Frederic rannte ohne Probleme durch und
landete mit Vorsprung einen Start-Ziel Sieg in seiner Altersklasse. Klasse,
wenn wir alle 5 Familienmitglieder an
der
Startlinie stehen, ist die Chance doch relativ hoch, dass einer von uns
einen Pokal mit nach Hause nimmt J
Harald und ich gingen um Punkt 14 Uhr auf die 10km lange
Laufstrecke entlang der Alz. Meistens liefen wir auf Schotterwegen, sammelten
ein paar Höhenmeter und mussten auch um einige Ecken joggen. Das Wetter spielte
mit und wir konnten bei der Anstrengung wenigstens die Sonnenstrahlen genießen
J Mit 36 Minuten, bzw. 44 Minuten
Laufzeit haben wir mal wieder einen Anfang gemacht. Spaß hatte wir, und als
Bonus gibt es noch ein ganze Packung Trainingsmotivation für die kommenden
Wintertrainingswochen! Wir wurden beide 12. In der Gesamtwertung.
Die letzten 2 Wochen haben wir ein wenig strukturiert
Laufen trainiert. 200er, 400er auf der Bahn und letzte Woche immerhin schon
einmal einige 1000er. Ist schon frustrierend mitzuerleben, wie der 12-jährige
Sohn die Mutter beim Intervalltraining auf der Bahn stehen lässt
J So habe ich im Moment wenigstens
einen Gegner, auch wenn Frederic nur immer einen Teil des Trainings mit
absolviert.
Am 5.12. fahren wir in den Olympiapark nach München und
gehen dort beim Nikolauslauf alle 5 an den Start. Wie ich den Olympiapark kenne,
wird die Laufstrecke auch hier nicht ganz flach werden. Harald und ich können
die 10 km laufen und es findet auch erstmals ein Kinderlauf statt, was wir
natürlich sehr begrüßen. Den Silvesterlauf in München (auch mit Schülerlauf)
werden wir wohl dann auch ins Auge fassen J
Vorankündigung:
Neuer Serienstart „Funkfamily in Action“
Es ist etwas Neues, das da fasziniert. Es ist
nicht mehr die alte Frage nach dem "Was". Es ist auch nicht die alte Frage nach
dem "Warum". Es ist die (zwar auch nicht ganz neue) Frage nach dem "Wie" ! Und
es ist vor allem die Art, mit der die Suche nach dem "Wie" organisiert und
dargestellt wird. Sie ist der Grund, warum das Funkfamily Unternehmen weltweit
die hohen Zugriffsquoten wie reife Pflaumen pflückt. Und in keiner der letzten
Tri-Staffel wird die hohe Kunst der Suche nach dem "Wie" auf eine solch perfekte
und interessante Art und Weise zelebriert wie im jüngsten Vorhaben:
Hausrenovierung.
Nachdem die originalen Unternehmer Dr. Harald
und Frau Heike der "Tri-Funkfamily"-Einheit, also
der Triathlonfraktion, Jahr
für Jahr hohe Zugriffsquoten beim deutschen Internetpublikum erzielen konnten,
war der Schritt zum 1. Tri-Off Unterwössen der eigentliche Meilenstein. Nach dem
Erfolg von Harald in Frankfurt, den Kindern während der gesamten Saison und der
eigentlichen guten, aber von einer Wespe abrupt endenden - eher aufgrund
Motivationsmangel- Saison von Heike wäre nun die Ankündigung einer weiteren
Serienstaffel keine Überraschung gewesen. Überraschend ist da eher, dass diese
Staffel außerhalb des Bereiches Triathlon spielen sollte: Das machte einige
erste Kunstgriffe nötig, wie z.B. wo wird das Dach zuerst geöffnet, noch bevor
die erste Kiste überhaupt ausgepackt und das erste Dachfenster richtig
angeordnet war. Denn die reale Funkfamily verfügt über gar keinen ausgebildeten
Handwerker. Die heißt dort eigentlich "Do It Yourself Unit" und so trug die neue
Staffel den Titel "DIYU". Leider lief diese Staffel, rein aus Zeitmangel, nicht
im Internet. Zeitweise verbrachte die FFF (Funkfamily Fraktion) 10 Stunden
ununterbrochen auf dem Dach. 9 Dachfenster sollten es werden. Natürlich nur von
der besten Sorte. Teilweise wurden sie als Quartett oder als Zwilling
angeordnet. Keine leichte Angelegenheit, was die FFF vor schwierige Aufgaben
stellte: Dachsparren umlenken, Holzdecken herunter brechen, Dachausschnitte mit
Kettensägen vorbereiten, Isolierungen des Daches beseitigen, Marderschäden
ausmerzen, Fensterausschnitte im Haus vorbereiten und…und…und. Dazwischen
sollten einige Folgen der neuen Staffel den neuen Anstrich von Fensterläden (nun
in Weinrot), dem Garten (endlich mal aufgeräumt und einiges neu gepflanzt) und
neuen Decken (mit Rigips versehen, spachteln, schleifen, weißeln) gewidmet
werden. Doch eine zu schnelle Abfolge der Ereignisse verhinderte auch diese
Ausstrahlung im Internet. Wasserschäden im Flur, die beim Einbau des Quartetts
leider auftraten, da die FFF es, trotz Anbringen der Klettergurte mit Seil an
der Solaranlage, nicht zeitig genug vor einem großen Regenguss schaffte, die
Fenster einzubauen (immerhin geht es 7 m tief in den Flur hinein)
und mit allen
Blechen und Ziegeln wieder abzudichten. Es musste also noch eine weitere Serie
eingeplant werden: Den gesamten Flur streichen. So nach und nach wurde diese
Staffel ein endloses Unterfangen. Stundenlanges wiederholtes Abdrehen einzelner
Szenen war da nichts Seltenes.
Kein Wunder, dass es zu keiner Ausstrahlung kam
!
Die FFF begann gesundheitliche Schäden davon zu
tragen. Nächtliches Einschlafen der Hände, Nackenschmerzen, Knieprobleme usw.
Einige Requisiten gingen zu Bruch, wie z.B. Kettensägen, Winkelschleifer usw.
Mit Herbstbeginn war klar, dass eine weitere Staffel Tri-Funkfamily gedreht
werden muss, auch wenn die alte Staffel noch nicht fertig gedreht war und ist.
Bis Ende der Woche kann evtl. sogar das Gerüst
aus dem Haus entfernt werden. So könnte mit dem Dreh der neuen Staffel begonnen
werden. Generalproben dazu laufen schon ab und an, jedoch eher bei den 3 kleinen
Funkis. Aber eine Staffel ohne die große Funkfamily Fraktion kommt natürlich
nicht in Frage und so laufen ab November 2009 weitere Folgen von Funkfamily und
Triathlon im Internet.
Die Sommerpause ist also endlich vorbei !
Außerdem sind neue
Schwimmpläne online ! Unsere
Jugendlichen müssen schwimmerisch hart über den Winter arbeiten !! Solltet ihr
auch tun :-) Ich habe noch vieeeel mehr Pläne erstellt !! Wer einen Plan
benötigt, bitte kurz anmailen !!
Viel Spaß !!
Das
Rennen ist gelaufen!
Hallo allerseits.;)
Kurz vorm ins Bett gehen noch ein paar Facts. Essen oder auch nur Trinken kann
ich nichts. Der Magen ist komplett verdorben und behält nichts. Aber tippen
geht.
War bei mir ein durchwachsener Wettkampf, aber unter dem
strich bin ich natürlich schon stolz, dass ich es trotz allem ins Ziel geschafft
hat.
Das Schwimmen im Neo in 26 Grad warmen Wasser war eine
Zumutung. Mit der Erlaubnis des Neos riskiert man die Gesundheit der Athleten.
Natürlich könnte man freiwillig in Badehose starten, aber dann ist man eben auch
deutlich langsamer und vorher denkt man blauäugig, man würde mit der Hitze schon
irgendwie zurecht kommen.
Radfahren lief eigentlich gut, konnte viel Druck aufs Pedal bringen und hatte
nach der ersten Runde einen Schnitt von knapp unter 40 km/h. Leider hatte ich
bei km 150 einen Plattfuß. Immerhin weiß ich jetzt das Pannenspray auch im
Wettkampfstress funktioniert- zumindest bei dem Loch, dass den Plattfuß
verursacht hatte.
Ab ca. 10 Uhr wurde es beim Wettkampf extrem heiß, was die Verpflegung beim
Radfahren und Laufen extrem schwierig machte.
Der abschließende Marathon fiel zwar schwer, aber die befürchteten Krämpfe
blieben erst mal aus, so dass ich bis km35 auf einer guten Zielzeit trotz des
ungeliebten Hitzerennens unterwegs war. Dann, ausgerechnet kurz vor Ziel hat es
mich mit Oberschenkelkrämpfen komplett aufgestellt, so dass ich mehrmals
Gehpausen an den Verpflegungsstellen einlegen musste und noch viel Zeit verlor.
Heike hatte noch deutlich mehr Pech: eine Wespe hatte sich beim Radfahren in die
Ohrenabdeckung ihres Aerohelmes verirrt und sofort zugestochen. Da Heike eine
Bienen- und Wespengift-Allergie hat, bedeutet das das Aus, auch wenn sie mit
geschwollenem Gesicht und sich abzeichnenden Allgemeinsymptomen noch mal
losgelaufen ist, aber mit sich bazeichnenden Symptomen eines allergischen
Schocks musste sie sich schließlich in ärztliche Behandlung begeben und
aufgeben.
Schade, da Meike Krebs und Wenke Kujala zu diesem Zeitpunkt bereits aufgegeben
hatten und Heike ein sehr ordentliches Rennen und ein geradezu phänomenales
Schwimmen abgeliefert hatte (im Vergleich zu meiner Vorstellung in der erten
Disziplin),
wäre es wohl Rang 5 oder 6 geworden mit recht ordentlichem Preisgeld für unsere
Haushaltskasse. Ich weiß, Hätte, Wenn und Aber zählen nicht auf der Langdistanz,
weil in 9 Stunden einfach so unendlich viel schief gehen kann.
Der Countdown läuft: nur noch 12 Stunden bis zum Ironman Germany
2009
So, Samstag Abend. Die Hitze im Rhein-Main-Gebiet lässt nach. Die meisten
Vorbereitungen für die morgigen "Ironman European championships" sind
abgeschlossen, das Fahrrad ist eingecheckt. Wir liegen bei unserer Gastfamilie
der letzten Tage in Mainz im Gras, versuchen den Stress der letzten Tage und
Wochen (im Beruf und selten auch im Sport) ab zu streifen, die Akkus maximal auf
zu laden und lassen dabei nochmal die ganze Wettkampfvorbereitung der letzten
7-8 Monate Revue passieren.
Vieles lief eigentlich gut, von Verletzungen sind wir zuletzt verschont
geblieben, nur einige hartnäckige Infekte im Februar und März störten bei Heike
und mir die Langdistanzvorbereitung. Einen der größten Siege hat man ja
eigentlich schon errungen, wenn man es schafft, gesund hinter der Startlinie
eines Ironmans zu stehen.
Letztes Jahr ist mir das bekanntlich nicht gelungen, drum hieß es 2009: jetzt
erst recht noch mal Frankfurt, wohl wissend dass es dort ziemlich heiß werden
kann und ich viele meiner besseren Wettkämpfe genauso wie Heike bei moderateren
Klimaverhältnissen abgeliefert habe.
Aber wir haben auch schon ein paar gute Hitzerennen abgeliefert, so dass wir
trotz zu erwartender hochsommerlicher Temperaturen (der Wetterbericht rechnet
mit 30 Grad im Schatten- und auf der Laufstrecke gibt es so gut wie keinen
Schatten ;-) ) optimistisch nach vorne blicken.
Die Grundform passt, das haben die letzten Wettkämpfe bewiesen, ob sich daraus
aber ein erstklassiges Langdistanzrennen wird ableiten lassen, das werden wir
morgen um dieselbe Zeit längst wissen. Ein Ironman folgt seinen eigenen
Gesetzen: die Ernährung, die taktische Renngestaltung ist viel wichtiger, als
bei kürzeren Rennen und das macht ja auch den Reiz der Langdistanz aus.
Drückt uns die Daumen, dass alles gut geht, wir von Defekten verschont bleiben
und wir bald an derselben Stelle im Internet, nur einige Zeilen weiter oben ein
halbwegs positives Resümee ziehen können.
(Achso, wen's interessiert, das Rennen wird übrigens im Hessischen Rundfunk, auf
DSF und im Internet auf www.ironman.de live
übertragen)
Erlebnisse
einer Triathletin beim Radtraining
Als Frau erlebt man bei einsamen Radeinheiten ja die tollsten Sachen. Ich bin
mir sicher, dass das nicht nur mir so geht :-) Bevor ich aber mein heutiges
Erlebnis erzähle, fasse ich die verschiedenen Situationen einfach einmal
zusammen. Gezielt hierzu gebe ich praktische Tipps :
a) Ein Altersklassen Radler pirscht sich mit Puls 190 (ich fahre ja
meistens nicht wirklich soooo locker Rad) von hinten heran, überholt in
schlechter Technik und bietet seinen Windschatten an.
Tipp: Ruhig hinterherfahren, erholen und an der nächsten Kreuzung flink,
leise und unbemerkt abbiegen. So ist wenigstens die Gefahr, bei einem
Herzinfarkt des Radfahrers Erste Hilfe leisten zu müssen, gebannt.
b) Ein Altersklassen Radler pirscht sich mit Puls 190 von hinten heran,
fährt mit schlechter Technik neben mir und quatscht mir nebenbei noch einen
Knopf an die Backe.
Tipp: Progressiv fahren, (im Innern bedauere ich dann immer, dass Harald
nicht dabei ist. Mit ihm komme ich gar nicht in so eine Situation, da wir
sowieso im Schnitt meistens 5 km/h schneller fahren, als ich es alleine tue
:-)), jedoch den Herzinfarkt des Radlers vermeiden und schnell an der nächsten
Kreuzung abbiegen.
c) Du fährst auf einen Altersklassen Radler auf, überholst diesen ohne
Probleme. Dann...sieht er deinen Zopf unterm Helm, bringt den Puls endlich auf
190 und überholt bei Tempo 36 (bergauf :-)) wieder. Er sieht dich nicht an.
Tipp: Schalte auf Kette rechts !! Du wolltest heute doch sowieso 3x20
Minuten Kraftausdauer im Wettkampftempo fahren.
....heute hatte ich aber eher ein Kombination aus b) und ???..ich weiß auch
nicht..zu tun. Gemütlich, da ich ja gestern einen Wettkampf hatte, fuhr ich von
der Schule nach Hause. Überholt mich ein AK Radler mit einem TREK Rad und
beginnt mir gleich ein Gespräch zu drücken. Ich sei ja gut unterwegs
(hä....hallo....ich fuhr zu dem Zeitpunkt vielleicht gerade mal 23 km/h :-))
Nachdem er mir gleich seine halbe Lebensgeschichte erzählt hat (leider konnte
ich nicht abbiegen..ich wollte doch einfach nur heim !!!!!), kam er auf mein Rad
zu sprechen. Es sei schon ziemlich alt (ich war wirklich mit meinem ältesten Rad
"Pinarello" mit Schutzblechen unterwegs, da es morgens wie aus Kübeln
schüttete). Es sei ja nur mein Schlechtwetterrad, meinte ich dann. Welche
Rahmengröße ich denn fahren würde, kam daraufhin. Ich fragte mich schon, was
denn nun kommt ???....bietet mir dieser Ak Radler doch glatt ein Fahrrad an.
Jetzt denkt ihr bestimmt, dass de Typ mich vielleicht sponsern wollte. Nein
!!!!! Er wollte nicht als Sponsor auftreten, sondern mir sein altes Rennrad (er
hat es noch im Keller stehen) andrehen !!!!!!! Übrigens Marke "Kotter" :-) :-)
Na, super !!! Ich meinte nur, dass ich diese Marke auch noch kenne und ich hätte
noch ein schnelleres Rad in der Garage stehen :-) :-)
In welche Kategorie stufe ich jetzt diesen Radler ein ??? Hm ??
Kategorie d) gleicht Kategorie b) nur schaffst du es nicht rechtzeitig
abzubiegen und erfährst deshalb einiges über das Leben und Schaffen deines
Mitfahrers.
Tipp: Geh nach der Arbeit doch lieber erst einmal laufen, fahre zur
unmöglichsten Trainingszeit Rad und wähle grundsätzlich Straßen, die
Altersklassen Radfahrer am liebsten meiden :-) :-)
Gute Nacht !!
22.6.2009
Citytriathlon Erding- zwei 4. Plätze für Heike und Harald in der Gesamtwertung
(nebst überlegenen Altersklassensiegen), sowie ein zweiter, vierter und fünfter
Platz unserer Kids
Der gestrige Citytriathlon in Erding hatte für uns aus familiärer Sicht eine
ganz besondere Bedeutung: zum ersten Mal waren alle Familienmitglieder bei einer
einzigen Triathlonveranstaltung im Einsatz!
Das bedeutete zwar Stress (im positiven Sinne), denn die Kids auf ihren Start
vorzubereiten und
dann
deren Rennen bangend zu verfolgen ist eigentlich noch aufregender, als selbst zu
racen, aber es war nichtsdestoweniger ein großartiges Erlebnis.
Das Wettkampf begann nach Aufstehen am Sonntag um 5 Uhr früh und Anreise nach
Erding um 8:45 und endete erst mit unserem eigenen Zieleinlauf um 13:30- also
fast 5 Stunden Action- fast so lang wie ein halber Ironman...
Den Anfang machte unser Jüngster Marc-Philipp miteinem Swim und Run: 50m
Schwimmen und anschließend 300m Laufen- souverän gemeistert und auf Rang zwei
gefinisht.
Dann durfte seine Schwester Anna-Marie ran. Sehr gute Einzelleistungen beim
Schwimmen, Radfahren und Laufen, aber etwas liegengelassene Zeit bei den
Wechseln bedeutete in der
Summe Rang 4 bei den Schülern C.
Bei Frederic wurden dann die Distanzen spürbar länger 200m Schwimmen (Verkürzung
wg. des nur 19° kalten Wassers), 10km Radeln und 2,5km Laufen galt es hier zu
bewältigen. Frederic wurde nach für ihn sehr gutem Schwimmen leider auf der
Radstrecke durch einen Massensturz vor ihm gestarteter Athleten ausgebremst,
verlor dabei viel Zeit und seinen Rhythmus, so dass er auf einem 5. Platz
einlief, der nicht ganz seiner derzeit guten Form entspricht. Aber es gibt im
Sport immer wieder Situationen, die man einfach hinnehmen muss, weil man sie
nicht selbst beeinflussen kann.
Jetzt muss ich dann mal weiter schreiben (Heike)....Haralds Rennen verlief
richtig gut. Das beweist sein 4. Platz in der Gesamtwertung. Ich war etwas müde
vom Training der vergangenen Wochen in den Pfingstferien und konnte deshalb den
Puls nicht so richtig hochjagen. Mit dem 4. Platz - ebenfalls in der
Gesamtwertung - hinter Krebs, Leder und Kujala kann ich aber sehr zufrieden
sein. Frankfurt wird ein hartes Brot werden, bei der Konkurrenz im Damenfeld, da
kann man sich sicher sein.
Diese Woche ist noch ein wenig gezieltes Training angesagt. Am Sonntag haben die
Kinder einen Wettkampf an der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim (München).
In der nächsten Woche erholen wir uns und gehen hoffentlich frisch in Frankfurt
an den Start !!!
Drückt uns die Daumen !!
14.6.09
Bad Endorfer Schüler- und Jugendtriathlon
Da Frederic seit dem Steinberger See Triathlon nun lieber
Profi-Duathlet werden will und die letzte Woche eigentlich ziemlich kalt war,
fuhr er gestern (natürlich mit mir als Fahrer) zuversichtlich, dass es aufgrund
des kalten Wassers bestimmt ein Duathlon werden würde, zum Bad Endorfer Schüler-
und Jugendtriathlon an den Pelhamer See. Die Entscheidung - ob Triathlon oder
Duathlon - sollte jedoch erst kurz vor dem Start erfolgen !!! Ich hatte
vorsichtshalber mal seine Schwimmmütze und Brille eingepackt
J
Um 15 Uhr fiel die Entscheidung auf: Triathlon. Ich war
ganz froh. Wir können doch nicht einen
Duathleten in der Familie aufziehen
J Peinlich
J Das Wasser hatte 18,7 Grad. Etwas
enttäuscht, aber zum Glück nicht weniger motiviert, begab er sich mit ca. 30
anderen Schülern und Jugendlichen in den See, um die 200 m lange Schwimmstrecke
in Angriff zu nehmen. Und siehe da…… Frederic schwamm wunderbar und konnte als
Viertplatzierter das Wasser verlassen. Aufgrund des schnellen Schwimmens war ihm
ganz schwindelig (O-Ton Frederic), so dass der Wechsel nicht ganz so flüssig
ablief (Anmerkung Heike: er zog aber auch gleich die Laufschuhe an, um mit Haken
und Riemen zu radeln…das dauert mit nassen Füßen doch auch länger, oder ??).
Frederic verlor 3 Plätze im Feld, konnte sich über die ca. 5km lange Radstrecke
super halten und überspurtete auf der abschließenden 1,5 km langen Laufstrecke
auf dem Radweg noch wieder 3 Athleten, so dass er als Gesamt Viertplatzierter
ins Ziel kam, was aber den Sieg in der Schüler A bedeutete, da die
Erstplatzierten alle der Jugend B männlich, bzw. der Jugend B weiblich
angehörten. Ein weiterer Sieg !!! Glückwunsch !!! Wir sind stolz auf dich !! An
den nächsten beiden Wochenenden startet Frederic beim Bayerncup. Dort trifft er
wieder auf die richtig guten Schwimmer. Aber mit der Motivation der letzten
beiden Rennen geht er hoffentlich zuversichtlich - was das Schwimmen anbelangt -
an den Start !!
14.6.09
Nachtrag zum PowerBar - Ernährungsseminar
AHA- Erlebnis
Für den einen oder anderen Teilnehmer gab es dann doch
dieses Aha - Erlebnis beim Ernährungsvortrag des Ökotrophologen Matthias Züll,
der die lange Fahrt aus Ostfriesland ins
Voralpenland auf sich genommen hatte.
Leider war das Wetter mal wieder schlecht. So konnte er die schöne Ansicht der
Berge und des Chiemsees gar nicht genießen. Beim Vortrag ging es nicht darum,
wann ich welchen Powerbarriegel essen sollte, um schnell zu werden, sondern um
das grundsätzliche Ernährungsverhalten von Sportlern. Wie viel kann ich durch
richtige Ernährung an Leistung herausholen ?? Wie regeneriere ich schneller ?
Wie führe ich mir Energie während des Wettkampfes zu usw…..All diese Fragen
konnte Matthias beantworten.
Die Teilnehmer waren begeistert und haben so manchen Tipp
schon in die Tat umgesetzt. Der AHA-Effekt war dann sogar noch größer
J Außerdem konnten alle am Ende des
Vortrages noch einige Powerbar-Pröbchen mit nach Hause nehmen.
Damit wir das nächste Mal noch mehr Teilnehmer anlocken
können, wäre es wahrscheinlich sinnvoller den Vortrag in einen Workshop
(Schwimmtechnik, Trainingsplanung, Wechseltraining…einzubinden !!
14.6.09
Steinberger See Triathlon ....unser Bericht
Wie jedes Jahr nehmen Harald und ich 4 Wochen vor unserem
Saisonhöhepunkt, einem Langdistanzrennen – diesmal Ironman Frankfurt – bei einer
Mitteldistanz teil. Der Steinberger See Triathlon – die einzige Mitteldistanz in
Süd-Ost-Bayern, passte terminlich also sehr gut.
Beim Frauenrennen war Sonja Taijsich, dieses Jahr schon 2.
Beim Ironman Südafrika, meine größte Konkurrenz. Leider musste sie wegen
Krankheit absagen. Schade !! Die anderen Mädels auf der Startliste kannte ich
nicht, da man ja die gesamte nachwachsende Konkurrenz , vor allem aus den
anderen Bundesländern,…die teilweise 20 Jahre jünger ist….einfach nicht alle
kennen kann JJ Also hieß es erst einmal nach dem
Startschuss Gas geben. Das fällt mir beim Schwimmen nicht sonderlich schwer. Die
Männer (bis auf einem) versteckten sich hinter mir und ich konnte ohne großes
Gedränge die 2,2 km lange Schwimmstrecke in den sehr welligen See auf mich
nehmen und das Tempo selbst wählen. Die großen gelben Bojen waren sehr gut
sichtbar und so konnte ich mit ca. 10 Männern und Marina Knorr (hinter mir 2.
beim Amberger City-Triathlon 2009), darunter auch Staffelschwimmer, den See nach
ca. 30 min. verlassen. Das Radfahren lief von Beginn an ganz flüssig und ich
konnte schon auf den ersten 20 Kilometern ca. 2 Minuten herausfahren. Die
Radstrecke war trotz des starken Windes flüssig zu fahren. Die Gruppenbildungen
hielten sich in Grenzen, was sich natürlich auch dank der Teilnehmerzahl (ca.
250 Athleten) nicht anbot. An die zweite Stelle setzte sich schnell die
Triathletin Michaela Schneck aus Sindelfingen, die auch nur ca. 1 Minute nach
mir aus dem Wasser gekommen war. Nach schon 2h und 5 Minuten kehrte ich mit 11
Minuten Vorsprung in die Wechselzone zurück. Meine Beine waren locker genug um
die 4 welligen, schottrigen, aber kurzweiligen Runden der 20 km langen
Laufstrecke flott (für meine Verhältnisse) in Angriff zu nehmen. Ich hatte
lediglich die letzte Runde einige Probleme mit dem linken Knie, die sich jetzt
leider die ganze Woche hinzogen und ich nach einigen Tagen Regeneration immer
noch nicht laufen konnte. Michaela Schneck konnte noch 4 Minuten herauslaufen,
wurde aber nicht mehr zur Gefahr für mich, so dass ich das Rennen nach 4h07 min
für mich entscheiden konnte. Der Wettkampf war eine guter Formtest und ich hoffe
natürlich diese Form mit nach Frankfurt nehmen zu können.
Haralds Rennen verlief eigentlich ähnlich, nur dass er beim
Radfahren, aufgrund der Staffelfahrer, etwas den Überblick verlor und sich
verunsichern ließ. Zusammen mit mir entstieg er den 17 Grad warmen See,
wechselte schneller als ich, fuhr den Radkurs zwar kontrolliert, wunderte sich
aber, dass er nach vorne nicht ran kam. Gemeinsam mit Wolfgang Angst wechselte
er zum Laufen. Nach einigen Kilometern Führungsarbeit (ohne Staffelteilnehmer)
musste er den ersten Platz an den, schon beim Radfahren, stark aufkommenden
Steffen Sachs abgeben. Nach 10 km bekam Harald leider Probleme, die evtl. durch
mehr Cola gut zu machen gewesen wären. Er wurde noch von Wolfgang Angst
überholt, konnte aber den 3. Platz nach hinten noch absichern. Seine Formkurve
steigt also definitiv nach oben !!
Frederics Triathlon wurde kurzerhand zu einem Duathlon
umfunktioniert, weil für die Schüler das Wasser (19 Grad Celsius ist die
Untergrenze) zu kalt war. Da Schwimmen die schwächste Disziplin unseres Großen
ist, konnte er auf den ersten 1,5 km Laufkurs mit den Führenden der Jugend B in
die Wechselzone kommen, diesen beim 10 km langen Radfahren auf Tuchfühlung
halten, um ihn dann beim abschließenden 3km Lauf in Grund und Boden zu rennen
und mit 3 Minuten Vorsprung als erster Athlet der gesamten Veranstaltung das
Ziel erreichen. Glückwunsch, Großer !!
Vor dem Ironman Frankfurt startet die gesamte Funkfamily
(erstmals alle 5 !!!!) am 21.6. beim Erdinger Triathlon. Hoffentlich verschießen
Harald und ich nicht schon vor unserem Start das gesamte Adrenalin
JJ
Weil wir mittlerweile, nach 300km Heimfahrt zu müde sind um selbst was zu
schreiben, aber doch die Homepage halbwegs aktuell halten wollen hier ist schon
mal ein von Roland Hindl verfasster Wettkampfbericht vom heutigen
Steinbergersee-Triathlon von der Website
tri2b.com,
übernommen auch auf "www.Triathlon-deutschland.de":
Steinberg am See. Mit einem Kraftakt hat Steffen Sachs von Tristar
Regensburg am Sonntag einen Dreifachsieg der Familie Funk beim 2. Globus
Steinberger See Triathlon (SST) verhindert. Rund 600 Sportler nahmen bei
großteils sonnigem Wetter an dem Multisport-Wettkampf in Steinberg am See im
Oberpfälzer Seenland (Landkreis Schwandorf) teil. 200 davon waren allein
über die Mitteldistanz von zwei Kilometern Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren
und 20 Kilometer Laufen angetreten. Die Europameisterschaft im Quadrathlon
machten drei Dutzend Männer und Frauen unter sich aus. Der SST ist die
einzige Mitteldistanz in Ostbayern.
Obwohl Harald Funk (SG Katek Grassau) lange das Feld dominierte nahm ihm
Sachs auf der Laufstrecke wertvolle Minuten ab und sicherte sich mit einer
Zeit von 3:40:05 über die Mitteldistanz (2/80/20) den Sieg. Damit wurde die
Bestzeit aus dem Debüt im vergangenen Jahr um gut zehn Minuten unterboten.
Auf den zweiten Platz im Herrenfeld schob sich ebenfalls auf den letzten
Runden der Laufstrecke Wolfgang Angst mit einer Zeit von 3:40:13, Funk wurde
knapp drei Minuten später Dritter.
Seine Frau Heike Funk siegte dagegen souverän im Frauenfeld (4:07:47),
Sohn Frederic gewann den Wild Wake & Ski Schüler- und Jugendtriathlon. „Ich
war heute besser drauf und hatte keine Krämpfe”, sagte Siegerin Heike Funk
nach dem Wettkampf, die sich im vergangenen Jahr noch Marina Knorr
geschlagen geben musste. Zweite wurde in diesem Jahr Michaela Schneck mit
einer Zeit von 4:14:15..."
Am Samstag dem
30.5.09 veranstalten wir für interessierte Ausdauersportler hier aus der Region
Chiemgau ein Ernährungsseminar im Medical Park Chiemsee.
Thema: Optimal
ernähren vor – während
- nach Wettkampf und Training
Matthias Züll Ernährungsexperte unseres langjährigen Supporters Powerbar wird
hierzu einen Vortrag halten und auch danach noch für individuelle Fragen zur
Verfügung stehen.
Der Flyer für die Veranstaltung kann hier als
PDF runtergeladen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Grundsätzlich
könnt ihr gerne auch spontan erscheinen, optimal wäre aber eine formlose
Voranmeldung (mailadresse siehe Flyer oder über unser Kontaktformular hier auf
der Website), damit wir die Bestuhlung im Veranstaltungsraum besser planen
können.
Gelungener
Auftakt beim Amberger City-Triathlon – zwei 1. Plätze
Zu solch einem frühen Zeitpunkt, wie dem 1. Mai, haben wir
wahrscheinlich die letzten 20 Jahre noch keinen Triathlon absolviert. Dieses
Jahr fand jedoch genau zu diesem Termin der Amberger City-Triathlon statt, der
seit Jahren schon unser – seit 2 Jahren auch Frederics- Saisoneinstieg ist.
Wie immer begann der Tag hektisch. Harald hatte bis zum
Morgen Bereitschaftsdienst in der Klinik, so dass wir erst um 7.15 Uhr Richtung
Amberg starten konnten. Dank guter Verhältnisse auf der Autobahn schafften wir
es bis 9.45 Uhr. So konnte Frederic sich noch aufwärmen, ein paar Wechsel üben,
um dann um 11 Uhr an den Start zu gehen. Frederic konnte diesjährig offiziell in
seiner Altersklasse, Schüler A, starten und absolvierte ein beherztes,
couragiertes Rennen. Obwohl Harald ihm wegen der Übersetzungsbeschränkung noch
das große Kettenblatt sperren musste, kurbelte er sich, nach der 400m langen
Schwimmstrecke, flott über die 11 Km lange wellige und windanfällige Radstrecke.
Anscheinend davon nicht ausgelastet rannte er (3,5 km) noch alle Konkurrenten in
Grund und Boden und siegte mit deutlichem Vorsprung. Glücklich konnte er
einige Sachpreise (Fahrradzubehör, das er gleich mal an Harald weiterverkauft
hat. Nur Bares ist Wahres! ;-)) und einen Pokal entgegen nehmen.
Um 12.55 Uhr starteten die Welle der Elite-Männer (Harald
inklusive) mit den besten Frauen. Sehr ungewohnt das erste Schwimmen im Neopren;
man kam sich richtig langsam vor. Nach 20min 30 sek. reiner Schwimmzeit konnten wir
gleichzeitig (ich auf Bahn 1 und Harald auf Bahn 7) das Wasser verlassen. An
meinen Füßen klebte Marina Knorr, die ich beim Schwimmen nicht abschütteln
konnte. Nun kam es darauf an, was meine neue Zeitfahrwaffe ein ARGON 18 mit Fast Forward Vorderrad,
das mir Jörg Brummer (http://www.bikeimperium.de) noch schnell
ans Rad geschnallt hat, unter Wettkampfbedingungen zu leisten imstande ist... .
Und das Rad gab her, was es in der Werbung
verspricht J Ich fuhr Tagesbestzeit
über die zwei 22 km Runden. Zwar konnte ich noch noch nicht über die ganze
Strecke vollen Druck
halten und ich hatte zwischendurch das Gefühl vom Rad kippen zu müssen
J Aber mit Powergels und Malto hielt
ich mich über Wasser.
Es gab gewaltig Wind auf der welligen Radstrecke, es waren
aber auch keine Gruppen unterwegs, da der Kurztriathlon in 3 Startgruppen
eingeteilt war. Bei Harald lief's leider nicht so gut, was mir schon auf den
ersten Kilometern auffiel, da er ungewohnt lange in Sichtweite von mir blieb.
Vielleicht der noch nicht verkraftete 24h-Dienst unmittelbar vor dem Wettkampf
und das dadurch entfallene traditionelle Carbo-Loading am Abend zuvor?
Der Wechsel zum Laufen war, wie jedes Jahr beim
Saisonauftakt, spannend. Keine Ahnung, wie weit Marina Knorr und Christine Waitz
denn nun wirklich hinter mir waren, lief ich los. Nach der ersten 5 km Schleife
durch die Amberger Altstadt entdeckte ich Marina, die zu diesem Zeitpunkt ca. 3
Minuten hinter mir lag und etwas später Christine, die noch einmal ca. 1 Minute
später kam. Die zweite Runde konnte ich beruhigt weiter rennen, obwohl ich eher
das Gefühl hatte das Tempo einer Mittel-bis Langdistanz zu laufen, waren die
Beine nicht die Schlechtesten an dem Tag. Mit knapp 4 Minuten Vorsprung lief ich
als Erste ins Ziel. Nach ein paar Fehlversuchen in den vergangenen Jahren hatte ich also den Amberger Triathlon
endlich mal wieder
für mich entschieden. Nun kann ich die nächsten 5 Wochen bis zum Steinberger
See Triathlon fleißig weiter trainieren, da das Wintertraining anscheinend ja
nicht so verkehrt gewesen war.
Harald tat sich nach der wirklich sehr langen
Verletzungspause durch Achillessehnenprobleme auch beim Laufen sehr schwer und verlor noch
weiter an Boden bis ins Ziel, lief aber auch letzten Endes nicht mehr mit 100%
durch. Gestern
musste er sich erst einmal als 13. einigen Konkurrenten geschlagen geben, die er
sonst hinter sich lässt. Aber eine siebenmonatige Lauf- und Radpause kann man nicht
ungeschehen machen, schon gar nicht im Alter von 41
J Bis zum Ironman Frankfurt sind es
immerhin noch 9 Wochen!
Sven Hindl von Wechselzene.de hat eine wirklich gute
Veranstaltung an den Tag gelegt. Das Wetter hat gepasst und bei ca. 18 - 20 Grad
hatten alle Helfer gute Laune und waren hilfsbereit. Die Strecken waren gut
abgesperrt und ein Verfahren oder Verlaufen war schier unmöglich !!! Die Damen
vom Zielbüffet boten reichlich Kuchen und Obst an ! Leider hat es bei der
Siegerehrung ein gewaltiges Gewitter mit starkem Regen gegeben, so dass alle
Leute Schutz suchten und man gar nicht mehr genug tratschen konnte :-).
Uns liegen auch noch keine Bilder vor, folgen also !!!!
Bis dann !
Trainingslager
Toskana
Wir müssen nicht viel erzählen, denn Bilder
sagen oft mehr als Worte. Wie seit 5 Jahren schon Tradition, waren wir in
den Osterferien wieder in der Toskana. Es war herrlich !! Mit nur einem Regentag
hatten wir optimales Trainingswetter. Die Kinder hatten viele
Spielkameraden und Anna-Marie, die am 14.4. neun Jahre als wurde, veranstaltete
sogar mit all den neu gefundenen (und den von zu Hause mitgereisten) Freundinnen
einen klassischen Kindergeburtstag mit allem Drum und Dran.
Im "LeTamerici "waren wir bestens aufgehoben. Die Caravans in der Anlage
sind sehr geräumig. Es war sicher nicht das letzte Mal :-)
Nicht jeder, dem wir vorher erzaehlt hatten, dass wir in den wenigen freien
Tagen, die die bayerischen Faschingsferien bieten, mal eben in die Toscana
fluechten wollten, hatte dafuer maximales Verständnis, herrschen doch derzeit in
und um Unterwössen hervorragende Wintersportbedingungen.
Aber so schön es gelegentlich in der Skating-Loipe auch sein mag, in erster
Linie sind wir doch Sommersportler und nach Monaten auf dem Mountainbike bzw.
dem City-Crosser, wollten wir endlich mal wieder mit einem richtigen Rennrad
ohne Schutzbleche, ohne Profilreifen, ohne Überschuhe, Handschuhe und sonstige
Winterausrüstung ein paar Kilometer dahinrollen...
Was sollen wir sagen: wir haben es kein bisschen bereut. Vorgestern waren wir
zum ersten Mal überhaupt mit der ganzen Familie auf Rennrädern unterwegs (Marc
ist jetzt schon groß genug, dass er ein 24-Zoll-RR bedienen kann) und heute
waren wir (ohne Kids) zum ersten mal in dieser Saison dreistellig unterwegs
(110km mit 1000 Höhenmeter)- und das im Vorfrühling mit kurzen Hosen.
Langlauf,
Skilager und der Versuch systematisch zu trainieren
Der Winter in Unterwössen dauert nun schon seit Mitte Dezember an. Eigentlich
freut man sich zu dieser Jahreszeit schon auf die ersten Radkilometer, doch
leider scheint es das Wetter nicht wirklich gut mit uns zu meinen. Die
Landschaft sieht zwar wild romantisch aus, so verschneit, aber ansonsten haben
wir fast täglich erschwerte Bedingungen beim Radeln in die Arbeit oder zur
Schule. Heute morgen hatten wir einen halben Meter Neuschnee und keine Straßen
waren geräumt. Somit konnte ich erstmals mit den Autos in Konkurrenz treten ;-)
Diese fuhren auch nicht schneller als ich ;-) Gestern kam ich, bei meinem
Versuch mal 1 1/2 Stunden nach der Schule zu radeln, in einen gewaltigen
Schneesturm. Ich wurde samt Mountainbike fast innerhalb kürzester Zeit
eingeschneit. Die Situation war schon richtig komisch und mir ging das Lied "I´m
a Soul Man" von James Brown im Kopf herum, nur dass ich immer "I´m a Snow Man"
vor mich hinträllerte. Naja....die Kinder haben mich noch erkannt, als ich sie
von der Schule, bzw. Mittagsbetreuung abholte. Frederic genießt den vielen
Schnee mit seinen Mitschülern seit letzten Montag im Skilager (Alpin und Skaten)
in Saalbach/Hinterglemm. Wir werden dieses Wochenende auch noch einige Kilometer
mit den Skatingskiern ableisten, wenn es denn mal aufhören sollte zu schneien
;-)
Das Training läuft eigentlich seit November wieder. Wie immer wird es in den
Alltag integriert. Am besten funktioniert dies, wenn man bei Glatteis (so
letzten Mittwoch) das Auto 10 km von zu Hause entfernt abstellen muss, weil LKWs
und Busse die Straßen versperren und man gezwungen wird in, immerhin bequemen,
Winterstiefeln heimzulaufen. Danach fühlt man sich richtig gut ;-) Die
Grundlagenausdauer absolvieren wir ausschließlich mit den Skatingskiern in Reit
im Winkl. Hier sind die Kinder mittlerweile auch eifrig dabei. Obwohl wir nur
einmal die Woche zu unserer Schwimmeinheit gehen, sind die Serienzeiten schon
richtig gut. Das Skaten schlägt anscheinend an ;-) Beim Laufen versuche ich auf
den kurzen, schneefreien Wegstücken ab und an einige Intervalle einzubauen ;-)
Damit das Radfahren sich aber nicht immer nur auf den Ergometer und das
Radfahren in die Schule beschränkt, haben wir uns entschieden über Fasching ein
paar Tage in die Toskana zu fahren. Dort sind die Temperaturen zwar auch noch
nicht wirklich frühlingshaft, aber immerhin ist auf der Straße keine
geschlossene Schneedecke ;)
Ich habe ganz vergessen zu erzählen, warum wir mit fast 41 Jahren eigentlich
noch so "eifrig" trainieren. Erstens treiben uns die Kinder immer wieder an und
zweitens wollen wir 2009 endlich einmal in Frankfurt starten. Harald musste
aufgrund einer Verletzung letztes Jahr ja absagen und will dieses Jahr seinen
Startplatz natürlich wahrnehmen. Ich bin bei den Pros gemeldet. Ironman England
findet dieses Jahr schon am 2. August statt, Außerdem ist der Austragungsort
verlegt worden. Schade eigentlich. Ich wäre gerne noch einmal nach Sherborne
geflogen. Aber am 2. August beginnen in Bayern gerade erst die Sommerferien.
Somit könnte ich vorher kein Trainingslager einstreuen, wie eben im letzten
Jahr. 2 Wochen vor Frankfurt haben wir in Bayern 2 Wochen Pfingstferien. Da
können wir noch einmal gut Kilometer sammeln und Härte ins Training bringen.
Weitere geplante Wettkämpfe vor Frankfurt und nach Frankfurt wären:
1.5.09 Amberg Citytriathlon Kurzdistanz
7.6.09 Steinberger See Triathlon Mitteldistanz
21.6.09 Erdinger Stadttriathlon Kurzdistanz
5.7.09 Ironman Frankfurt
19.7.09 Karlsfelder Triathlon
9.8.09 Erlanger Mitteldistanz
23.8.09 Chiemseetriathlon Mitteldistanz
Das Loch zwischen den beiden ersten Wettkämpfen ist mir eigentlich zu groß. Mal
sehen, was sich hier noch so findet.
Was hat sich sonst noch so getan ? Mein ISAAC Wettkampfrad wird von
Jörg Brummer (www.bikeimperium.de)
in ein ARGON 18getauscht.
Dieses Rad fuhr immerhin Torbjorn Sindballe auf Hawaii. Er war ja richtig
schnell....auch wenn er danach beim Laufen so seine Probleme hatte.....
Da der Wettkampfanzug beim Ironman UK mir so richtig Glück gebracht hat, werde
ich diese Saison weiterhin mit Cocoon Sachen von Sven Hindl (www.wechselszene.de)
ausgestattet.
Außerdem werde ich mit dem Sportwelt
Verlag (www.sportwelt-verlag.de)
zusammenarbeiten. Dieser Verlag bietet richtig gute Bücher für Ausdauersportler,
Triathleten, Marathonläufer etc.
Wer richtig gut strukturierte Schwimmtrainingspläne sucht und auf unserer Seite
nichts mehr dazu findet, weil er unsere selbstverfassten Pläne schon x-mal rauf
und runter geschwommen ist ;-), sollte sich "Schwimmpraxis
für Triathleten" mit Schwimmplänen von Nick Hansen, einem ehemaligen
Coach der US-Nationalmannschaft, zulegen. Nach einer ausführlichen Einleitung
mit den Erklärungen zu den Schwimmeinheiten, den Tests und den Abkürzungen in
den Trainingsplänen folgt eine Zusammenstellung von 60 Einheiten. Diese kann man
natürlich beliebig variieren und ausdehnen, je nach Lust und Laune ! Das
Laminieren von Plänen kann man sich auch gleich sparen ;-) Ich nehme es schon
seit einigen Einheiten als Vorlage. Die Einheiten kommen im Verein gut an ;-)
Sind abwechslungsreich und hart !! Schinden muss man sich schon ;)
Angenehm zu lesen ist auch das
Lauftraining für Triathleten. Es liest sich leicht und nach ein paar
Seiten macht man sich mal wieder über seine Lauftechnik Gedanken (mal sehen, ob
es bei mir noch hilft ;). Zu den Kapiteln über die Lauftechnik kommen noch Tipps
zur Trainingsplanung, Intensität, Koppeltraining, Wettkampfgewicht,
Verletzungsprävention, Tapering, Ernährung und letzten Endes natürlich noch
Trainingspläne dazu.
Das Buch über das Radtraining für
Triathleten ist von der Struktur ähnlich aufgebaut wie das Laufbuch.
Außerdem verfügt dieses Buch noch über einen Jahrestrainingsplan und Vorlagen
für ein Trainingsprotokoll. Das Gute daran ist, dass die Tipps überwiegend für
AK-Athleten, bzw. Amateure geschrieben wurden. Den Inhalt im Detail muss ich mir
allerdings noch in einer ruhigen Stunde zu gemüte führen. Bisher hat 's zeitlich
nur zum "Querlesen" gelangt.
Wer Triathloneltern mit Nachwuchs ein Kinderbilderbuch zum nächsten Besuch
mitbringen möchte, sollte einmal in "Gracie
Goats Großes Radrennen" hineinschauen. In dem Buch geht es um den Wert
von Kameradschaft, die Entwicklung von Selbstvertrauen und dem Überwinden von
Angst, alles eingebaut in eine originelle Geschichte. Die letzten Seiten
sind kurzen kindgemäßen Erklärungen zu den verschiedenen Raddisziplinen gewidmet
und sinnvollen Fitness-Tipps. Die ganze Geschichte, sowie die Erläuterungen sind
mit ganz süßen Bildern versehen. Anna-Marie war begeistert !
->hier sind die Links zu älteren
Tagebucheinträgen: