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Cecina di Mare liegt ungefähr im Bereich der Spitze des eingezeichneten roten Pfeiles, im Westen der Toskana direkt an der Küste.

Von dort aus sind es ca. 40km bis Siena, 50km bis Pisa und 100km bis Florenz. Nicht ganz so bekannt aber trotzdem (bzw. gerade deswegen) lohnend als Ausflugsziel sind Volterra (30 km) oder San Gimignano (ca. 80 km) mit seinen eindrucksvollen Geschlechtertürmen.

Alle genannten Ausflugsziele sind also problemlos auch mit dem Fahrrad (gegebenenfalls nach persönlichem Geschmack mit zusätzlich eingestreuten Schleifen zum "Kilometersammeln") erreichbar, so dass man beispielsweise dort entsprechende Treffpunkte vereinbaren kann, zu denen der weniger sportverrückte Teil der Familie mit dem Auto fährt und dann dort den Ehemann/ -frau/ Freund etc nach gestilltem Trainingseifer "aufgabelt".

Wir selbst waren jetzt schon insgesamt sechsmal seit 1995 in Cecina und haben dabei die Gegend kennen und lieben gelernt.

Cecina ist der Heimatort und bevorzugte Trainingsstützpunkt von Weltcupsieger Paolo Bettini und im Nachbarort hat sich Mario Cipollini sich niedergelassen, weshalb man über die nahezu optimalen Radtrainingsmöglichkeiten mit variantenreichen verkehrsarmen Straßen eigentlich keine weiteren Worte verlieren muß. Jan Ullrich verbringt bekanntlich mittlerweile einen Großteil seines Tourvorbereitungsprogramms ebenfalls in der Toskana

Mit der Hauptgrund aber, warum es uns immer wieder nach Cecina zieht, sind die erstklassigen Laufbedingungen dort. Gut Radfahren kann man ja eigentlich bei entsprechender Ortskenntnis an jedem der übrigen Trainingslager-Ziele in Mallorca, Lanzarote, Sizilien, Spanien etc.. Mit den Laufmöglichkeiten aber (vor allem den Untergründen) hapert es dort  fast immer. Gerade in den letzten Jahren hat das Laufen innerhalb des Triathlons derart an Bedeutung gewonnen, dass man es sich kaum leisten kann, im März und April das Lauftraining schleifen zu lassen. Durch die üblicherweise deutlich gesteigerten Radumfänge sind aber gerade die Knie meist ohnehin schon ziemlich gestresst, so dass man spätestens ab der zweiten Trainingswoche den optimal gelenkschonend federnden Walduntergrund schätzen wird!

 

 

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